Trep­pe ohne Geländer

Wer auf einer öffent­li­chen Trep­pe stürzt, kann dafür nicht ohne wei­te­res das Feh­len eines Gelän­ders und damit die Kom­mu­ne ver­ant­wort­lich machen. Jeden­falls bei brei­ten und fla­chen Stu­fen und der Mög­lich­keit, die Trep­pen­an­la­ge pro­blem­los zu umge­hen, hat er die Fol­gen des Stur­zes ganz allei­ne zu tragen.

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Vor­sicht bei nas­sem Laub

Der Herbst naht mit Macht und mit ihm bun­tes Herbst­laub an Bäu­men und wenig spä­ter auf Stra­ßen und Wegen. Genau dar­auf soll­ten sich Fuß­gän­ger ein­stel­len und mit erhöh­ter Rutsch­ge­fahr auch auf Geh­we­gen rech­nen. Denn den Grund­stücks­ei­gen­tü­mern ist es weder tat­säch­lich mög­lich noch recht­lich gebo­ten, die Wege stän­dig laub­frei zu halten.

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Augen auf beim Regenlauf

Eine in einer Bau­stel­le aus­ge­leg­te Schal­ta­fel (Holz­ta­fel mit Metall­rah­men) soll­te man nur dann als Weg benut­zen, wenn sie nicht erkenn­bar nass und rut­schig ist. Ansons­ten ris­kiert man nicht nur einen Sturz. Wenn ein gefahr­lo­se­rer Weg ohne wei­te­res mög­lich ist, kann man auch kei­nen ande­ren für die Sturz­fol­gen haft­bar machen. Das

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Dau­er­haf­te Bio-Tattoos

Ein Täto­wie­rer haf­tet auf Scha­dens­er­satz und Schmer­zens­geld, wenn sich ein soge­nann­tes „Bio-Tat­­too“ ent­ge­gen der Ankün­di­gung nicht auf­löst und nun mit­tels Laser­be­hand­lung ent­fernt wer­den kann.

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Scha­dens­er­satz für SEK-Einsatz

Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat ein erst­in­stanz­li­ches Urteil des Land­ge­richts Bonn bestä­tigt, in dem das Land Nord­rhein West­fa­len zur Zah­lung von 30.000,- Euro Schmer­zens­geld an einen Flie­sen­le­ger­mei­ser ver­ur­teilt wor­den war. Wei­ter war erst­in­stanz­lich fest­ge­stellt wor­den, dass das Land dem Grun­de nach ver­pflich­tet ist, die auf­grund eines Poli­zei­ein­sat­zes vom 08.12.2000 ent­stan­de­nen materiellen

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AG/LG Düsseldorf

Kos­ten­lo­ser Sturz auf dem Parkplatz

Nicht jeder Sturz mit Ver­let­zungs­fol­gen auf einem Ein­kaufspark­platz, der sei­ne Ursa­che in einer unre­gel­mä­ßi­gen Pflas­te­rung hat, begrün­det einen Anspruch auf Schmer­zens­geld. In einem jetzt vom Land­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat­te die Klä­ge­rin vor­ge­tra­gen, sie sei am 01.12.2006 nach einem Ein­kauf in dem von der Beklag­ten betrie­be­nen Geschäft im Indus­trie­ge­biet in

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Erfolgs­ho­no­ra­re

Der Deut­sche Bun­des­tag hat heu­te ein Gesetz zur Neu­re­ge­lung des Ver­bots der Ver­ein­ba­rung von Erfolgs­ho­no­ra­ren beschlos­sen. Danach kön­nen künf­tig Rechts­an­walt und Man­dant eine erfolgs­ab­hän­gi­ge Ver­gü­tung im Ein­zel­fall ver­ein­ba­ren, wenn der Recht­su­chen­de ohne die­se Möglichkeit davon abse­hen wür­de, den Rechts­weg zu beschrei­ten. Rechts­an­walt und Man­dant wer­den künf­tig in ein­zel­nen Fäl­len eine

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Scha­dens­er­satz wegen unter­las­se­ner Aufzugswartung

In einem aktu­el­len Urteil hat das Ober­lan­des­ge­richt Frankfurt/​Main den Eigen­tü­mer eines Fir­men­grund­stücks ver­ur­teilt, einem Elek­tro­meis­ter Schmer­zens­geld und Scha­dens­er­satz wegen eines Arbeits­un­falls zu zah­len. Der kla­gen­de Mon­teur soll­te einen auf dem Grund­stück befind­li­chen Las­ten­auf­zug repa­rie­ren und hat­te sich zur Über­prü­fung der Steue­rung in den Bereich des Auf­zugs­schach­tes unter die hän­gen gebliebene

