Der katho­li­sche Jun­ge auf die katho­li­sche Grund­schu­le!

Auch wenn jedes Kind einen Anspruch auf Auf­nah­me in die nächst­ge­le­ge­ne Grund­schu­le hat, gilt das für Bekennt­nis­schu­len nur ein­ge­schränkt: Daher hat eine katho­li­sche Grund­schu­le vor­ran­gig vor bekennt­nis­frem­den Schü­lern einen katho­li­schen Schü­ler auf­zu­neh­men. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Jun­gen, der von der katho­li­schen Fran­zis­kus­schu­le in Eus­kir­chen

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Kopf­tü­cher in der Schu­le

Der Schutz des Grund­rechts auf Glau­­bens- und Bekennt­nis­frei­heit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) gewähr­leis­tet auch Lehr­kräf­ten in der öffent­li­chen bekennt­nis­of­fe­nen Gemein­schafts­schu­le die Frei­heit, einem aus reli­giö­sen Grün­den als ver­pflich­tend ver­stan­de­nen Bede­ckungs­ge­bot zu genü­gen, wie dies etwa durch das Tra­gen eines isla­mi­schen Kopf­tuchs der Fall sein kann. Ein lan­des­wei­tes gesetz­li­ches Ver­bot reli­giö­ser

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Die Ände­rung bestehen­der Schu­len in Gemein­schafts­schu­len

Hat das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um sei­ne Zustän­dig­keit für die Ertei­lung der Zustim­mung zur Ände­rung einer Schu­le durch eine Rechts­ver­ord­nung recht­mä­ßig auf die Regie­rungs­prä­si­di­en über­tra­gen, ist das jewei­li­ge Regie­rungs­prä­si­di­um als obe­re Schul­auf­sichts­be­hör­de sach­lich zustän­dig. Die Ein­rich­tung von Gemein­schafts­schu­len kann abge­lehnt wer­den, wenn die nach dem Schul­ge­setz erfor­der­li­che Zwei­zü­gig­keit mit einer Min­dest­schü­ler­zahl von 40 in

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten im G8 – Sys­tem

Nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen des Hes­si­schen Schul­ge­set­zes kön­nen für den Besuch der Jahr­gangs­stu­fe 10 der gym­na­sia­len Ober­stu­fe im G 8‑System Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten nicht erstat­tet wer­den. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Schü­le­rin, deren Antrag auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten der Rhein­gau-Tau­­nus-Kres abge­lehnt hat­te. Geklagt hat­te eine Schü­le­rin,

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Aus­län­der­an­teil in der Klas­se als Grund für schlech­te Noten

Die nach dem Schul­ge­setz bestehen­de Ver­pflich­tung, deut­sche Schü­ler und sol­che nicht­deut­scher Her­kunft gemein­sam zu unter­rich­ten, bedeu­te nicht, dass in einer Schu­le mit hohem Anteil von Schü­lern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund die­se gleich­mä­ßig auf alle Klas­sen ver­teilt wer­den müs­sen. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len ent­schie­den, in denen es

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Sport­un­ter­richt – getrennt nach Mäd­chen und Jun­gen

Ein in Über­ein­stim­mung mit dem Ber­li­ner Rah­men­lehr­plan für die Sekun­dar­stu­fe I nach Geschlech­tern getrenn­ter Unter­richt ist zuläs­sig, sofern dies päd­ago­gisch sinn­voll ist und einer ziel­ge­rich­te­ten För­de­rung dient. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem die Eltern zwei­er Mäd­chen errei­chen woll­ten, dass die Schu­le ihrer Töch­ter ver­pflich­tet wird,

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Ein Schul­bus für neun Schü­ler

Die Ver­pflich­tung einer Stadt zur Ein­set­zung eines Schul­bus­ses ergibt sich aus der Bestim­mung des § 69 des rhein­­land-pfäl­zi­­schen Schul­ge­set­zes. Die Auf­ga­be der Beför­de­rungs­sor­ge bei Schü­lern wird zwar vor­ran­gig durch die Über­nah­me der not­wen­di­gen Fahr­kos­ten für öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel über­nom­men. Bestehen jedoch kei­ne zumut­ba­ren öffent­li­chen Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen, soll ein Schul­bus ein­ge­setzt wer­den. So

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Nach Geschlech­tern getrenn­ter Sport­un­ter­richt

Auch wenn nach dem Ber­li­ner Schul­ge­setz grund­sätz­lich Schü­ler und Schü­le­rin­nen gemein­sam unter­rich­tet und erzo­gen wer­den, kön­nen sie jedoch zeit­wei­se nach Geschlech­tern getrennt unter­rich­tet und erzo­gen wer­den, sofern dies päd­ago­gisch sinn­voll ist und einer ziel­ge­rich­te­ten För­de­rung dient. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­burg in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem die

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Weg­fall einer Klas­sen­stu­fe

Das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Kul­tus und Sport als obers­te Schul­auf­sichts­be­hör­de kann die Mit­wir­kung an der Unter­hal­tung ein­zel­ner Klas­sen­stu­fen wider­ru­fen, wenn ein öffent­li­ches Bedürf­nis für deren Fort­füh­rung nicht mehr besteht. Inso­weit ist auf den Zeit­punkt des Unter­richts­be­ginns abzu­stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den den Eil­an­trag der Stadt Seif­hen­ners­dorf abge­lehnt,

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Beför­de­rungs­kos­ten zum Schul­kin­der­gar­ten

Ist der Ein­satz eines geson­der­ten Bus­diens­tes zur Schü­ler­be­för­de­rung voll­kom­men unwirt­schaft­lich, ist der Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me auf die Kos­ten beschränkt, die durch die Über­nah­me der not­wen­di­gen Fahrt­kos­ten für öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel ent­ste­hen. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz in den hier vor­lie­gen­den Fall des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes, mit dem die Eltern eines sechs­jäh­ri­gen

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