Hausfinanzierung

Begren­zung des Schuldzinsenabzugs

Bei der Berech­nung der nicht abzugs­fä­hi­gen Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG ist posi­ti­ves Eigen­ka­pi­tal, das aus vor dem 01.01.1999 enden­den Wirt­schafts­jah­ren her­rührt, unbe­rück­sich­tigt zu las­sen. Die durch das StÄndG 2001 ein­ge­führ­te Anwen­dungs­re­ge­lung des § 52 Abs. 11 Satz 2 EStG (der­zeit § 52 Abs. 6 Satz 6 EStG) gebie­tet es, in dem

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Die geän­der­ten Steu­er­be­schei­de – und das trotz­dem ergan­ge­ne Urteil

Urtei­le des Finanz­ge­richts sind bereits aus for­mel­len Grün­den auf­zu­he­ben, wenn sie zu Steu­er­be­schei­den ergan­gen sind, die im Zeit­punkt der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen mate­ri­ell nicht mehr wirk­sam waren. So auch in dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall: Gegen­stand der Kla­ge­ver­fah­ren waren zunächst die nach den Außen­prü­fun­gen geän­der­ten Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de vom 13.09.2007 (Streit­jah­re 2002 bis 2004)

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Hausbau

Her­stel­lung und teil­wei­se Ver­äu­ße­rung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses – und der Schuldzinsenabzug

Die antei­li­ge Zuord­nung von Dar­le­hen zu den Her­stel­lungs­kos­ten eines Gebäu­des, das teil­wei­se ver­mie­tet und teil­wei­se ver­äu­ßert wer­den soll, ist nach den­je­ni­gen Kri­te­ri­en zu beur­tei­len, die die Recht­spre­chung zu antei­lig fremd­ver­mie­te­ten und antei­lig selbst­ge­nutz­ten Gebäu­den ent­wi­ckelt hat. Ein wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen Schuld­zin­sen und den Her­stel­lungs­kos­ten eines künf­tig der Ein­künf­te­er­zie­lung aus Ver­mie­tung und

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Steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen – und der Schuldzinsenabzug

Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das zur Finan­zie­rung einer Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung auf­ge­nom­men wor­den ist, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzugs­fä­hig sein, wenn die Ein­kom­men­steu­er spä­ter wie­der her­ab­ge­setzt und hier­für steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt wer­den. Inso­weit liegt ein Fall

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Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung – und der Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen als Werbungskosten

Für die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten i.S. des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ist maß­geb­lich, was mit dem Erlös aus der Ver­äu­ße­rung des mit einem Dar­le­hen fremd­fi­nan­zier­ten Ver­mie­tungs­ob­jekts geschieht. Die nicht durch eine tat­säch­li­che Ver­wen­dung begrün­de­te (angeb­li­che) Reinves­ti­ti­ons­ab­sicht des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses in ein noch zu erwer­ben­des Ver­mie­tungs­ob­jekt reicht

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Nicht abzieh­ba­re Schuld­zin­sen – als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Verpachtung

Ein steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen­der wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hang von Schuld­zin­sen mit (Überschuss-)Einkünften aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs gege­ben, wenn ein objek­ti­ver Zusam­men­hang die­ser Auf­wen­dun­gen mit der Über­las­sung eines Ver­mie­tungs­ob­jek­tes zur Nut­zung besteht und sub­jek­tiv die Auf­wen­dun­gen zur För­de­rung die­ser Nut­zungs­über­las­sung gemacht wer­den. Maß­geb­lich ist danach, ob die

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Abgel­tungs­teu­er – und das Werbungskostenabzugsverbot

Wer­bungs­kos­ten, die nach dem 31.12.2008 abflie­ßen, jedoch mit Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind, in einem Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang ste­hen, sind bei wort­laut­ge­treu­er Aus­le­gung der Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG abzieh­bar, weil § 20 Abs. 9 EStG nicht anwend­bar ist. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 EStG

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Nach­haf­tung – und die Zins­zah­lun­gen des ehe­ma­li­gen Gesellschafters

Sog. „nach­träg­li­che Schuld­zin­sen“ kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung einer zur Ver­mie­tung bestimm­ten Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Dar­le­hens­ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen. Die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung steht unter dem Vor­be­halt der vorrangigen

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Zin­ses­zin­sen für Inves­ti­ti­ons­kre­di­te – und die Beschrän­kung des Schuldzinsenabzugs

Schuld­zin­sen dür­fen nicht abge­zo­gen wer­den, wenn Über­ent­nah­men getä­tigt wor­den sind. Aus­ge­nom­men sind Zin­sen für Dar­le­hen zur Finan­zie­rung von Anla­ge­ver­mö­gen (Inves­ti­ti­ons­kre­di­te). Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te nun zu ent­schei­den, wie weit die­se Aus­nah­me reicht. Der Klä­ger war einer ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis bei­getre­ten. Den Kauf­preis für den Pra­xis­an­teil hat­te er mit einem (Haupt-)Darlehen finanziert.

