Steu­er­frei­stel­lung von Gewinn­aus­schüt­tun­gen auf­grund eines DBA – und das euro­päi­sche Uni­ons­recht

§ 8b Abs. 6 Nr. 1 KStG 1999 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das StSenkG, der für den Fall, dass Gewinn­an­tei­le, die von einer aus­län­di­schen Gesell­schaft aus­ge­schüt­tet wer­den, von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind, vor­sieht, dass aus­schüt­tungs­be­ding­te Teil­wert­ab­schrei­bun­gen bei der Gewinn­ermitt­lung nicht zu berück­sich­ti­gen sind, ist uni­ons­recht­lich aus­schließ­lich an der Nie­der­las­sungs­frei­heit zu mes­sen,

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Schach­tel­pri­vi­le­gie­rung im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis – und die Brut­to­me­tho­de

An der in stän­di­ger Spruch­pra­xis des BFH sowie in stän­di­ger Ver­wal­tungs­pra­xis ver­tre­te­nen sog. gebro­che­nen oder ein­ge­schränk­ten Ein­heits­theo­rie ist bei der Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis fest­zu­hal­ten. Die im gewer­be­steu­er­recht­li­chen Organ­kreis für die Ermitt­lung der Gewer­be­er­trä­ge der Organ­ge­sell­schaft und des Organ­trä­gers nach § 7 Satz 1 (i.V.m. § 2 Abs. 2 Satz 2)

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Hin­zu­rech­nung eines nega­ti­ven Akti­en­ge­winns zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn

Der in § 40a Abs. 1 KAGG i.d.F. des StSenkG vom 23.10.2000 ent­hal­te­ne Ver­weis auf § 8b Abs. 2 KStG 2002 umfasst nicht zugleich die Rechts­fol­ge des § 8b Abs. 3 KStG 2002 als Rechts­grund­la­ge für die Hin­zu­rech­nung eines sog. nega­ti­ven Akti­en­ge­winns aus der Rück­ga­be von Anteils­schei­nen an einem Wer­t­pa­­pier-Son­­der­­ver­­­mö­gen zum Steu­er­bi­lanz­ge­winn. Nach

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Der qua­li­fi­zier­te Anteil­s­tausch – und das gewer­be­steu­er­recht­li­che Schach­tel­pri­vi­leg

Die Hin­zu­rech­nungs­vor­schrift des § 8 Nr. 5 GewStG 2009 stellt abs­trakt auf die Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Nr. 2a GewStG 2009 ab; des Ansatz­er­for­der­nis­ses in § 9 Nr. 2a Satz 1 letz­ter Satz­teil GewStG 2009 bedarf es des­we­gen nicht . Nach ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 4 Abs. 2 Satz 3 (i.V.m. § 23 Abs. 1) UmwStG

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Vor­rang der Nie­der­las­sungs­frei­heit gegen­über der Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit

Die sog. Schach­tel­stra­fe gemäß § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit der frei­en Wahl der Nie­der­las­sung nach Art. 43 EG (jetzt Art. 49 AEUV) und bleibt des­we­gen inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on unan­wend­bar . § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt

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Pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bo­te für Betriebs­aus­ga­ben beim Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Das pau­scha­lier­te Abzugs­ver­bot für Betriebs­aus­ga­ben nach § 8b Abs. 3 Satz 1 und Abs. 5 Satz 1 KStG ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. Inhalts­über­sicht§ 8b KStG»">Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren und § 8b KStGDie Gesetz­ge­bungs­his­to­rieDas Aus­gangs­ver­fah­renDie Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richtsDer all­ge­mei­ne Gleich­heits­grund­satz im Steu­er­rechtBesteue­rung nach Leis­tungs­fä­hig­keitGrund­satz der Fol­ge­­rich­­ti­g­keit­Ty­pi­­sie­­rungs- und Pau­scha­lie­rungs­be­fug­nis des Gesetz­ge­bersVer­ein­fa­chungs­ef­fektBesei­ti­gung steu­er­li­cher Miss­brauchs­mög­lich­kei­tenKei­ne Son­der­re­ge­lun­genNur Gering­fü­gi­ger

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Abkom­mens­recht­li­ches Schach­tel­pri­vi­leg 2002

Die für die Ermitt­lung des Ein­kom­mens der Organ­ge­sell­schaft in § 15 Nr. 2 KStG 2002 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das Steu­er­ver­güns­ti­gungs­ab­bau­ge­setz vom 16. Mai 2003 bestimm­te Nicht­an­wen­dung der Brut­to­me­tho­de des § 8b Abs. 1 bis 6 KStG 2002 erstreck­te sich im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2002 nicht auf Gewinn­an­tei­le aus der Betei­li­gung an einer aus­län­di­schen

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Schach­tel­be­tei­li­gun­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in zwei heu­te ver­öf­fent­lich­ten Grund­satz­ur­tei­len über Streit­fra­gen zu Schach­tel­be­tei­li­gun­gen nach § 8b des Kör­per­schaft­steu­er­ge­set­zes ent­schie­den. Nach die­sen Ent­schei­dun­gen konn­ten zum einen vor 2008 Abschrei­bun­gen auf sog. kapi­ta­ler­set­zen­de Dar­le­hen steu­er­min­dernd vor­ge­nom­men wer­den. Ande­rer­seits wer­den vom BFH Hol­­ding-Kapi­­tal­ge­­sel­l­­schaf­­ten einem Finanz­un­ter­neh­men gleich­ge­stellt, so dass sich Gewin­ne und Ver­lus­te aus den

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Die ame­ri­ka­ni­sche "S‑Corporation" und das deut­sche Schach­tel­pri­vi­leg

Für die Beur­tei­lung, ob eine "Gesell­schaft" i.S. des Art. 3 Abs. 1 Buchst. e DBA-USA 1989 vor­liegt, ist die Rechts­ord­nung des Quel­len­staa­tes maß­geb­lich. Die Aus­übung des steu­er­li­chen Wahl­rechts, in den USA als sog. S‑Corporation nicht mit der dor­ti­gen Cor­po­ra­te Tax besteu­ert zu wer­den, ändert aus deut­scher Sicht nichts an der Ein­ord­nung als juris­ti­sche Per­son. Wer Nut­zungs­be­rech­tig­ter

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