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Schreibmaschine

Kommt ein Döner geflogen…

Der Wurf mit einem Döner stellt kei­ne schwer­wie­gen­de Ver­let­zung der vom all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­recht umfass­ten mensch­li­chen Wür­de und Ehre dar. Sagt das Amts­ge­richt Mü;nchen. Die spä­te­re Klä­ge­rin arbei­tet in einem Döner­lo­kal. Im Juni 2007 kauf­te der spä­te­re Beklag­te bei ihr einen Döner. Da ihm die­ser nicht schmeck­te, kam es zu einer

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Bag­ger­fah­ren will gelernt sein

Wer mit schwe­rem Leih­ge­rät sel­ber bag­gern will, soll­te schon zum Eigen­schutz eine vom Ver­leih­un­ter­neh­men ange­bo­te­ne aus­führ­li­che Ein­wei­sung in den Bag­ger nicht ableh­nen und sich die Maschi­ne auch von den Pro­fis anlie­fern las­sen. Andern­falls hat er im Fall des Unfalls schlech­te Kar­ten, den Ver­lei­her wegen Ver­let­zung von Schutz­pflich­ten haft­bar zu machen.

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Erfolgs­ho­no­rar

Die Bun­des­re­gie­rung hat heu­te einen Gesetz­ent­wurf zur Neu­re­ge­lung des Ver­bots der Ver­ein­ba­rung von Erfolgs­ho­no­ra­ren beschlos­sen. Künf­tig kön­nen Rechts­an­walt und Man­dant eine erfolgs­ab­hän­gi­ge Ver­gü­tung im Ein­zel­fall ver­ein­ba­ren, wenn der Rechts­su­chen­de ohne die­se Mög­lich­keit davon abse­hen wür­de, den Rechts­weg zu beschrei­ten. Rechts­an­walt und Man­dant wer­den künf­tig in ein­zel­nen Fäl­len eine erfolgs­ba­sier­te Vergütung

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Dusche und all­ge­mei­nes Lebensrisiko

Der Ver­an­stal­ter einer Pau­schal­rei­se haf­tet nicht für Ver­let­zun­gen, die ein Kun­de bei dem Sturz im Dusch­be­reich eines Hotels erlei­det, wenn sich hier­bei ledig­lich das all­ge­mei­ne Lebens­ri­si­ko ver­wirk­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Koblenz jetzt die Kla­ge gegen einen Rei­se­ver­an­stal­ter wegen eines Stur­zes in der Dusche eines Hotels abgewiesen.

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Scha­dens­er­satz für einen zu schlau­en Hund

Über zwei Instan­zen strit­ten sich Hal­ter und Opfer eines beson­ders klu­gen Schä­fer­hun­des, der ein Mäd­chen in Angst und Schre­cken ver­setzt hat. Rocky, so heißt das Tier, wur­de auf einem rund­um geschlos­se­nen Hof gehal­ten, der durch ein schwe­res Roll­tor zur Stra­ße hin gesi­chert war. So dach­te jeden­falls der Herr und Halter

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Bul­ga­ri­sche Glastüren

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter haf­tet nicht für Unfäl­le sei­ner Rei­sen­den, wenn in dem Hotel sowohl die Sicher­heits­re­geln des Gast­lan­des wie auch die typi­schen deut­schen Sicher­heits­re­geln ein­ge­hal­ten wurden.

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Bücherschrank

Zahn­ver­lust im Restaurant

Einen kurio­sen Fall hat­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den: Er hat­te über die Fra­ge zu befin­den, ob zuguns­ten eines Gas­tes, der beim Ver­zehr einer Spei­se in einem Restau­rant einen Zahn ver­liert, Beweis­erleich­te­run­gen dafür ein­grei­fen, dass das Abbre­chen des Zahns auf einen in der Spei­se ver­bor­ge­nen har­ten Gegen­stand zurück­zu­füh­ren ist. 

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Schmer­zens­geld an der Tapetenkleistermaschine

Dass sich der Impor­teur von Bil­­lig-Bau­­­mark­t­­wa­­re erheb­li­chen Haf­tungs­an­sprü­chen aus­setzt, beweist ein heu­te ver­öf­fent­lich­tes, ver­brau­cher­freund­li­ches Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs: Der Klä­ger erwarb im April 2001 eine Tape­ten­kleis­ter­ma­schi­ne bei einer Super­markt­ket­te. Die Beklag­te impor­tiert die­se Maschi­nen aus Chi­na und ver­treibt sie in der Bun­des­re­pu­blik unter einer eige­nen Mar­ke. Die Maschi­ne ist nach den

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