Der Schul­den­fal­le durch eine Schuld­ner­be­ra­tung ent­kom­men

Schnell kann es pas­sie­ren: Die Schul­den­fal­le hat zuge­schnappt. Aus die­ser wie­der her­aus zu kom­men ist meis­tens gar nicht so leicht. Der Weg aus der Schul­den­fal­le benö­tigt zum einen den Über­blick über die Ein­nah­men und Aus­ga­ben, zum ande­ren aber auch Ver­hand­lungs­ge­schick mit den Gläu­bi­gern sowie Dis­zi­plin. Um den Schuld­ner die­sen Weg

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Bera­tungs­hil­fe und die Schuld­ner­be­ra­tung

Bera­tungs­hil­fe ist nicht zu bewil­li­gen, soweit gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 2 BerHG mit der Inan­spruch­nah­me einer Schuld­ner­be­ra­tungs­stel­le eine ande­re Hilfs­mög­lich­keit besteht, solan­ge nicht kon­kret dar­ge­legt wird, dass eine sol­che Inan­spruch­nah­me auf­grund einer Über­las­tung in Betracht kom­men­der Bera­tungs­stel­len oder aus ande­ren Grün­den nicht zumut­bar ist. Die 3. Kam­mer des 1. Senats des

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Umschul­dungs­be­ra­tung

Ein Finanz­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das Kun­den bei der Umschul­dung bestehen­der Ver­bind­lich­kei­ten berät, darf die recht­li­che Bera­tung zur vor­zei­ti­gen Been­di­gung von Dar­le­hens­ver­trä­gen gemäß § 490 Abs. 2 BGB als Neben­leis­tung im Sin­ne von § 5 Abs. 1 RDG nur durch­füh­ren, wenn der Sach­ver­halt einem aner­kann­ten Kün­di­gungs­tat­be­stand zuzu­ord­nen ist. Nach § 5 Abs. 1 Satz 2 RDG sind Rechts­dienst­leis­tun­gen im

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Kos­ten­über­nah­me für die Schuld­ner­be­ra­tung

Einem Erwerbs­tä­ti­gen steht kei­ne Schuld­ner­be­ra­tung nach dem SGB XII zur Ver­mei­dung des Ein­tritts von Hil­fe­be­dürf­tig­keit zu. Für eine Schuld­ner­be­ra­tung gemäß § 16 Abs 2 aF SGB II ist zum einen eine bereits bestehen­de Hil­fe­be­dürf­tig­keit not­wen­dig und zum ande­ren wird vor­aus­ge­setzt, dass sie für die Ein­gliederung des Erwerbs­fä­hi­gen in das Erwerbs­le­ben

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Schuld­ner­be­ra­tung für Erwerbs­tä­ti­ge

Wer wegen Schul­den sei­ne Arbeit zu ver­lie­ren droht, kann nach einem aktu­el­len Urteil des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len auch als Erwerbs­tä­ti­ger gegen den zustän­di­gen Trä­ger der Grund­si­che­rung, im Regel­fall also die regio­nal zustän­di­ge ARGE, einen Anspruch auf Über­nah­me der Kos­ten für eine Schuld­ner­be­ra­tung haben. Damit gaben die Esse­ner Lan­des­so­zi­al­rich­ter einer 42jährigen Fau

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Rechts­wid­ri­ge Schuld­ner- und Insol­venz­be­ra­tung

Tätig­kei­ten zur Vor­be­rei­tung eines Ver­brau­cher­insol­venz­ver­fah­rens sind erlaub­nis­pflich­ti­ge Rechts­be­sor­gung. Sie dür­fen daher nur von Rechts­an­wäl­ten oder zuge­las­se­nen (öffent­li­chen und pri­va­ten) Per­so­nen und Stel­len aus­ge­führt wer­den. Ande­re pri­va­te Schul­d­­ner- oder Insol­venz­be­ra­ter sind hier­zu nicht befugt und kön­nen für sol­che Leis­tun­gen daher grund­sätz­lich auch kei­ne Ver­gü­tung for­dern. Das zeigt ein von Amts- und

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