Täter­schaft und Teil­nah­me – bei einer Schlä­ge­rei

Die Abgren­zung von Täter­schaft und Teil­nah­me rich­tet sich auch im Bereich des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB – sowohl hin­sicht­lich der an den Kör­per­ver­let­zungs­hand­lun­gen unmit­tel­bar Betei­lig­ten, als auch der Außen­ste­hen­den und Abwe­sen­den – nach den all­ge­mei­nen Regeln . Ins­be­son­de­re macht Gemein­schaft­lich­keit im Sin­ne des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB aus

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Hoo­li­gans sind kri­mi­nel­le Ver­ei­ni­gun­gen

Eine Ver­ei­ni­gung im Sin­ne der §§ 129 ff. StGB ist ein auf gewis­se Dau­er ange­leg­ter, frei­wil­li­ger orga­ni­sa­to­ri­scher Zusam­men­schluss von min­des­tens drei Per­so­nen, die bei Unter­ord­nung des Wil­lens des Ein­zel­nen unter den Wil­len der Gesamt­heit gemein­sa­me Zwe­cke ver­fol­gen und unter sich der­art in Bezie­hung ste­hen, dass sie sich als ein­heit­li­cher Ver­band

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Ver­ab­re­de­te Schlä­ge­rei­en

Mit der Fra­ge der Sit­ten­wid­rig­keit von Kör­per­ver­let­zun­gen im Rah­men von ver­ab­re­de­ten Schlä­ge­rei­en hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Anlass hier­zu boten ver­ab­re­de­te Schlä­ge­rei­en der Dresd­ner Hoo­li­gan­sze­ne: Zuänchst geht der Bun­des­ge­richts­hof von der Tat­be­stands­mä­ßig­keit der Hand­lun­gen nach den §§ 223, 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB aus. Selbst wenn man kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zun­gen

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