Gebäu­de­sa­nie­rung – und die Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren

Unter Instand­set­zung und Moder­ni­sie­rung eines Gebäu­des sind bau­li­che Maß­nah­men zu ver­ste­hen, durch die Män­gel oder Schä­den an vor­han­de­nen Ein­rich­tun­gen eines bestehen­den Gebäu­des oder am Gebäu­de selbst besei­tigt wer­den oder das Gebäu­de durch Erneue­rung in einen zeit­ge­mä­ßen Zustand ver­setzt wird. Zu den Auf­wen­dun­gen i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren im sozia­len Woh­nungs­bau

Die in einem For­mu­lar­miet­ver­trag über eine (damals) preis­ge­bun­de­ne Woh­nung, bei dem der Ver­mie­ter die Kos­ten der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren zu tra­gen hat und hier­für ein Zuschlag zur Kos­ten­mie­te gemäß § 28 Abs. 2 der Zwei­ten Berech­nungs­ver­ord­nung vor­ge­se­hen ist, ent­hal­te­ne Klau­sel "Sofern der Mie­ter Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren selbst aus­führt oder durch ent­spre­chen­de Fach­fir­men aus­füh­ren lässt, wer­den

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und die vom Ver­mie­ter geplan­ten Umbau­maß­nah­men

Allein die Absicht des Ver­mie­ters, nach Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses Umbau­maß­nah­men in den Mieträu­men durch­zu­füh­ren, genügt nicht, um im Wege der ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung an die Stel­le der ver­trag­li­chen Ver­pflich­tung des Mie­ters nach Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und Instan­d­­se­t­zungs- bzw. Instand­hal­tungs­maß­nah­men durch­zu­füh­ren, einen Aus­gleichs­an­spruch in Geld tre­ten zu las­sen. Ein sol­cher Aus­gleichs­an­spruch

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Der far­bi­ge Anstrich bei der Woh­nungs­rück­ga­be

Ein Mie­ter ist zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­tet, wenn er eine in neu­tra­len Far­ben gestri­che­ne Woh­nung mit einem far­bi­gen Anstrich ver­sieht und so zum Mie­ten­de an den Ver­mie­ter zurück­gibt. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall waren die Beklag­ten von Anfang 2007 bis Juli 2009 Mie­ter einer Dop­pel­haus­hälf­te der Klä­ge­rin. Die Beklag­ten,

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End­re­no­vie­rung und Quo­ten­ab­gel­tungs­klau­sel

Der Bun­des­ge­richts­hof ändert sei­ne Recht­spre­chung zur Reno­vie­rungs­pflicht bei Aus­zug aus der Miet­woh­nung: Eine for­mu­lar­mä­ßi­ge Klau­sel in einem Wohn­raum­miet­ver­trag, die den Mie­ter ver­pflich­tet, sich antei­lig an den Kos­ten zum Zeit­punkt der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses noch nicht fäl­li­ger Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren zu betei­li­gen (Quo­ten­ab­gel­tungs­klau­sel), und zur Berech­nung der Abgel­tungs­be­trä­ge fol­gen­de Rege­lung vor­sieht: "Berech­nungs­grund­la­ge ist

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Miet­preis­bin­dung und der rück­wir­ken­de Zuschlag für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann der Ver­mie­ter preis­ge­bun­de­nen Wohn­raums einen Zuschlag nach § 28 Abs. 4 II. BV für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren ver­lan­gen, wenn sich her­aus­stellt, dass die im Miet­ver­trag vor­ge­se­he­ne Abwäl­zung der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren auf den Mie­ter nicht wirk­sam ist und der Ver­mie­ter des­halb ange­sichts sei­ner Ver­pflich­tung zur Aus­füh­rung der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren einen

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Pau­scha­len für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und die Steu­er­ermä­ßi­gung für Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Leis­tet der Mie­ter einer Dienst­woh­nung an den Ver­mie­ter pau­scha­le Zah­lun­gen für die Durch­füh­rung von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren, so han­delt es sich hier­bei nicht um Auf­wen­dun­gen für Hand­wer­k­erleis­tun­gen i.S. des § 35a Abs. 2 EStG, wenn die Zah­lun­gen unab­hän­gig davon erfol­gen, ob und ggf. in wel­cher Höhe der Ver­mie­ter tat­säch­lich Repa­ra­tu­ren an der Woh­nung

