Zah­lungs­ver­zug – und der Pau­schal­be­trag von 40,- €

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on eine Fra­ge zur Aus­le­gung der Zah­lungs­ver­zugs­richt­li­nie gemäß Art. 267 AEUV zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Ist Art. 6 Abs. 3 der Richt­li­nie 2011/​7/​EU des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 16.02.2011 zur Bekämp­fung von Zah­lungs­ver­zug im Geschäfts­ver­kehr dahin aus­zu­le­gen, dass der in Art. 6 Abs. 1 der Richtlinie

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Ver­schul­dens­un­ab­hän­gi­ge Scha­den­spa­sucha­le – indi­vi­du­ell ausgehandelt?

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist indi­vi­du­el­les Aus­han­deln mehr als Ver­han­deln. Von einem Aus­han­deln ist nur dann aus­zu­ge­hen, wenn der Ver­wen­der den geset­zes­frem­den Kern­ge­halt sei­ner All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gung inhalt­lich ernst­haft zur Dis­po­si­ti­on stellt und dem Ver­hand­lungs­part­ner Gestal­tungs­frei­heit zur Wah­rung eige­ner Inter­es­sen ein­räumt mit zumin­dest der rea­len Mög­lich­keit, die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung der

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Schwa­cke-Lis­te, Fraun­ho­fer Auto­miet­wa­gen­spie­gel und das arith­me­ti­sche Mittel

Berück­sich­tigt man die Vor­tei­le und die Män­gel sowohl des Schwa­cke Auto­miet­preis­spie­gels als auch des Fraun­ho­fer Markt­preis­spie­gels Miet­wa­gen, so erscheint es sach­ge­recht, für die Bestim­mung des Nor­mal­ta­rifs für Selbst­zah­ler eine Schät­zung nach dem arith­me­ti­schen Mit­tel bei­der Markt­er­he­bun­gen vor­zu­neh­men. Im hier vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall kann als Scha­dens­pau­scha­le nicht mehr als

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