Steuerpflichtige Erstattungszinsen - und der Schuldzinsenabzug

Steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen – und der Schuld­zin­sen­ab­zug

Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das zur Finan­zie­rung einer Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung auf­ge­nom­men wor­den ist, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzugs­fä­hig sein, wenn die Ein­kom­men­steu­er spä­ter wie­der her­ab­ge­setzt und hier­für steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt wer­den. Inso­weit liegt ein Fall

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Einkünften aus Vermietung und Verpachtung - und der Abzug nachträglicher Schuldzinsen als Werbungskosten

Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung – und der Abzug nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen als Wer­bungs­kos­ten

Für die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten i.S. des § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ist maß­geb­lich, was mit dem Erlös aus der Ver­äu­ße­rung des mit einem Dar­le­hen fremd­fi­nan­zier­ten Ver­mie­tungs­ob­jekts geschieht. Die nicht durch eine tat­säch­li­che Ver­wen­dung begrün­de­te (angeb­li­che) Reinves­ti­ti­ons­ab­sicht des Ver­äu­ße­rungs­er­lö­ses in ein noch zu erwer­ben­des Ver­mie­tungs­ob­jekt reicht

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Nicht abziehbare Schuldzinsen - als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

Nicht abzieh­ba­re Schuld­zin­sen – als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung

Ein steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen­der wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hang von Schuld­zin­sen mit (Überschuss-)Einkünften aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung ist nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs gege­ben, wenn ein objek­ti­ver Zusam­men­hang die­ser Auf­wen­dun­gen mit der Über­las­sung eines Ver­mie­tungs­ob­jek­tes zur Nut­zung besteht und sub­jek­tiv die Auf­wen­dun­gen zur För­de­rung die­ser Nut­zungs­über­las­sung gemacht wer­den. Maß­geb­lich ist danach, ob die

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Abgeltungsteuer - und das Werbungskostenabzugsverbot

Abgel­tungs­teu­er – und das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot

Wer­bungs­kos­ten, die nach dem 31.12.2008 abflie­ßen, jedoch mit Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen, die vor dem 1.01.2009 zuge­flos­sen sind, in einem Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hang ste­hen, sind bei wort­laut­ge­treu­er Aus­le­gung der Über­gangs­re­ge­lung des § 52a Abs. 10 Satz 10 EStG abzieh­bar, weil § 20 Abs. 9 EStG nicht anwend­bar ist. Das Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs­ver­bot des § 20 Abs.

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Nachhaftung - und die Zinszahlungen des ehemaligen Gesellschafters

Nach­haf­tung – und die Zins­zah­lun­gen des ehe­ma­li­gen Gesell­schaf­ters

Sog. "nach­träg­li­che Schuld­zin­sen" kön­nen auch nach einer nicht steu­er­ba­ren Ver­äu­ße­rung einer zur Ver­mie­tung bestimm­ten Immo­bi­lie grund­sätz­lich wei­ter als Wer­bungs­kos­ten abge­zo­gen wer­den, wenn und soweit die Dar­le­hens­ver­bind­lich­kei­ten durch den Ver­äu­ße­rungs­er­lös nicht getilgt wer­den kön­nen. Die Berück­sich­ti­gung nach­träg­li­cher Schuld­zin­sen bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung steht unter dem Vor­be­halt der vor­ran­gi­gen

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Zinseszinsen für Investitionskredite - und die Beschränkung des Schuldzinsenabzugs

Zin­ses­zin­sen für Inves­ti­ti­ons­kre­di­te – und die Beschrän­kung des Schuld­zin­sen­ab­zugs

Schuld­zin­sen dür­fen nicht abge­zo­gen wer­den, wenn Über­ent­nah­men getä­tigt wor­den sind. Aus­ge­nom­men sind Zin­sen für Dar­le­hen zur Finan­zie­rung von Anla­ge­ver­mö­gen (Inves­ti­ti­ons­kre­di­te). Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat­te nun zu ent­schei­den, wie weit die­se Aus­nah­me reicht. Der Klä­ger war einer ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis bei­getre­ten. Den Kauf­preis für den Pra­xis­an­teil hat­te er mit einem (Haupt-)Darlehen finan­ziert.

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