Raub - mit der Schreckschusspistole

Raub – mit der Schreck­schuss­pis­to­le

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs unter­fällt eine gela­de­ne Schreck­schuss­pis­to­le nur dann dem Waf­fen­be­griff des § 250 StGB, wenn fest­steht, dass beim Abfeu­ern der Waf­fe der Explo­si­ons­druck nach vor­ne aus dem Lauf aus­tritt und die Waf­fe des­halb nach ihrer Beschaf­fen­heit geeig­net ist, erheb­li­che Ver­let­zun­gen her­vor­zu­ru­fen. Dies ist bei Schreck­schuss­waf­fen nicht selbst­ver­ständ­lich.

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Schwere räuberische Erpressung - mit der Schreckschusspistole

Schwe­re räu­be­ri­sche Erpres­sung – mit der Schreck­schuss­pis­to­le

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs unter­fällt eine gela­de­ne Schreck­schuss­pis­to­le nur dann dem Waf­fen­be­griff des § 250 StGB, wenn fest­steht, dass beim Abfeu­ern der Waf­fe der Explo­si­ons­druck nach vor­ne aus dem Lauf aus­tritt und die Waf­fe des­halb nach ihrer Beschaf­fen­heit geeig­net ist, erheb­li­che Ver­let­zun­gen her­vor­zu­ru­fen1. Hier­zu hat der Tatrich­ter beson­de­re Fest­stel­lun­gen

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Der Räuber mit der Schreckschusswaffe

Der Räu­ber mit der Schreck­schuss­waf­fe

Bedroht der Täter einer Raub­tat das Opfer mit einer gela­de­nen Schreck­schuss­waf­fe, erfüllt er den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand der Ver­wen­dung einer Waf­fe oder eines gefähr­li­chen Werk­zeugs (§ 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB) nur, wenn nach deren Bau­art der Explo­si­ons­druck beim Abfeu­ern der Muni­ti­on nach vor­ne durch den Lauf aus­tritt1. Fest­stel­lun­gen dazu sind auch nicht

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