Umschul­dung eines Fremd­wäh­rungs­dar­le­hens

Nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge ein Dar­le­hen auf, um ein Fremd­wäh­rungs­dar­le­hen abzu­lö­sen, wel­ches er zur Anschaf­fung eines Ver­mie­tungs­ob­jekts ver­wen­det hat, sind die Schuld­zin­sen nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, soweit das Dar­le­hen zur Bezah­lung des bei der Umschul­dung rea­li­sier­ten Wäh­rungs­kurs­ver­lusts ver­wen­det wor­den ist. Wer­bungs­kos­ten sind nach §

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Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung – und Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung für den Ver­kauf der Zweit­woh­nung

Wird die Woh­nung am Beschäf­ti­gungs­ort anläss­lich der Been­di­gung einer aus beruf­li­chem Anlass begrün­de­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung ver­äu­ßert, ist eine dabei anfal­len­de Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu berück­sich­ti­gen. Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes in der im Streit­jahr gel­ten­den Fas­sung (EStG) sind not­wen­di­ge Mehr­auf­wen­dun­gen,

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Cash-Poo­ling – und die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung der Schuld­zin­sen

Die Grund­sät­ze einer aus­nahms­wei­se zuläs­si­gen Sal­die­rung von Zins­auf­wen­dun­gen bei wech­sel­sei­tig gewähr­ten Dar­le­hen gel­ten bei der Ermitt­lung des Gewer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auch für Dar­le­hen inner­halb eines Cash-Pools. Die viel­fäl­ti­gen wech­sel­sei­ti­gen Schuld­ver­hält­nis­se inner­halb eines Cash-Pools sind im Fal­le der Sal­die­rung bank­ar­beits­täg­lich zusam­men­zu­fas­sen und fort­zu­schrei­ben. Nur der für einen dann gege­be­nen­falls ver­blei­ben­den Schuld­sal­do ent­ste­hen­de Zins

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Abzugs­ver­bot für Schuld­zin­sen – Ver­lus­te und die Begren­zung auf Ent­nah­men­über­schuss

Für die Berech­nung der Über­ent­nah­me nach § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG ist zunächst vom ein­kom­men­steu­er­recht­li­chen Gewinn aus­zu­ge­hen. Die­ser Begriff umfasst auch Ver­lus­te. Ver­lus­te füh­ren für sich genom­men nicht zu Über­ent­nah­men. Die Bemes­sungs­grund­la­ge für die nicht abzieh­ba­ren Schuld­zin­sen ist im Wege teleo­lo­gi­scher Reduk­ti­on zu begren­zen. Die Bemes­sungs­grund­la­ge für die nicht abzieh­ba­ren

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Geschlos­se­ne Immo­bi­li­en­fonds – und die Über­tra­gung von Antei­len

Über­trägt der Steu­er­pflich­ti­ge einen fremd finan­zier­ten Anteil an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in Erfül­lung einer Ver­gleichs­ver­ein­ba­rung auf eine von dem finan­zie­ren­den Kre­dit­in­sti­tut benann­te Erwer­ber­ge­sell­schaft und ver­zich­tet das Kre­dit­in­sti­tut im Gegen­zug teil­wei­se auf die Rück­zah­lung des rest­li­chen Dar­le­hens, kann ein pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft vor­lie­gen. Als Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung wer­den im Regel­fall der ent­gelt­li­che

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Schuld­zins­zah­lun­gen von einem Gemein­schafts­kon­to – und die Auf­wands­zu­rech­nung im Insol­venz­fall

An den in der höchst­rich­ter­li­chen Finanz­recht­spre­chung aner­kann­ten Zurech­nungs­grund­sät­zen für von einem Ehe­ga­t­­ten-Gemein­­schafts­­­kon­­to (Oder-Kon­­to) vor­ge­nom­me­ne Schuld­zins­zah­lun­gen ist auch im Fal­le der Insol­venz des einen Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug bean­spru­chen­den Ehe­gat­ten fest­zu­hal­ten. Nach stän­di­ger Finanz­recht­spre­chung folgt aus dem Grund­prin­zip der Besteue­rung nach der per­sön­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit, dass der Steu­er­pflich­ti­ge die von ihm steu­er­min­dernd gel­tend gemach­ten Auf­wen­dun­gen

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Abzugs­fä­hig­keit von Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten

