Geschlech­ter­quo­te am Gymnasium

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­­burg hat in einem schul­recht­lichen Eilver­fahren entschie­den, dass eine Geschlech­ter­quote kein zuläs­siges Kriteri­um für die Auf­nahme in ein grund­ständi­ges bilin­gua­les Gymna­sium sein kann. Der Antrag­stel­ler, ein Jun­ge, begehr­te die Auf­nahme in ein sol­ches Gymna­sium. Da es mehr Bewer­ber als freie Plät­ze gab, muss­te ein Aus­wahl­ver­fahren auf der Grund­lage der

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Kein Han­dy am Wochenende

Zieht ein Leh­rer das Mobil­te­le­fon eines Schü­lers wegen einer Unter­richts­stö­rung ein und wird das Gerät ledig­lich über das Wochen­en­de ein­be­hal­ten, kann die Maß­nah­me nach Rück­ga­be nicht ohne Wei­te­res auf ihre Recht­mä­ßig­keit über­prüft wer­den. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall besuch­te der kla­gen­de Schü­ler, der mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt

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Befrei­ung vom gemein­sa­men Schwimm­un­ter­richt für Mäd­chen und Jungen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, in dem die Befrei­ung eines mus­li­mi­schen Mäd­chens vom gemein­sa­men Schwimm­un­ter­richt für Mäd­chen und Jun­gen abge­lehnt wur­de, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­gen­Die Ent­schei­dung des BundesverfassungsgerichtsRechts­schutz­be­dürf­nisSub­stan­ti­ie­rungs­an­for­de­run­gen an eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] Die Schü­le­rin wen­det sich mit ihrer Ver­fas­sungs­be­schwer­de dagegen,

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Ersatz­schu­le – Aner­ken­nung und Widerrufsvorbehalt

Die Eigen­schaft einer aner­kann­ten Ersatz­schu­le (hier: nach baden-wür­t­­te­m­­ber­­gi­­schem Lan­des­recht) darf nicht mit dem Vor­be­halt des Wider­rufs für den Fall ver­lie­hen wer­den, dass die Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­lei­hung künf­tig weg­fal­len. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall betreibt die Schul­trä­ge­rin in Böb­lin­gen ein Kauf­män­ni­sches Berufs­kol­leg, das als Ersatz­schu­le geneh­migt ist. Sie

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Schul­lei­ter muss man schlagen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart hat aktu­ell den Eil­an­trag eines 14-jäh­­ri­­gen, in Klas­sen­stu­fe 7 beschul­ten Schü­lers (Schü­ler) gegen sei­nen durch die Schul­lei­te­rin ange­ord­ne­ten sofor­ti­gen fünf­zehn­tä­gi­gen Aus­schluss vom Unter­richt wegen einer im Klas­sen­chat getä­tig­ten und gegen die Schul­lei­te­rin gerich­te­ten belei­di­gen­den „What’s App“-Äußerung „Fr v muss man schla­gen“ abge­lehnt. Durch die „What’s App“-Äußerungen im Klas­sen­chat bezüglich

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Aner­ken­nung einer Ersatz­schu­le – und die Qua­li­fi­ka­ti­on der Lehrer

Das Grund­ge­setz steht einer lan­des­recht­li­chen Rege­lung nicht ent­ge­gen, wel­che die Aner­ken­nung einer Ersatz­schu­le davon abhän­gig macht, dass min­des­tens zwei Drit­tel der Lehr­kräf­te der Ersatz­schu­le die Anstel­lungs­fä­hig­keit für das ihrer Tätig­keit ent­spre­chen­de Lehr­amt an öffent­li­chen Schu­len besit­zen. Dies gilt auch, wenn zugleich fest­ge­legt ist, dass die Schul­auf­sichts­be­hör­de die Zusam­men­set­zung der Prüfungsausschüsse

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Katho­li­sche Schü­ler auf die katho­li­sche Grundschule!