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Bundesfinanzhof (BFH)

Nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug – bei einer wesent­li­chen Beteiligung

Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung kön­nen nach Ein­füh­rung des Abzugs­ver­bots des § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG auch nicht als „den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn min­dern­de Betei­li­gungs­kos­ten“ bei den Ein­künf­ten i. S. d. § 17 EStG gel­tend gemacht wer­den. Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der

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Der nicht steu­er­ba­re Immo­bi­li­en­ver­kauf – und die nach­träg­li­chen Schuldzinsen

Schuld­zin­sen, die durch die Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ver­an­lasst sind, kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung der Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als (nach­träg­li­che) Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen. Auch auf ein Refi­­n­an­­zie­­rungs- oder Umschul­dungs­dar­le­hen gezahl­te Schuld­zin­sen können

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Bundesfinanzhof (BFH)

Abzugs­fä­hig­keit von Schuld­zin­sen als Werbungskosten

Schuld­zin­sen sind nur dann als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig, wenn die Dar­lehns­mit­tel zur Erzie­lung von Ein­künf­ten ver­wen­det wur­den. Die Fra­ge, ob und in wel­chem Umfang Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den kön­nen, auch wenn die Aus­ga­ben zunächst aus eige­nen Mit­teln bestrit­ten wer­den und

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Ver­mie­tung eines teil­wei­se selbst­be­wohn­ten Hau­ses – und der Schuldzinsenabzug

Nimmt ein Mit­ei­gen­tü­mer eines teil­wei­se selbst­be­wohn­ten Hau­ses ein Dar­le­hen auf, um die Antei­le eines Mit­ei­gen­tü­mers bei des­sen Aus­zug zu erwer­ben und die von die­sem zuvor genutz­ten Räu­me zu ver­mie­ten, so kann er die Schuld­zin­sen nur antei­lig als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen. Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG sind Schuld­zin­sen (und sonstige

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Nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapitalvermögen

Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, kön­nen ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 gemäß § 20 Abs. 9 Satz 1 EStG nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG 2009 steht

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Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – und der Schuld­zin­sen­ab­zug für 2008

Im Zusam­men­hang mit einer teil­wei­se kre­dit­fi­nan­zier­ten Fest­geld­an­la­ge im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2008 – vor dem Sys­tem­wech­sel zur Abgel­tungs­teu­er – ange­fal­le­ne Schuld­zin­sen kön­nen in vol­lem Umfang als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, auch wenn die Zin­sen aus dem Fest­geld erst im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2009 zuflie­ßen. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs. 9 Satz 1 2. Halb­satz EStG

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Die Abgel­tungs­steu­er – und der nach­träg­li­che Schuldzinsenabzug

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs kön­nen Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen wesent­li­chen Betei­li­gung i.S. des § 17 EStG, die auf Zeit­räu­me nach der Ver­äu­ße­rung der Betei­li­gung ent­fal­len, ab dem Jahr 2009 nicht als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abge­zo­gen wer­den. Schuld­zin­sen für die Anschaf­fung einer im

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Der Immo­bi­li­en­ver­kauf – und die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei der Kapitalanlage

Im Ein­klang mit der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen für jede ein­zel­ne Kapi­tal­an­la­ge getrennt zu beur­tei­len . Für die­se auf ein­zel­ne Anla­gen bezo­ge­ne Prü­fung ist grund­sätz­lich nur der tat­säch­lich ver­wirk­lich­te Sach­ver­halt zugrun­de zu legen. Denn die Besteue­rung knüpft grund­sätz­lich nur an die effek­tiv verwirklichten,

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Schuld­zin­sen­ab­zug bei fremd­fi­nan­zier­ter Gewinn­aus­schüt­tung in der Personengesellschaft

Auch nach Ein­füh­rung von § 4 Abs. 4a EStG bedarf es zunächst einer Prü­fung, ob der Finan­zie­rungs­auf­wand betrieb­lich ver­an­lasst ist. § 4 Abs. 4a EStG ist inso­weit nicht lex spe­cia­lis für einen Schuld­zin­sen­ab­zug im betrieb­li­chen Bereich gegen­über der allg. Rege­lung in § 4 Abs. 4 EStG. § 4 Abs. 4 EStG sind Betriebs­aus­ga­ben die Auf­wen­dun­gen, die

