Schät­zun­gen – und die Roh­ge­winn­auf­schlag­sät­ze der Finanz­ver­wal­tung

Es ist bis­her nicht geklärt, ob die monat­li­chen Roh­ge­winn­auf­schlag­sät­ze, die von der Soft­ware der Finanz­ver­wal­tung geschätzt wer­den, der Gauß'schen Nor­mal­ver­tei­lung fol­gen, und ob die in einem übli­chen Prü­fungs­zeit­raum (drei Jah­re mit 36 Monats-Ein­zel­wer­­ten) erho­be­ne Grund­ge­samt­heit groß genug für die Anwen­dung der bei einer Gauß'schen Nor­mal­ver­tei­lung gel­ten­den Gesetz­mä­ßig­kei­ten ist. In mathe­ma­ti­scher

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Quan­til­schät­zung, Zeit­rei­hen­ver­gleich – und die Preis­er­hö­hung

Die Anfor­de­run­gen, die der Bun­des­fi­nanz­hof in sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung an die Durch­füh­rung eines Zeit­rei­hen­ver­gleichs gestellt hat , gel­ten bei sum­ma­ri­scher Betrach­tung auch dann, wenn die Ergeb­nis­se des Zeit­rei­hen­ver­gleichs durch Vor­nah­me einer Quan­tils­schät­zung zur Begrün­dung der Schät­zungs­hö­he her­an­ge­zo­gen wer­den. Eine wäh­rend des Prü­fungs­zeit­raums vor­ge­nom­me­ne Preis­er­hö­hung um 26 % schließt es im Regel­fall

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Schät­zung der Besteue­rungs­grund­la­gen im Spei­se­re­stau­rant – nach der "30/70-Metho­de"

Grund­sätz­lich ist eine vom Finanz­amt auf Grund­la­ge einer Geträn­ke­kal­ku­la­ti­on vor­ge­nom­me­ne Schät­zung, die auf betriebs­in­ter­nen Daten auf­baut, aus Sicht des Bun­des­fi­nanz­hofs eine geeig­ne­te Schät­zungs­me­tho­de. Die­se sog. "30/70-Metho­­de" basiert näm­lich auf dem Gedan­ken, dass in einem Spei­se­re­stau­rant das Ver­hält­nis zwi­schen ver­zehr­ten Spei­sen und Geträn­ken nur gerin­gen Schwan­kun­gen unter­liegt, da die Gäs­te typi­scher­wei­se

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Die Ände­rung der Schät­zungs­me­tho­de – in der münd­li­chen Ver­hand­lung

Kün­digt das Finanz­ge­richt in der münd­li­chen Ver­hand­lung die Anwen­dung einer neu­en Schät­zungs­me­tho­de an, muss das Finanz­ge­richt die Sache auf Antrag des Klä­gers ver­ta­gen, um die­em Gele­gen­heit zur Stel­lung­nah­me zu geben. Lehnt das Finanz­ge­richt den Antrag eines Betei­lig­ten auf Auf­he­bung oder Ver­le­gung eines Ter­mins zur münd­li­chen Ver­hand­lung zu Unrecht ab, liegt

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Schät­zung der Besteue­rungs­grund­la­gen – und die Wahl der Schät­zungs­me­tho­de

Die Wahl der Schät­zungs­me­tho­de steht im pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen der Finanz­be­hör­de und des Finanz­ge­richts, wenn es sei­ne eige­ne Schät­zungs­be­fug­nis aus § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO i. V. m. § 162 AO aus­übt. Es ist eine Schät­zungs­me­tho­de zu wäh­len, die die größ­te Gewähr dafür bie­tet, mit einem zumut­ba­ren Auf­wand das wahr­schein­lichs­te Ergeb­nis

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