Eine katho­li­sche muss einen katho­li­schen Schul­an­fän­ger vor­ran­gig vor bekennt­nis­frem­den Schü­lern auf­neh­men. Nach dem Schul­ge­setz habe, so das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen in einer aktu­el­len Ent­schei­dung, jedes Kind einen Anspruch auf Auf­nah­me in die nächst­ge­le­ge­ne Grund­schu­le der gewähl­ten Schul­art in sei­ner Gemein­de im Rah­men der vom Schul­trä­ger fest­ge­leg­ten Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät. Für Bekennt­nis­schu­len gel­te dieser

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För­der­schu­le mit einem fal­schen Förderschwerpunkt

Mit den Gren­zen des Auf­nah­me­an­spruchs eines Schü­lers bezo­gen auf eine För­der­schu­le, deren För­der­schwer­punkt nicht dem ent­spricht, in dem son­der­päd­ago­gi­scher För­der­be­darf fest­ge­stellt wur­de, hat­te sich aktu­ell das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin zu befas­sen: Der Auf­nah­me­an­spruch des Schü­lers ergibt sich in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern aus § 36 Abs. 1 Satz 1, § 34 Abs. 5 Satz 1 SchulG M‑V

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Baye­ri­sche Abitur­zeug­nis­se – und die Nicht­be­wer­tung von Rechtschreibleistungen

Der Hin­weis auf eine Nicht­be­wer­tung von Recht­schreib­leis­tun­gen in baye­ri­schen Abitur­zeug­nis­sen von Leg­asthe­ni­kern kann nach zwei aktu­el­len Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts zumin­dest für die Ver­gan­gen­heit bestehen blei­ben. Für die Zukunft ver­neint das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts aller­dings die Gewäh­rung eines ent­spre­chen­den Noten­schut­zes über­haupt, sofern nicht eine gesetz­li­che Rege­lung hier­zu geschaf­fen wird. Schü­ler mit einer fach­ärzt­lich festgestellten

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Schü­ler­be­för­de­rung zum nächst­ge­le­ge­nen Musikgymnasium

Mit der Ver­wei­sung auf § 19 Abs. 2 knüpft § 113 Abs. 4 Nr. 1 Var. 2 SchulG M‑V an den Besuch des (nächst­ge­le­ge­nen) Sport- oder Musik­gym­na­si­ums an. Ist ein Gym­na­si­um ledig­lich für einen Teil­be­reich als Sport- oder Musik­gym­na­si­um aus­ge­stal­tet, sind die Vor­schrif­ten nur inso­weit ein­schlä­gig, als Schü­ler die im Hin­blick auf die spezielle

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Schul­fahr­ten – Teil­nah­me­pflicht und Teilnahmeanspruch

Aus der Pflicht eines Schü­lers zur Teil­nah­me an ver­bind­li­chen Unter­­richts- und Schul­ver­an­stal­tun­gen nach § 28 Abs. 2 HmbSG ergibt sich ein Anspruch auf Teil­nah­me nur an die­sen Ver­an­stal­tun­gen, nicht jedoch auf Teil­nah­me an einer frei­wil­li­gen Schul­fahrt. Aus dem Schul­ver­hält­nis i.V.m. Art. 3 Abs. 1 GG besteht jedoch ein Anspruch auf ermes­sens­feh­ler­freie Ent­schei­dung über

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Masern: Schul­be­tre­tungs­ver­bot für nicht geimpf­te Schüler

Wegen des aktu­el­len Mar­sern­aus­bruchs in Ber­lin dür­fen die Gesund­heits­äm­ter vor­über­ge­hen­de Schul­be­tre­tungs­ver­bo­te gegen­über nicht geimpf­ten Schü­lern erlas­sen. Im Land Ber­lin gibt es der­zeit einen Masern­aus­bruch von erheb­li­chem Umfang; allein im Bezirk Tem­­pel­hof-Schö­­ne­­berg sind zur­zeit sechs Schu­len betrof­fen. Das Gesund­heits­amt die­ses Bezirks ord­ne­te daher u.a. gegen­über einem Ober­stu­fen­schü­ler am Eckener-Gym­­na­­si­um und einer

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Nach­teils­aus­gleich für eine iso­lier­te Rechtschreibschwäche