Schuld­zin­sen sind nur dann als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig, wenn die Dar­lehns­mit­tel zur Erzie­lung von Ein­künf­ten ver­wen­det wur­den. Die Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den kön­nen, auch wenn die Aus­ga­ben zunächst aus eige­nen Mit­teln bestrit­ten wer­den und

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Ver­mie­tung eines teil­wei­se selbst­be­wohn­ten Hau­ses – und der Schuld­zin­sen­ab­zug

Nimmt ein Mit­ei­gen­tü­mer eines teil­wei­se selbst­be­wohn­ten Hau­ses ein Dar­le­hen auf, um die Antei­le eines Mit­ei­gen­tü­mers bei des­sen Aus­zug zu erwer­ben und die von die­sem zuvor genutz­ten Räu­me zu ver­mie­ten, so kann er die Schuld­zin­sen nur antei­lig als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen. Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG sind Schuld­zin­sen (und sons­ti­ge

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Nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen

Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, kön­nen ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 gemäß § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG 2009 steht

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Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – und der Schuld­zin­sen­ab­zug für 2008

Im Zusam­men­hang mit einer teil­wei­se kre­dit­fi­nan­zier­ten Fest­geld­an­la­ge im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 – vor dem Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – ange­fal­le­ne Schuld­zin­sen kön­nen in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, auch wenn die Zin­sen aus dem Fest­geld erst im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 zuflie­ßen. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 2. Halb­satz EStG

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Die Abgel­tungs­steu­er – und der nach­träg­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs kön­nen Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung i.S. des § 17 EStG, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, ab dem Jahr 2009 nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im

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Schuld­zin­sen fürs Gesell­schaf­ter­dar­lehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies

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Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht

Nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ist ein ein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen nicht mehr mög­lich. Sowohl der objek­ti­ve als auch der sub­jek­ti­ve Tat­be­stand des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objekt­be­zo­gen zu prü­fen. Ein fort­dau­ern­der Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang von (nach­träg­li­chen) Schuld­zin­sen mit frü­he­ren Ein­künf­ten i.S. des § 21 EStG ist nicht anzu­neh­men, wenn

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Grund­stücks­ver­kauf und der nach­träg­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug

Schuld­zin­sen, die auf Ver­bind­lich­kei­ten ent­fal­len, wel­che der Finan­zie­rung von Anschaf­fungs­kos­ten eines zur Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung genutz­ten Wohn­grund­stücks dien­ten, kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung der Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als (nach­träg­li­che) Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen.

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Zin­sen auf nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen GmbH-Betei­li­gung

Schuld­zin­sen für die Finan­zie­rung nach­träg­li­cher Anschaf­fungs­kos­ten einer auf­ge­ge­be­nen Betei­li­gung i.S. von § 17 EStG sind auch dann Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen, wenn der Zeit­punkt der Auf­ga­be vor dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 lag. Wie der Senat erkannt hat, ist ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 1999 ein gesetz­li­cher Para­dig­men­wech­sel bei der Besteue­rung der

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Schuld­zin­sen als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben bei der dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Das Fest­stel­lungs­ver­fah­ren bei dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist zwei­stu­fig, es sind zwei ein­heit­li­che und geson­der­te Gewinn­fest­stel­lun­gen durch­zu­füh­ren. Über Son­der­be­triebs­ver­mö­gen ist im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung bei der Gesell­schaft zu ent­schei­den, bei der die­ses Son­der­be­triebs­ver­mö­gen zu füh­ren ist . Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG in der seit dem

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Schuld­zin­sen aus gemein­sa­mer Ehe­gat­ten-Finan­zie­rung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG sind Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn sie mit der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Weil die Ein­kom­men­steu­er an die per­sön­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit anknüpft, kann Wer­bungs­kos­ten grund­sätz­lich nur der­je­ni­ge abzie­hen, der sie selbst getra­gen hat. Bezah­len Ehe­leu­te Auf­wen­dun­gen für eine Immo­bi­lie, die einem

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Schuld­zin­sen­ab­zug und Unter­ent­nah­men vor 1999

Bei der Berech­nung der nicht abzieh­ba­ren Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG für den Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2001 sind Unter­ent­nah­men aus den Jah­ren vor 1999 außer Acht zu las­sen. Die Anwen­dungs­re­ge­lung des § 52 Abs. 11 Satz 2 EStG i.d.F. des StÄndG 2001 gebie­tet, in dem ers­ten nach dem 31. Dezem­ber 1998 enden­den

