Befris­te­ter Arbeits­ver­trag – für Schau­spie­ler in einer Kri­mi­se­rie

Der Sach­grund der Eigen­art der Arbeits­leis­tung nach § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzB­fG soll vor allem ver­fas­sungs­recht­li­chen, sich unter ande­rem aus der Frei­heit der Kunst (Art. 5 Abs. 3 GG) erge­ben­den Beson­der­hei­ten Rech­nung tra­gen. Allein die Kunst­frei­heit des Arbeit­ge­bers recht­fer­tigt die Befris­tung des Arbeits­ver­trags mit einem an der Erstel­lung eines Kunst­werks mit­wir­ken­den

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Schau­spie­ler in einer Kri­mi­se­rie – und sei­ne befris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis­se

Die Eigen­art der Arbeits­leis­tung iSv. § 14 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 TzB­fG kann die Befris­tung des Arbeits­ver­trags einer Film­pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaft mit einem Schau­spie­ler sach­lich recht­fer­ti­gen, der auf­grund einer Viel­zahl von befris­te­ten Arbeits­ver­trä­gen lang­jäh­rig in der­sel­ben Rol­le einer Kri­mi­se­rie beschäf­tigt wur­de. Der Klä­ger in dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist Schau­spie­ler und

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Die Ver­sor­gungs­an­stalt der deut­schen Büh­nen im Ver­sor­gungs­aus­gleich

Die Ver­sor­gungs­an­rech­te der Ver­sor­gungs­an­stalt der deut­schen Büh­nen (VddB) sind im Anwart­schafts­sta­di­um sta­tisch und im Leis­tungs­sta­di­um voll­dyna­misch. Inhalts­über­sichtDyna­mik beim VddBAnwen­dung der Bar­wert­VO Dyna­mik beim VddB[↑] Der Bun­des­ge­richts­hof hat zuletzt die Ver­sor­gungs­an­rech­te der VddB als im Anwart­schafts­sta­di­um sta­tisch und im Leis­tungs­sta­di­um voll­dyna­misch bewer­tet . Glei­ches hat der Bun­des­ge­richts­hof für die Ver­sor­gungs­an­wart­schaf­ten bei

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Arbeits­lo­sen­geld für Schau­spie­ler

Film- und ande­re Kul­tur­schaf­fen­de sol­len künf­tig leich­ter Zugang zum Arbeits­lo­sen­geld erhal­ten. Das sieht eine For­mu­lie­rungs­hil­fe für einen Ände­rungs­an­trag zur Ver­bes­se­rung der sozia­len Siche­rung von kurz befris­tet Beschäf­tig­ten bei Arbeits­lo­sig­keit vor, die das Bun­des­ka­bi­nett heu­te beschlos­sen hat. Mit der Neu­re­ge­lung zielt die Bun­des­re­gie­rung auf die spe­zi­fi­sche Lage ins­be­son­de­re von Schau­spie­le­rin­nen und

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