Bei einer iso­lier­ten Recht­schreib­schwä­che oder einer Leg­asthe­nie ist ggfls. ein Nach­teils­aus­gleich zu gewäh­ren. Ein über die durch Nr. 9.11 EB AVO GOBAK ermög­lich­te, in gewis­sen Umfang dif­fe­ren­zie­ren­de Bewer­tung der schrift­li­chen Klau­su­ren in der Sekun­dar­stu­fe II hin­aus­ge­hen­der Noten­schutz ist dage­gen nicht zuläs­sig. Nach der für Nie­der­sach­sen maß­ge­ben­den Ver­wal­tungs­vor­schrift ist bei Schülern

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Kopf­tü­cher in der Schule

Der Schutz des Grund­rechts auf Glau­­bens- und Bekennt­nis­frei­heit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) gewähr­leis­tet auch Lehr­kräf­ten in der öffent­li­chen bekennt­nis­of­fe­nen Gemein­schafts­schu­le die Frei­heit, einem aus reli­giö­sen Grün­den als ver­pflich­tend ver­stan­de­nen Bede­ckungs­ge­bot zu genü­gen, wie dies etwa durch das Tra­gen eines isla­mi­schen Kopf­tuchs der Fall sein kann. Ein lan­des­wei­tes gesetz­li­ches Ver­bot reli­giö­ser Bekundungen

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Schul­ab­schlüs­se an der Volkshochschule

Das meck­­len­­burg-vor­­­pom­­me­­ri­­sche Schul­ge­setz dif­fe­ren­ziert zwi­schen dem Erwerb schu­li­scher Abschlüs­se an Volks­hoch­schu­len (§ 32 SchulG M‑V) und Nicht­schü­ler­prü­fun­gen (§ 33 SchulG M‑V). Gemäß § 32 Abs. 1 SchulG M‑V kann durch Geneh­mi­gung der zustän­di­gen Schul­be­hör­de an Volks­hoch­schu­len der Erwerb der Berufs­rei­fe und der Mitt­le­ren Rei­fe zuge­las­sen wer­den. Die vor­be­rei­ten­den Bil­dungs­gän­ge an den

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Schul­pla­nung auf Kreis­ebe­ne – und das Mit­spra­che­recht der kreis­an­ge­hö­ri­gen Gemeinden

Das grund­ge­setz­lich garan­tier­te kom­mu­na­le Selbst­ver­wal­tungs­g­recht erfor­dert Mit­ent­schei­dungs­recht der kreis­an­ge­hö­ri­gen Gemein­den bei der Stand­ort­pla­nung für Grund- und Haupt­schu­len. Eine Schul­netz­pla­nung auf Kreis­ebe­ne, die die Schlie­ßung von Grund- oder Haupt­schu­len ohne wirk­sa­mes Mit­ent­schei­dungs­recht kreis­an­ge­hö­ri­ger Gemein­den ermög­licht, ver­stößt gegen die­se Garan­tie kom­mu­na­ler Selbst­ver­wal­tung. Die Trä­ger­schaft für Grund- und Haupt­schu­len, die in der Vergangenheit

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Schul­wunsch: Gym­na­si­um – und der zu lan­ge Schulweg

Hin­sicht­lich der Auf­nah­me in die bei der Anmel­dung ange­ge­be­ne Wunsch­schu­le besteht im Fal­le erschöpf­ter Kapa­zi­tät ledig­lich ein Anspruch auf eine ermes­sens­feh­ler­freie Aus­wahl­ent­schei­dung. Das Gesetz spricht nur von der „Ermög­li­chung alters­an­ge­mes­se­ner Schul­we­ge“ (§ 42 Abs. 7 Satz 3 HmbSG) und stellt nicht das Gebot eines mög­lichst kur­zen Schul­wegs auf. Gleich­wohl ist die Ermessensentscheidung,

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Kein Betriebs­prak­ti­kum in Nie­der­sach­sen – zumin­dest nicht für Ber­li­ner Schüler