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Ein­ge­schränk­ter Schuld­zin­sen­ab­zug bei Über­ent­nah­men

Für den Bun­des­fi­nanz­hof ist die Beschrän­kung des Schuld­zin­sen­ab­zugs bei Über­ent­nah­men mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Seit der Neu­re­ge­lung des Schuld­zin­sen­ab­zugs durch das Steu­er­be­rei­ni­gungs­ge­setz 1999 sind Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG nicht abzieh­bar, wenn Über­ent­nah­men getä­tigt wor­den sind. Eine Über­ent­nah­me ist nach § 4 Abs. 4a Satz 2 EStG der Betrag, um den

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Ein­brin­gung pri­va­ter Ver­bind­lich­kei­ten in eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft

Schuld­zin­sen kön­nen auch dann als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft vom ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ter ein ursprüng­lich pri­vat ver­an­lass­tes Dar­le­hen als Gegen­leis­tung für das von ihm ein­ge­brach­te Grund­stück über­nimmt. Die Schuld­über­nah­me führt bei der Gesell­schaft zu Anschaf­fungs­kos­ten. In hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall grün­de­ten Ehe­leu­te eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR),

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Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung

Nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bestehen ernst­li­che Zwei­fel, ob nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung wei­ter­hin nicht als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind- Die Antrag­stel­le­rin des hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Falls finan­zier­te eine von ihr erwor­be­ne Immo­bi­lie mit einem Bank­kre­dit. Die­sen konn­te sie aus dem Erlös

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Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei Ver­mie­tungs­ein­künf­ten

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf bestehen ernst­li­che Zwei­fel, ob nach­träg­li­che Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung wei­ter­hin nicht als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen sind. In dem ent­schie­de­nen Fall finan­zier­te die Antrag­stel­le­rin eine von ihr erwor­be­ne Immo­bi­lie mit einem Bank­kre­dit. Die­sen konn­te sie aus dem Erlös der Zwangs­ver­stei­ge­rung der Immo­bi­lie

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Schuld­zin­sen aufs Umlauf­ver­mö­gen

Im Fall zu hoher Pri­vat­ent­nah­men sind die auf die Finan­zie­rung von Umlauf­ver­mö­gen ent­fal­len­den Schuld­zin­sen auch dann nur gekürzt abzieh­bar, wenn sie auf den Erwerb eines Waren­la­gers ent­fal­len. Nach § 4 Abs. 4a EStG ist seit 1999 der betrieb­li­che Schuld­zin­sen­ab­zug beschränkt, soweit der Unter­neh­mer sog. "Über­ent­nah­men" tätigt, also über das ein­ge­leg­te Kapi­tal

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Schuld­zin­sen­ab­zug bei Ver­mie­tung und Ver­pach­tung

Der Über­schuss der Ein­nah­men über die Wer­bungs­kos­ten unter­liegt als Ein­künf­te aus Ver­mie­tung der Ein­kom­men­steu­er (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 und Abs. 2 Nr. 2 EStG). Wer­bungs­kos­ten sind auch Schuld­zin­sen, soweit sie mit einer Ein­kunfts­art in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 Satz 1 EStG). Für einen wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang kom­men ande­re Ein­künf­te als die

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Das über­nom­men Betriebs­dar­lehn

Für Schuld­zin­sen, die zu einem ohne recht­li­che Ver­pflich­tung über­nom­me­nen Dar­le­hen gehö­ren, ist kein Betriebs­aus­ga­ben­ab­zug mög­lich. Bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen ist nach der Ver­äu­ße­rung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung kein Abzug von Schuld­zin­sen als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten mög­lich. Betriebs­aus­ga­ben sind nach § 4 Abs. 4 EStG Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst

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Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten für den Erwerb von Akti­en

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs setzt die Aner­ken­nung von Wer­bungs­kos­ten­über­schüs­sen bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen das Vor­lie­gen einer sog. Über­schuss­erzie­lungs­ab­sicht vor­aus. Eine sol­che Über­schuss­erzie­lungs­ab­sicht ist dann gege­ben, wenn die Finan­zie­rung der Anschaf­fung oder dem Hal­ten einer Kapi­tal­an­la­ge dient, bei der nicht die Absicht der Rea­li­sie­rung von Wert­stei­ge­run­gen, son­dern –

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