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Die Abstands­zah­lung auf eine unwirk­sa­me Schön­heits­re­pa­ra­tur­klau­sel

Zahlt der Mie­ter auf­grund einer unwirk­sa­men Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren­klau­sel an den Ver­mie­ter einen Abgel­tungs­be­trag für nicht durch­ge­führ­te Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren, so unter­liegt der sich hier­aus erge­ben­de Berei­che­rungs­an­spruch des Mie­ters der kur­zen Ver­jäh­rung des § 548 Abs. 2 BGB . In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall benach­tei­lig­te die im Miet­ver­trag bestimm­te Rege­lung über die Aus­füh­rung

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Zuschlag für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren bei ehe­mals preis­ge­bun­de­nen Woh­nun­gen

Ein in der Grund­mie­te einer preis­ge­bun­de­nen Woh­nung ent­hal­te­ner Kos­ten­an­satz für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren im Sin­ne von § 28 Abs. 4 II. BV berech­tigt einen zur Durch­füh­rung der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren ver­pflich­te­ten Ver­mie­ter nicht, nach Ent­las­sung der Woh­nung aus der Preis­bin­dung die nun­mehr als "Markt­mie­te" geschul­de­te Grund­mie­te über die im Miet­spie­gel aus­ge­wie­se­ne orts­üb­li­che Ver­gleichs­mie­te hin­aus um

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren nach "bis­he­ri­ger Aus­füh­rungs­art"

Eine miet­ver­trag­li­che For­mu­lar­klau­sel, wonach der Mie­ter nur mit Zustim­mung des Ver­mie­ters von der "bis­he­ri­gen Aus­füh­rungs­art" der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren erheb­lich abwei­chen darf, ist unklar und benach­tei­ligt den Mie­ter unan­ge­mes­sen; eine der­ar­ti­ge Klau­sel ist unwirk­sam und bringt die gesam­te Über­wäl­zungs­klau­sel für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren zu Fall . Der Bun­des­ge­richts­hof hat ent­schie­den, dass eine For­mu­lar­klau­sel den

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For­mu­lar­mä­ßi­ge Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und indi­vi­du­al­ver­trag­li­che End­re­no­vie­rungs­pflicht

Ein zur Unwirk­sam­keit einer For­mu­lar­klau­sel füh­ren­der so genann­te Sum­mie­rungs­ef­fekt auf­grund des Zusam­men­tref­fens zwei­er – jeweils für sich genom­men – unbe­denk­li­cher Klau­seln kann auch dann vor­lie­gen, wenn nur eine der bei­den Klau­seln for­mu­lar­mä­ßig, die ande­re dage­gen indi­vi­du­ell ver­ein­bart wor­den ist . Ist in einer der­ar­ti­gen Kostel­la­ti­on die Pflicht zur Über­nah­me von

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Erstat­tungs­an­spruchs des Mie­ters bei unwirk­sa­mer Schön­heits­re­pa­ra­tur­klau­sel

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt eine Ent­schei­dung zur Ver­jäh­rung des Erstat­tungs­an­spruchs eines Mie­ters für die Kos­ten einer Reno­vie­rung getrof­fen, die die­ser infol­ge einer uner­kannt unwirk­sa­men Schön­heits­re­pa­ra­tur­klau­sel vor­ge­nom­men hat. Der Klä­ger und sei­ne Ehe­frau waren bis Ende 2006 Mie­ter einer Woh­nung der Beklag­ten in Frei­burg. Der Miet­ver­trag ent­hielt eine For­mu­lar­klau­sel, die den

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Schön­heits­re­pa­ra­tur nach Kos­ten­vor­anschlag

Haben die Miet­ver­trags­par­tei­en ver­ein­bart, dass der Mie­ter die antei­li­gen Kos­ten für künf­ti­ge Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren nach einem Kos­ten­vor­anschlag des Ver­mie­ters oder eines Fach­be­triebs zu zah­len hat, so schul­det der Mie­ter den Abgel­tungs­be­trag ein­schließ­lich der Umsatz­steu­er. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. Juni 2010 – VIII ZR 280/​09