Ber­li­ner Schü­ler müs­sen das in der 9. Klas­se vor­ge­se­he­ne Betriebs­prak­ti­kum grund­sätz­lich in Ber­lin absol­vie­ren. Meint das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin. Der Antrag­stel­ler in dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren, ein 15-jäh­­ri­­ger Schü­ler einer Schu­le in Ber­­lin-Frie­d­­richs­hain, hat­te sein am 1.12 2014 begin­nen­des Betriebs­prak­ti­kum bei einem Betrieb in Nie­der­sach­sen durch­füh­ren wol­len. Nachdem

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Schul­pflicht und Strafrecht

§ 182 Abs. 1 des Hes­si­schen Schul­ge­set­zes, das die dau­ern­de Ent­zie­hung eines Kin­des von der Schul­pflicht sank­tio­niert, ist mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar. Die Straf­ge­rich­te durf­ten zudem ohne Ver­stoß gegen Ver­fas­sungs­recht anneh­men, dass die Schul­pflicht jedes ein­zel­nen Kin­des mehr­fach ver­letzt und sank­tio­niert wer­den kann. Mit die­ser Begrün­dung blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de von Eltern,

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Vor­läu­fi­ge Zulas­sung zum Unter­richt der 8. Klasse

Gemäß § 59 Abs. 4 Satz 1 des Nie­der­säch­si­schen Schul­ge­set­zes (NSchG) kann eine Schü­le­rin oder ein Schü­ler den nächst­hö­he­ren Schul­jahr­gang einer Schul­form oder eines Schul­zweigs erst besu­chen, wenn die Klas­sen­kon­fe­renz ent­schie­den hat, dass von ihr oder ihm eine erfolg­rei­che Mit­ar­beit in die­sem Schul­jahr­gang erwar­tet wer­den kann (Ver­set­zung). Bereits der Wort­laut die­ser Vorschrift

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Auf­he­bung einer Grundschule

Die Orga­ni­sa­ti­on der Schu­len hat der Schul­trä­ger in sei­nem Zustän­dig­keits­be­reich nach einem über eine ein­zel­ne Schu­le hin­aus­ge­hen­den pla­ne­ri­schen Gesamt­kon­zept zu gestal­ten. Es bleibt dem Schul­trä­ger grund­sätz­lich unbe­nom­men, auch sol­che Schu­len zu schlie­ßen, deren Schü­ler­zah­len weni­ger rück­läu­fig sind, wenn dadurch dem Gesamt­kon­zept ent­spre­chend eine oder meh­re­re ande­re Schu­len durch die dann

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Aus­wahl­kri­te­ri­en bei der Zuwei­sung zu einer Grundschule

Nach der Bewer­tung des Gesetz­ge­bers ist mit der Ein­schu­lung auf einer ande­ren Schu­le als der Schu­le, an der die besuch­te Vor­schul­klas­se ein­ge­rich­tet war, im All­ge­mei­nen kei­ne unzu­mut­ba­re Här­te ver­bun­den. Denn der Gesetz­ge­ber hat das vor­mals in § 42 Abs. 7 Satz 3 HmbSG ent­hal­te­ne Kri­te­ri­um des Besuchs einer Vor­schul­klas­se an der Wunschschule

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Staat­li­che Schul­auf­sicht über Physiotherapieschulen

Für den Erlass schul­auf­sicht­li­cher Ver­fü­gun­gen gegen­über den Trä­gern von staat­lich aner­kann­ten Schu­len für Phy­sio­the­ra­pie gibt es in Nie­der­sach­sen kei­ne Rechts­grund­la­ge. Jeder Ver­wal­tungs­akt, der in die Rech­te des von ihm Betrof­fe­nen ein­greift, bedarf einer gesetz­li­chen Ermäch­ti­gungs­grund­la­ge. Die­ser Grund­satz vom Vor­be­halt des Geset­zes folgt aus dem Rechts­staats­prin­zip und dem Demo­kra­tie­prin­zip des Grundgesetzes

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Ethik­un­ter­richt als staat­li­cher Bil­dungs- und Erziehungsauftrag

