Münsterland

Das Schlagloch auf dem Wirtschaftsweg

Der Benutzer eines Wirtschaftsweges hat grundsätzlich mit Fahrbahnunebenheiten zu rechnen. Ist ein Schlagloch für einen Radfahrer deutlich erkennbar und ohne Probleme zu umfahren, stellt es keine solche Gefahrenquelle dar, die beseitigt werden muss. Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Hamm in dem hier vorliegenden Fall einen gestürzten Fahrradfahrer darauf hingewiesen,

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Schlagloch – oder doch schon Straßenrand?

Grundsätzlich sind die Kommunen (oder aber auch die Länder und der Bund) verantwortlich für den Zustand ihrer öffentlichen Straßen. Das ist ihre sog. Straßenverkehrssicherungspflicht. Daraus folgt aber nicht, dass ein durch eine schadhafte Straße verursachter Fahrzeugschaden automatisch zur Haftung der jeweils zuständigen Kommune führen würde. Denn diese beurteilt sich nach

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Die Folgen eines Schlaglochs

Ist ein Schlagloch auf einer Bundesautobahn die Folge einer vom zuständigen Land zu verantwortenden, vermeidbaren Gefahrenquelle, haftet das Land aufgrund einer Verkehrssicherungspflichtverletzung für den beim Durchfahren des Schlaglochs entstandenen Fahrzeugschaden. Es liegt kein Mitverschulden des Fahrzeugführers vor, wenn die unfallursächliche Schadstelle praktisch nicht zu erkennen gewesen ist. Mit dieser Begründung

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