Die Beför­de­rungs­kos­ten zur Wal­dorf­schu­le

Bei Schü­lern der frei­en Wal­dorf­schu­le wer­den die Beför­de­rungs­kos­ten nur inso­weit über­nom­men, als sie bei der Fahrt zur jeweils nächst­ge­le­ge­nen Schu­le ent­ste­hen wür­den, und zwar unab­hän­gig von der Schul­art. Dar­in liegt kein Ver­stoß gegen das Gleich­heits­ge­bot oder das Will­kür­ver­bot. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten im G8 – Sys­tem

Nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen des Hes­si­schen Schul­ge­set­zes kön­nen für den Besuch der Jahr­gangs­stu­fe 10 der gym­na­sia­len Ober­stu­fe im G 8‑System Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten nicht erstat­tet wer­den. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Schü­le­rin, deren Antrag auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten der Rhein­gau-Tau­­nus-Kres abge­lehnt hat­te. Geklagt hat­te eine Schü­le­rin,

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Die Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten für die Frei­en Wal­dorf­schu­len in Rhein­land-Pfalz

Eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die im rhein­­land-pfäl­zi­­schen Pri­vat­schul­ge­setz ent­hal­te­ne Rege­lung der Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten für die Frei­en Wal­dorf­schu­len ist man­gels vor­he­ri­ger Beschrei­tung des Rechts­wegs zu den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten unzu­läs­sig. Da Lan­des­re­gie­rung und Land­tag die ver­fas­sungs­recht­li­che Recht­fer­ti­gung für die ange­grif­fe­ne Ungleich­be­hand­lung in der beson­de­ren Funk­ti­on, Struk­tur und päd­ago­gi­schen Aus­ge­stal­tung der Frei­en Wal­dorf­schu­len sehen, bedarf es

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Ein Schul­bus für neun Schü­ler

Die Ver­pflich­tung einer Stadt zur Ein­set­zung eines Schul­bus­ses ergibt sich aus der Bestim­mung des § 69 des rhein­­land-pfäl­zi­­schen Schul­ge­set­zes. Die Auf­ga­be der Beför­de­rungs­sor­ge bei Schü­lern wird zwar vor­ran­gig durch die Über­nah­me der not­wen­di­gen Fahr­kos­ten für öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel über­nom­men. Bestehen jedoch kei­ne zumut­ba­ren öffent­li­chen Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen, soll ein Schul­bus ein­ge­setzt wer­den. So

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Die Fahrt­kos­ten zur wei­ter ent­fern­ten Schu­le

Räumt der Gesetz­ge­ber (obwohl im Ver­fas­sungs­recht kein dem­entspre­chen­des Gebot ent­hal­ten ist) einen Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für die Beför­de­rung von Schü­lern zur Schu­le ein, kann er ihn schon ange­sichts der begrenz­ten Leis­tungs­fä­hig­keit der öffent­li­chen Hand auch begren­zen und sach­lich begrün­de­te Dif­fe­ren­zie­run­gen vor­neh­men. Daher ist es weder zu bean­stan­den, dass die Kos­ten­über­nah­me

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten bei einer Schu­le mit Haupt- und Neben­stel­le

Bestehen in einer Gemein­de Haupt­stel­le und Neben­stel­le einer Schu­le und es sind kei­ne getrenn­ten Schul­be­zir­ke fest­ge­legt wor­den, ist für die Schü­ler­be­för­de­rung nicht der Weg von der Haus­tür des Schü­lers bis zum nächst­ge­le­ge­nen Schul­ge­bäu­de maß­geb­lich. Viel­mehr kommt es dann allein dar­auf an, wel­ches Schul­ge­bäu­de (Haupt- oder Außen­stel­le) der Schü­ler tat­säch­lich besucht.

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Beför­de­rungs­kos­ten zum Schul­kin­der­gar­ten

Ist der Ein­satz eines geson­der­ten Bus­diens­tes zur Schü­ler­be­för­de­rung voll­kom­men unwirt­schaft­lich, ist der Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me auf die Kos­ten beschränkt, die durch die Über­nah­me der not­wen­di­gen Fahrt­kos­ten für öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ent­ste­hen. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz in den hier vor­lie­gen­den Fall des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes, mit dem die Eltern eines sechs­jäh­ri­gen

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Schü­ler­fahrt­kos­ten­er­stat­tung für die bilin­gua­le Real­schu­le