Eltern kön­nen auf­grund von Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG nicht die Ein­rich­tung bestimm­ter Schul­fä­cher ver­lan­gen. Art. 7 Abs. 3 Satz 1 GG räumt den Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als außer­staat­li­chen Bil­­dungs- und Erzie­hungs­trä­gern die Mög­lich­keit schul­be­zo­ge­ner Mit­wir­kung im Inter­es­se der Reli­gi­ons­frei­heit ein. Für die For­de­rung nach Ein­füh­rung eines nicht­kon­fes­sio­nel­len Ethik­un­ter­richts als Ersatz­fach für den Reli­gi­ons­un­ter­richt bie­tet die

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Haf­tung des Schul­trä­gers für man­gel­haf­te Werk­leis­tun­gen einer „Schü­ler­fir­ma“

Erbringt eine „Schü­ler­fir­ma“ man­gel­haf­te Werk­leis­tun­gen, haf­tet hier­für nicht der Schul­trä­ger. In dem hier vom Land­ge­richt Frei­burg ent­schie­de­nen Fall macht die Auf­trag­ge­be­rin gegen die beklag­te Schul­trä­ge­rin Scha­dens­er­satz­an­sprü­che wegen eines feh­ler­haft aus­ge­führ­ten Rad­wech­sels an ihrem Fahr­zeug gel­tend. Durch­ge­führt wur­de der Rad­wech­sel im Rah­men des Schul­pro­jekts „Fahr­zeugser­vice M.schule“, bei dem Schü­ler unter der

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Zusam­men­le­gung von Schulklassen

Es besteht kein Anspruch auf Bei­be­hal­tung von 4 Par­al­lel­klas­sen in der 9. Stu­fe eines Gym­na­si­ums, wenn dann nur noch durch­schnitt­lich 22 Schü­ler pro Klas­se vor­han­den sind. 30 Schü­ler pro 9. Klas­se sind hier nicht zu bean­stan­den. Gemäß § 1 S. 4 des Ham­bur­gi­schen Schul­ge­set­zes (HmbSG) erge­ben sich aus dem in § 1 S. 1 HmbSG

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Unter­richts­aus­schluss

Die Ord­nungs­maß­nah­me des Unter­richts­aus­schlus­ses nach § 49 Abs. 4 Nr. 2 HmbSG wird rechts­wid­rig, wenn die Vor­aus­set­zun­gen dafür, die allein päd­ago­gi­scher Art sind – hier nach 1 /​2 Jah­re – über das Rechts­schutz­ver­fah­ren ent­fal­len sind, weil kei­ne sofor­ti­ge Voll­zie­hung ange­ord­net wor­den war. Rechts­grund­la­ge für die förm­li­che Ord­nungs­maß­nah­me eines fünf­tä­gi­gen Aus­schlus­ses vom Unter­richt ist

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Schul­be­such in Belgien

Zwar ist nach dem nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Schul­ge­setz die Schul­pflicht durch den Besuch einer deut­schen Schu­le zu erfül­len, aber es ist ein Aus­nah­me­fall anzu­neh­men, wenn der Schü­ler eine Schu­le im grenz­na­hen Gebiet der Deutsch­spra­chi­gen Gemein­schaft Bel­gi­ens besucht, in der Deutsch Unter­richts­spra­che ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Aachen in dem hier vorliegenden

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Ethik-Unter­richt in der Grundschule

Es besteht kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­che Ver­pflich­tung der Bun­des­län­der, ein Schul­fach Ethik für die­je­ni­gen Schü­ler in der Grund­schu­le ein­zu­rich­ten, die nicht am Reli­gi­ons­un­ter­richt teil­neh­men. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit begehrt die Klä­ge­rin, eine Mut­ter kon­fes­si­ons­lo­ser schul­pflich­ti­ger Kin­der, die Fest­stel­lung, dass das beklag­te Land Baden-Wür­t­­te­m­­berg zur Ein­füh­rung des Fachs Ethik an

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Säch­si­sche Schulnetzplanung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in dem bei ihm anhän­gi­gen Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren zur säch­si­schen Schul­netz­pla­nung einen von einer säch­si­schen, kreis­an­ge­hö­ri­ge Gemein­de gestell­ten Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt. Die antrag­stel­len­de Gemein­de möch­te ihre von der Schlie­ßung bedroh­te Ober­schu­le im Schul­jahr 2014/​15 fort­füh­ren. Die Anmel­de­frist für das neue Schul­jahr endet am 14. März 2014.