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Unter­blie­be­ne Hin­zu­rech­nung nicht abzugs­fä­hi­ger Schuldzinsen

Die unter­blie­be­ner Hin­zu­rech­nung nicht abzugs­fä­hi­ger Schuld­zin­sen recht­fer­tigt kei­ne Ände­rung des Steu­er­be­scheids wegen neu­er Tat­sa­chen nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO. Nach § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO sind Steu­er­be­schei­de auf­zu­he­ben oder zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer höhe­ren Steu­er füh­ren. Da § 173 AO keine

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Schuld­zin­sen fürs Gesellschafterdarlehn

Schuld­zin­sen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft für ein Dar­le­hen ihres Gesell­schaf­ters fal­len nicht in den Anwen­dungs­be­reich des § 4 Abs. 4a EStG. Die einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­stan­de­nen Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen des Gesell­schaf­ters sind im Rah­men der Hin­zu­rech­nung gemäß § 4 Abs. 4a EStG nicht zu berück­sich­ti­gen, soweit sie zugleich als Son­der­ver­gü­tung behan­delt wor­den sind. Dies

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Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei frü­he­ren wesent­li­chen Beteiligungen

Nach der jüngst geän­der­ten Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanzhfos kommt ein Abzug der nach­träg­lich auf­ge­wen­de­ten Schuld­zin­sen bei frü­he­ren wesent­li­chen Betei­li­gun­gen als nach­träg­li­che Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen in Betracht. Kein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb Ein Abzug der Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb kommt auch nicht unter

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Nach­träg­li­che Schuld­zin­sen nach Auf­ga­be der Einkünfteerzielungsabsicht

Nach Auf­ga­be der Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht ist ein ein Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen nicht mehr mög­lich. Sowohl der objek­ti­ve als auch der sub­jek­ti­ve Tat­be­stand des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objekt­be­zo­gen zu prü­fen. Ein fort­dau­ern­der Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang von (nach­träg­li­chen) Schuld­zin­sen mit frü­he­ren Ein­künf­ten i.S. des § 21 EStG ist nicht anzu­neh­men, wenn

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Grund­stücks­ver­kauf und der nach­träg­li­che Schuldzinsenabzug

Schuld­zin­sen, die auf Ver­bind­lich­kei­ten ent­fal­len, wel­che der Finan­zie­rung von Anschaf­fungs­kos­ten eines zur Erzie­lung von Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung genutz­ten Wohn­grund­stücks dien­ten, kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung der Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als (nach­träg­li­che) Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den können.

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Betrieb­li­cher Schuld­zin­sen­ab­zug: Finan­zie­rung von Wirt­schafts­gü­tern des Anlagevermögens

Mit hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass die geän­der­te betriebs­ver­mö­gens­mä­ßi­ge Zuord­nung eines Wirt­schafts­guts wäh­rend des Bestehens einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betriebs­auf­spal­tung weder eine Ent­nah­me beim abge­ben­den Betrieb noch eine Ein­la­ge beim auf­neh­men­den Betrieb i. S. d. § 4 Abs. 4a EStG dar­stellt, wenn der Vor­gang zum Buch­wert statt­ge­fun­den hat. Mit einem wei­te­ren hat der Bundesfinanzhof

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Bundesfinanzhof (BFH)

Schuld­zin­sen als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben bei der dop­pel­stö­cki­gen Personengesellschaft

Das Fest­stel­lungs­ver­fah­ren bei dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten ist zwei­stu­fig, es sind zwei ein­heit­li­che und geson­der­te Gewinn­fest­stel­lun­gen durch­zu­füh­ren. Über Son­der­be­triebs­ver­mö­gen ist im Ver­fah­ren der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung bei der Gesell­schaft zu ent­schei­den, bei der die­ses Son­der­be­triebs­ver­mö­gen zu füh­ren ist . Nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 2 EStG in der seit dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 1992

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Schuld­zin­sen aus gemein­sa­mer Ehegatten-Finanzierung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 EStG sind Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn sie mit der Ein­kunfts­art Ver­mie­tung und Ver­pach­tung in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen. Weil die Ein­kom­men­steu­er an die per­sön­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit anknüpft, kann Wer­bungs­kos­ten grund­sätz­lich nur der­je­ni­ge abzie­hen, der sie selbst getra­gen hat. Bezah­len Ehe­leu­te Auf­wen­dun­gen für eine Immo­bi­lie, die einem

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