Containerschiff

Ton­nage­be­steue­rung – bei einer Gesell­schaft, die meh­re­re Schif­fe betreibt

Eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, deren Unter­neh­mens­ge­gen­stand der Betrieb von Schif­fen ist, kann sowohl Schif­fe betrei­ben, für die (bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen) der Gewinn nach § 5a EStG zu ermit­teln ist, als auch sol­che, für die die Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1, § 5 EStG gilt. Die Gewinn­ermitt­lung nach § 5a EStG kommt unabhängig

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Containerschiff

Von der Ton­nage­be­steue­rung zur Bilan­zie­rung – und der Teil­wert als neue AfA-Bemes­sungs­grund­la­ge – nach Aus­lau­fen der Tonnagebesteuerung

Nach dem Wech­sel von der Gewinn­ermitt­lung nach der Ton­na­ge zum Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich sind die Wirt­schafts­gü­ter, die unmit­tel­bar dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr die­nen, mit dem Teil­wert anzu­set­zen und auf der Grund­la­ge die­ses Betrags für die Zeit deren betriebs­ge­wöhn­li­cher Rest­nut­zungs­dau­er abzu­schrei­ben. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ermit­telt die

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Geschlos­se­ne gewerb­li­che Fonds – und die Fondsetablierungskosten

Für Jah­re seit Inkraft­tre­ten des § 15b EStG kann die auf § 42 AO gestütz­te Recht­spre­chung zur Berück­sich­ti­gung von Fonds­eta­blie­rungs­kos­ten bei modell­haf­ter Gestal­tung nicht mehr ange­wen­det wer­den. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung, die inso­weit von Anschaf­fungs­kos­ten aus­ging, als durch die Ein­füh­rung des § 15b EStG im Jahr 2005 überholt

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Betei­li­gun­gen an Schiffs­fonds – zur Altersvorsorge

Betei­li­gun­gen an Schiffs­fonds sind spek­ta­ku­lä­re Anla­gen, die sich nur für Anle­ger eig­nen, die Erfah­run­gen in Betei­li­gun­gen haben und bereit sind, die beson­de­ren Risi­ken, die mit ihnen ver­bun­den sind, auch ein­zu­ge­hen. Sie sind zur Alters­vor­sor­ge gene­rell unge­eig­net. Schiffs­fonds sind nur für Anle­ger geeig­net, die erheb­li­che Erfah­run­gen mit der­ar­ti­gen Betei­li­gun­gen haben und

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Dop­pel­stö­cki­ge Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der Beginn des Gewer­be­be­triebs der Obergesellschaft

Sind Gesell­schafts­zweck und tat­säch­li­che Betä­ti­gung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft als Ober­ge­sell­schaft (allein) auf die Betei­li­gung an gewerb­lich täti­gen Ein-Schiffs-Kom­­man­­di­t­­ge­­sel­l­­schaf­­ten gerich­tet, so ist für die Bestim­mung des Beginns der wer­ben­den Tätig­keit der Ober­ge­sell­schaft an den Beginn der wer­ben­den Tätig­keit der Untergesellschaft(en) anzu­knüp­fen. Allein der Umstand, dass die Ober­ge­sell­schaft für den Erwerb der Beteiligungen

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Ein­schiffs­ge­sell­schaft ‑und der Ver­kauf des Schiffs vor Indienststellung

In einer aktu­el­len Ent­schei­dung hat­te sich der Bun­des­fi­nanz­hof mit der Abgren­zung der nicht gewer­be­steu­er­ba­ren Abwick­lung eines nicht begon­ne­nen Betriebs von der Auf­nah­me einer neu­en gewer­be­steu­er­pflich­ti­gen Tätig­keit bei Ver­äu­ße­rung des Schiffs einer Ein­schiffs­ge­sell­schaft vor sei­ner Indienst­stel­lung zu befas­sen. Die Lösung des Bun­des­fi­nanz­hofs: Die Anwen­dung der §§ 16, 34 EStG setzt voraus,

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Schiffs­fonds und inter­na­tio­na­le Han­dels­schiff­fahrt – die Kür­zung des Gewer­be­er­trags der Einschiffsgesellschaft

Der auf den Ein­satz eines Schiffs als Han­dels­schiff im inter­na­tio­na­len Ver­kehr ent­fal­len­de Teil des Gewer­be­er­trags einer Ein­schiffs­ge­sell­schaft unter­liegt auch dann der Kür­zung nach § 9 Nr. 3 GewStG, wenn die Gesell­schaft vor­ran­gig die Ver­äu­ße­rung des Schiffs beab­sich­tigt. Eine sol­che Ein­schiffs­ge­sell­schaft darf ihren Gewinn aus Gewer­be­be­trieb im Streit­jahr nicht nach § 5a EStG

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Ton­nage­be­steue­rung bei Schiffsfonds

§ 5a EStG setzt die Absicht des Steu­er­pflich­ti­gen zum lang­fris­ti­gen Betrieb von Han­dels­schif­fen vor­aus. Die Ver­äu­ße­rung eines Schiffs mit dem Ziel, aus dem Erlös erst das i.S. des § 5a EStG betrie­be­ne Schiff zu erwer­ben, ist kein Hilfs­ge­schäft nach § 5a Abs. 2 Satz 2 EStG. Gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 EStG

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Gewinn­un­ab­hän­gi­ge Aus­schüt­tun­gen auf Kom­man­dit­be­tei­li­gun­gen an Schiffsfonds

Gewinn­un­ab­hän­gi­ge Aus­schüt­tun­gen an Kom­man­di­tis­ten eines in der Rechts­form einer GmbH & Co KG orga­ni­sier­ten Schiffs­fonds, die nach dem Gesell­schafts­ver­trag zuläs­sig sind, kön­nen von der Gesell­schaft nur dann zurück­ge­for­dert wer­den, wenn dies im Gesell­schafts­ver­trag vor­ge­se­hen ist. In den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren ver­lang­ten zwei Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten, deren Gesell­schafts­zweck jeweils der Betrieb eines Containerschiffs

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