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Grund­schu­le trotz Diabetes

Auch ein an Dia­be­tes erkrank­tes Kind darf vor­läu­fig wei­ter die Grund­schu­le besu­chen. Eigent­lich selbst­ver­ständ­lich, aber hier muss­te zwei Instan­zen dar­über ent­schei­den: Ein an Dia­be­tes Mel­li­tus Typ I erkrank­tes Kind besuch­te im 1. Schul­jahr eine staat­li­che Grund­schu­le. Zum Beginn des 2. Schul­jah­res ver­füg­te das Lan­des­schul­amt gegen den Wil­len des sor­ge­be­rech­tig­ten Vaters, dass

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Die Schul­pflicht und das reli­giö­se Erzie­hungs­recht der Eltern

Die El­tern kön­nen ge­stützt auf re­li­giö­se Er­zie­hungs­vor­stel­lun­gen nur in Aus­nah­me­fäl­len die Be­frei­ung ihrer Kin­der von einer Un­ter­richts­ver­an­stal­tung ver­lan­gen. An­ge­hö­ri­gen der Glau­bens­ge­mein­schaft der Zeu­gen Je­ho­vas ist es zu­mut­bar, dass ihre Kin­der in der Schu­le an der Vor­füh­rung eines Spiel­films teil­neh­men, in dem das Prak­ti­zie­ren schwar­zer Magie dar­ge­stellt wird. Die Schu­le ist

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Reli­giö­se Beklei­dungs­vor­schrif­ten und der koedu­ka­ti­ve Schwimmunterricht

Der ein­zel­ne Schü­ler kann ge­stützt auf von ihm für maß­geb­lich er­ach­te­te re­li­giö­se Ver­hal­tens­ge­bo­te nur in Aus­nah­me­fäl­len die Be­frei­ung von einer Un­ter­richts­ver­an­stal­tung ver­lan­gen. Einer Schü­le­rin mus­li­mi­schen Glau­bens ist die Teil­nah­me am ko­edu­ka­ti­ven Schwimm­un­ter­richt in einer Ba­de­be­klei­dung zu­mut­bar, die mus­li­mi­schen Be­klei­dungs­vor­schrif­ten ent­spricht. Das Grund­recht der mus­le­mi­schen Schü­le­rin auf Glau­bens­frei­heit (Art. 4 Abs. 1 GG)

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Eltern­recht bei der Wahl der wei­ter­füh­ren­den Schule

Das Eltern­recht ist bei der Wahl des Bil­dungs­gan­ges ihres Kin­des maß­ge­bend zu berück­sich­ti­gen. In einem vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren hat­ten die Eltern eines Grund­schü­lers vor Beginn des Schul­jah­res 2012/​2013 die Auf­nah­me ihres Kin­des in die 5. Klas­se an einer der bei­den Inte­grier­ten Gesamt­schu­len in der Lan­des­haupt­stadt Magdeburg

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Der Vor­schul­be­such als Ermes­sens­kri­te­ri­um bei der Grundschulaufnahme

Die Behör­de muss dem gesetz­li­chen Ver­tei­lungs­kri­te­ri­um des Vor­schul­be­suchs bei ihrer Ermes­sens­ent­schei­dung aus­rei­chend Rech­nung tra­gen, wel­chen Kin­dern sie einen Platz in Klas­se 1 bei der Aus­wahl der auf­zu­neh­men­den Grund­schü­ler zuweist. §§ 1 Satz 4 i.V.m. 42 Abs. 7 HmbSG begrün­den in Ham­burg einen indi­vi­du­el­len Anspruch dar­auf, dass ein Kind inner­halb der bestehen­den Kapa­zi­tä­ten in die