Ein Anspruch auf Schü­ler­fahrt­kos­ten­er­stat­tung haben auch Eltern von Kin­dern, die auf einer bilin­gua­len Real­schu­le ange­mel­det sind und alle Vor­aus­set­zun­gen für den Anspruch erfül­len, und das auch dann, wenn eine "klas­si­sche" Real­schu­le in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Wohn­ort liegt. Für bilin­gua­le Gym­na­si­en sieht die nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Schü­ler­fahrt­kos­ten­ver­ord­nung aus­drück­lich vor, dass bei Gym­na­si­en die

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Schü­ler­be­för­de­rung von zwei Woh­nun­gen aus

Für sei­ne nicht­ehe­li­che, nur eini­ge Tage im Monat bei ihm leben­de Toch­ter kann der bloß umgangs­be­rech­tig­te Vater ohne Ein­ver­ständ­nis mit der sor­ge­be­rech­tig­ten Mut­ter kei­ne Ansprü­che auf Schü­ler­be­för­de­rung gel­tend machen; in der Sache ste­hen ihm auch kei­ne Ansprü­che zu. Ist der Auf­ent­halt eines Kin­des getrennt­le­ben­der Eltern abwech­selnd bei der sor­ge­be­rech­tig­ten Mut­ter

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Kreis muss Eigen­be­tei­li­gung für Schü­ler­be­för­de­rung ein­füh­ren

Eine vom Innen­mi­nis­ter eines Bun­des­lan­des erlas­se­ne Sat­zung zur Eigen­be­tei­li­gung bei der Schü­ler­be­för­de­rung, die im Wege der Ersatz­vor­nah­me erlas­sen wor­den ist, ent­spricht gel­ten­dem Recht. Im hier vor­lie­gen­den Fall blieb das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig bei der Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts und lehn­te die ein­ge­leg­ten Beschwer­den des Krei­ses ab. Die Anträ­ge des Krei­ses auf Gewäh­rung

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Zu kur­zer Schul­weg

Für die Beför­de­rungs­kos­ten­er­stat­tung wird bei der Bemes­sung der Län­ge des Schul­wegs maß­geb­lich dar­auf geach­tet, wie weit die fuß­läu­fi­ge Stre­cke ist, die zwi­schen der Haus­tür der Woh­nung des Schü­lers und dem auf dem Schul­weg nächs­ten, von dem Schü­ler benutz­ba­ren Ein­gang des Schul­ge­bäu­des, in dem der Unter­richts­mit­tel­punkt des Schü­lers liegt, ist. Dabei

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Eigen­an­teil an den Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig hat zwei Eil­an­trä­ge abge­lehnt, mit denen sich der Kreis Dith­mar­schen gegen eine für ihn vom Innen­mi­nis­ter erlas­se­ne Sat­zung zur Rege­lung der Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten gewandt hat­te. Nach­dem der Kreis­tag in Hei­de sich mehr­fach gegen den Erlass einer im Schul­ge­setz zwin­gend vor­ge­se­he­nen Sat­zung zur Rege­lung von Eigen­be­tei­li­gun­gen bei den Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten

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Abwech­selnd bei Vater und bei Mut­ter – und die Schü­ler­fahr­kos­ten

Für die Erstat­tung von Schü­ler­fahr­kos­ten kommt es auch dann allein auf die mel­de­recht­li­che Haupt­woh­nung und deren Ent­fer­nung zur nächst­ge­le­ge­nen Schu­le an, wenn der betrof­fe­ne Schü­ler nach der Schei­dung sei­ner Eltern im wöchent­li­chen Wech­sel bei Mut­ter und Vater wohnt (sog. „Dop­pel­re­si­denz­mo­dell“). In dem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall

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Schü­ler­be­för­de­rung zur Mis­si­ons­schu­le

Für die Über­nah­me von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten ist nicht immer die Ent­fer­nung zur nächs­ten Schu­le (etwa zum nächs­ten Gym­na­si­um) ent­schei­dend. Die Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten müs­sen nach dem Nie­der­säch­si­schen Lan­des­schul­ge­setz viel­mehr auch beim Besuch einer wei­ter ent­fernt lie­gen­den Schu­le über­nom­men wer­den, wenn deren Besuch (statt dem der nächst­ge­le­ge­nen) auf nach­voll­zieh­ba­ren päd­ago­gi­schen Erwä­gun­gen beruht. So hat

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Kei­ne Fahrt­kos­ten für die Real­schu­le

