Der Mietwagen in der Unfallregulierung

Der Mietwagen in der Unfallregulierung

Ein Unfallgeschädigter kann auf­grund der ihn gemäß § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB tref­fen­den Schadensminderungspflicht auch dann gehal­ten sein, ein ihm vom KfzHaftpflichtversicherer ver­mit­tel­tes güns­ti­ge­res Mietwagenangebot in Anspruch zu neh­men, wenn dem güns­ti­ge­ren Angebot ein Sondertarif zugrun­de liegt, der ihm ohne Mithilfe des Versicherers außer­halb eines Unfallersatzgeschäfts nicht zur Verfügung stün­de

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Annahmeverzugslohn - und der unterlassene Zwischenverdienst beim vermeintlichen Betriebsübernehmer

Annahmeverzugslohn – und der unter­las­se­ne Zwischenverdienst beim ver­meint­li­chen Betriebsübernehmer

Besteht nach der Entscheidung des Gerichts das Arbeitsverhältnis fort, muss sich der Arbeitnehmer nach § 11 Satz 1 Nr. 2 KSchG auf das Arbeitsentgelt, das ihm der Arbeitgeber für die Zeit nach der Entlassung schul­det, das anrech­nen las­sen, was er hät­te ver­die­nen kön­nen, wenn er es nicht bös­wil­lig unter­las­sen hät­te, eine ihm

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Der Unfall auf der Autobahn - Umsatzsteuer und Schadensersatz für den Bund

Der Unfall auf der Autobahn – Umsatzsteuer und Schadensersatz für den Bund

Die in § 19 Abs. 3 Satz 2 der Zweiten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Auftragsverwaltung der Bundesfernstraßen (2. AVVFStr) ent­hal­te­ne Anweisung, von ersatz­pflich­ti­gen Dritten kei­ne Umsatzsteuer zu erhe­ben, wenn Leistungen zur Beseitigung von Schäden, für die Dritte ersatz­pflich­tig sind, von einem Unternehmer aus­ge­führt wer­den, ent­fal­tet nur im Rahmen der Grundsätze über die

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Verkehrsunfall - Ersatzfahrzeug - Schwacke-Mietpreisspiegel

Verkehrsunfall – Ersatzfahrzeug – Schwacke-Mietpreisspiegel

Dem Geschädigten eines Verkehrsunfalls, der für die Reparaturdauer sei­nes Fahrzeugs ein Ersatzfahrzeug zu einem auf der Schwacke-Liste basie­ren­den „Normaltarif” anmie­tet, kann der Schädiger nicht ent­ge­gen­hal­ten, dass er gegen sei­ne Obliegenheit zur Schadensminderung schon allein des­halb ver­sto­ßen habe, weil er sich vor­ab nicht bei ande­ren Vermietern nach güns­ti­ge­ren Tarifen erkun­digt habe;

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Frühzeitiges Einschalten eines Rechtsanwalts

Frühzeitiges Einschalten eines Rechtsanwalts

Die Kosten eines Rechtsanwalts müs­sen sel­ber getra­gen wer­den, wenn vor der Einschaltung des Rechtsanwalts kein Versuch unter­nom­men wor­den ist, in einem Gespräch das Problem zu lösen. Desweiteren besteht eine Schadensminderungspflicht des Klägers dahin­ge­hend, dass zu prü­fen ist, ob ein Sachverständigengutachten not­wen­dig ist oder ein güns­ti­ge­rer Kostenvoranschlag aus­rei­chend ist. Mit die­sem

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Kompensationsgeschäft bei steuerlicher Fehlberatung

Kompensationsgeschäft bei steu­er­li­cher Fehlberatung

Der durch eine steu­er­li­che Fehlberatung geschä­dig­te Mandant ist nicht gehal­ten, den ent­stan­de­nen Steuerschaden durch ein teu­res, mit neu­en Risiken aus­ge­stat­te­tes Kompensationsgeschäft aus­zu­glei­chen. Der falsch bera­te­ne Mandant muss sich mit­hin kein Mitverschulden (§ 254 Abs. 1 BGB) anrech­nen las­sen, wenn er einer sol­chen Empfehlung zu einem risi­ko­träch­ti­gen Kompensationsgeschäft nicht folgt. Keine Kontrollpflicht

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