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren in Eigen­leis­tung

Ein Woh­nungs­mie­ter muss die Mög­lich­keit haben, Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren in Eigen­leis­tung durch­zu­füh­ren. Eine Klau­sel in einem Wohn­raum­miet­ver­trag ist daher wegen unan­ge­mes­se­ner Benach­tei­li­gung des Mie­ters unwirk­sam, wenn dem Mie­ter durch die Klau­sel die Pflicht zur Vor­nah­me von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren auf­er­legt wird, ohne dass ihm die Mög­lich­keit zur Vor­nah­me die­ser Arbei­ten in Eigen­leis­tung offen steht,

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Miet­erhö­hung wegen unwirk­sa­mer Klau­sel zur Schön­heits­re­pa­ra­tur

Bei öffent­lich geför­der­tem, preis­ge­bun­de­nem Wohn­raum kann der Ver­mie­ter die Kos­ten­mie­te ein­sei­tig um den in der Zwei­ten Berech­nungs­ver­ord­nung gere­gel­ten Betrag erhö­hen, wenn die beab­sich­tig­te Abwäl­zung der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren auf den Mie­ter wegen Unwirk­sam­keit der ent­spre­chen­den Klau­sel im Miet­ver­trag geschei­tert ist. Dies ent­schied heu­te der Bun­des­ge­richts­hof in Karls­ru­he. Das Urteil betrifft aller­dings nicht

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Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren als ein­heit­li­che Mie­ter­pflicht

Der Außen­an­strich von Türen und Fens­tern sowie das Abzie­hen und Wie­der­her­stel­len einer Par­kett­ver­sie­ge­lung sind kei­ne Schön­heits­re­pa­ra­tur­maß­nah­men im Sin­ne von § 28 Abs. 4 Satz 3 II. BV. Die Ver­pflich­tung des Mie­ters zur Vor­nah­me von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren stellt eine ein­heit­li­che Rechts­pflicht dar. Ist die­se Pflicht for­mu­lar­ver­trag­lich so aus­ge­stal­tet, dass sie hin­sicht­lich der zeit­li­chen Moda­li­tä­ten,

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Kei­ne Pro­zess­kos­ten­hil­fe für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren auf Hartz IV

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­sa­gung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe bei Ableh­nung von SGB II-Leis­­tun­­gen für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die Beschwer­de­füh­rer machen in einem sozi­al­ge­richt­li­chen Kla­ge­ver­fah­ren die Gewäh­rung von Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de zur Reno­vie­rung der Küche in ihrer Miet­woh­nung gel­tend. Das Sozi­al­ge­richt lehn­te die Bewil­li­gung von

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Schön­heits­re­pa­ra­tur nur ohne Außen­an­strich

Nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hof ist eine Klau­sel über die Vor­nah­me von Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren ins­ge­samt unwirk­sam, wenn sie die Ver­pflich­tung ent­hält, auch den Außen­an­strich von Türen und Fens­tern sowie den Anstrich einer Log­gia vor­zu­neh­men. Die Beklag­te war Mie­te­rin einer Woh­nung des Klä­gers in Ber­lin. Der For­mu­lar­miet­ver­trag ent­hielt in §

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Unwirk­sa­me Farb­wahl­klau­sel für Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren wäh­rend der Miet­zeit

Der Bun­des­ge­richts­hof hat heu­te sei­ne Recht­spre­chung bestä­tigt, nach der eine Klau­sel zur Durch­füh­rung der Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren unwirk­sam ist, die dem Mie­ter wäh­rend der Miet­zeit vor­gibt, die Mieträu­me in einer ihm vor­ge­ge­be­nen Farb­wahl zu strei­chen. Die Klä­ger des jetzt vom BGH ent­schie­de­nen Falls waren Mie­ter einer Woh­nung der Beklag­ten in Des­sau. Der

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End­re­no­vie­rungs­pflich­ten

Tref­fen star­re und des­halb unwirk­sa­me For­mu­lar­klau­seln zur Vor­nah­me der lau­fen­den Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren und der End­re­no­vie­rung durch den Mie­ter mit einer spä­ter bei Ein­zug indi­vi­du­ell ver­ein­bar­ten Über­nah­me der End­re­no­vie­rungs­pflicht durch den Mie­ter zusam­men, unter­liegt die Indi­vi­du­al­ver­ein­ba­rung weder der Inhalts­kon­trol­le nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB noch wird sie gemäß § 139 BGB

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