In Rhein­­land-Pfalz müs­sen die Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te nach den gesetz­li­chen Vor­ga­ben nur dann die Schü­ler­fahrt­kos­ten über­neh­men, wenn den Schü­lern der Schul­weg ohne Benut­zung eines Ver­kehrs­mit­tels nicht zumut­bar ist. Als nicht zumut­bar gilt der Schul­weg zu einer wei­ter­füh­ren­den Schu­le, wenn er beson­ders gefähr­lich ist oder wenn der kür­zes­te nicht beson­ders

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten bei Gesamt­schul-Ver­mei­dung

Nach § 114 Abs. 1 Satz 2 NSchG hat der Schul­trä­ger die in sei­nem Gebiet woh­nen­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 1. bis 10. Schul­jahr­gän­ge der all­ge­mein bil­den­den Schu­len unter zumut­ba­ren Bedin­gun­gen zur Schu­le zu beför­dern oder ihnen oder ihren Erzie­hungs­be­rech­tig­ten die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen für den Schul­weg zu erstat­ten. Zwar ist der sich

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten bei Besuch einer ande­ren Schu­le

§ 114 Abs. 4 Satz 1 NSchG ent­hält kei­ne selb­stän­di­ge Anspruchs­norm, son­dern eine wei­te­re Ein­schrän­kung des Erstat­tungs­an­spruchs aus Absatz 1 Satz 2. Bie­tet der Beför­de­rungs­trä­ger allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern aus dem Schul­be­zirk der zustän­di­gen Schu­le eine kos­ten­freie Beför­de­rungs­leis­tung zu die­ser Schu­le an, kann ein Anspruch auf Erstat­tung fik­ti­ver Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten zu die­ser

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Schü­ler­fahrt­kos­ten­er­stat­tung und Taxi­fahr­ten

Es besteht kein Anspruch auf die Erstat­tung von Schü­ler­fahrt­kos­ten, die durch die regel­mä­ßi­ge Inan­spruch­nah­me eines Taxis für die Fahr­ten zur Schu­le ent­ste­hen, solan­ge die Fahr­ten auch durch Eltern durch­ge­führt oder selbst finan­ziert wer­den kön­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf die Kla­ge einer allein­er­zie­hen­den Mut­ter und ihres 14-jäh­­ri­gen Soh­nes

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Kos­ten­er­stat­tung für Schul­bus­li­ni­en

Rich­tet ein Land­kreis Schul­bus­li­ni­en ein, um Schü­ler aus sei­nem Gebiet zu Schu­len in einen ande­ren Kreis zu fah­ren, kann er die Kos­ten dafür grund­sätz­lich nicht von der ande­ren Kom­mu­ne erstat­tet ver­lan­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz eine Kla­ge des Land­krei­ses Cochem-Zell gegen den Land­kreis Neu­wied abge­wie­sen. Im beklag­ten

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Schü­ler­be­för­de­rung – nur Wal­dorf oder auch Montesso­ri?

Das ent­schie­den, dass Jeden­falls mit der zum 1. August 2009 in Kraft getre­te­nen Ände­rung des Schul­ge­set­zes des Lan­des Sach­­sen-Anhalt ist klar­ge­stellt, dass die Pflicht der Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te zur Beför­de­rung von Schü­lern einer pri­va­ten Ersatz­schu­le von beson­de­rer päd­ago­gi­scher Bedeu­tung nicht zudem davon abhängt, ob die Ersatz­schu­le man­gels staat­li­cher Aner­ken­nung Finanz­hil­fen

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Fahrt­kos­ten­zu­schuss für Schü­ler aus dem Umland

Auch Schü­ler aus dem Umland haben einen Anspruch auf Gewäh­rung eines Zuschus­ses zu den Kos­ten für ihre "Scool­Card". Damit ent­schied das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he, dass die beklag­te Stadt Karls­ru­he auch Schü­lern aus dem Umland, die eine Schu­le in Karls­ru­he besu­chen, einen Zuschuss zu den not­wen­di­gen Beför­de­rungs­kos­ten gewäh­ren muss. Ent­ge­gen­ste­hen­de Ein­schrän­kun­gen in

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten für inte­grier­te Gesamt­schu­le

Das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat jetzt in zwei­ter Instanz Kla­gen von Eltern auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten abge­wie­sen, deren Kin­der eine inte­grier­te Gesamt­schu­le in Erfurt besu­chen. Ein Anspruch auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten besteht für Schü­ler ab Klas­sen­stu­fe 5 nach dem Thü­rin­ger Schul­fi­nan­zie­rungs­ge­setz grund­sätz­lich nur dann, wenn der Schul­weg zur nächst­ge­le­ge­nen staat­li­chen Schu­le, die

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