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Auf­nah­me in die wei­ter­füh­ren­de Schu­le – Son­der­päd­ago­gi­scher För­der­be­darf vs. Wunschschule

Nach den Aus­wahl­kri­te­ri­en des Ham­bur­gi­schen Schul­ge­set­zes hängt die Auf­nah­me in die von den Sor­ge­be­rech­tig­ten gewünsch­te Schu­le nicht vom son­der­päd­ago­gi­schen För­der­be­darf des Kin­des ab. Die Ver­tei­lungs­pra­xis ver­stößt gegen die gesetz­li­chen Aus­wahl­kri­te­ri­en, wenn bei der Auf­nah­me in eine bestimm­te wei­ter­füh­ren­de Schu­le für Kin­der mit son­der­päd­ago­gi­schem För­der­be­darf einer­seits ein Kon­tin­gent von vier Plätzen

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Unter­richts­be­frei­ung aus reli­giö­sen Gründen

Ver­stößt der Inhalt einer schu­li­schen Unter­richts­ver­an­stal­tung aus Sicht ein­zel­ner Schü­ler bzw. ihrer Eltern gegen für sie maß­geb­li­che reli­giö­se Vor­ga­ben, so recht­fer­tigt dies im Regel­fall kei­nen Anspruch auf Unter­richts­be­frei­ung. Die Ver­fil­mung von Kra­bat ist auch einem Schü­ler zuzu­mu­ten, des­sen Eltern zur Reli­gi­ons­ge­mein­schaft der Zeu­gen Jeho­vas gehö­ren. In dem jetzt vom Bundesverwaltungsgericht

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Ein mus­li­mi­scher Schul­an­fän­ger, der eine katho­li­sche Grund­schu­le besu­chen möchte

Eine Bekennt­nis­schu­le ist von ihrer Aus­rich­tung her grund­sätz­lich für Kin­der des jewei­li­gen Bekennt­nis­ses gedacht. Bekennt­nis­frem­de Kin­der müs­sen an die­sen Schu­len dann auf­ge­nom­men wer­den, wenn kei­ne ande­re Schu­le zur Ver­fü­gung steht. Das ist dann der Fall, wenn der Besuch einer ande­ren Schu­le mit einem nach den für Grund­schü­ler maß­geb­li­chen all­ge­mei­nen Kriterien

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Mitt­le­re Rei­fe im ver­kürz­ten gym­na­sia­len Bil­dungs­gang G 8

Wäh­rend Schü­ler des her­kömm­li­chen gym­na­sia­len Bil­dungs­gan­ges (G 9) am Ende der gym­na­sia­len Mit­tel­stu­fe eine Gleich­stel­lung mit dem Real­schul­ab­schluss errei­chen, erfolgt für G 8 – Schü­ler am Ende der gym­na­sia­len Mit­tel­stu­fe ledig­lich eine Gleich­stel­lung mit dem Haupt­schul­ab­schluss. Eine Gleich­stel­lung mit dem Real­schul­ab­schluss kann bei G8 – Schü­lern dage­gen erst nach einem Jahr

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Schul­frei am Welthumanistentag?

Eine Auf­nah­me des Welthu­ma­nis­ten­ta­ges als unter­richts­frei­en Tag in die Aus­füh­rungs­vor­schrif­ten über die Beur­lau­bung und Befrei­ung vom Unter­richt kann ein Schü­ler nicht bean­spru­chen. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Schü­lers, der sich gegen die Ein­tra­gung eines unent­schul­dig­ten Fehl­ta­ges (am Welthu­ma­nis­ten­tag) in sei­nem Zeug­nis gewandt hat. Die Klage

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Die Rück­kehr zu G 9 im kom­men­den Schuljahr

Das all­ge­mei­ne Per­sön­lich­keits­recht ver­mit­telt über einen Min­dest­stan­dard an staat­li­cher Bil­dungs­ge­währ­leis­tung hin­aus kei­ne wei­ter­ge­hen­den Leis­tungs­an­sprü­che, ins­be­son­de­re auch kei­nen Anspruch auf Ände­rung oder Erwei­te­rung des schu­li­schen Unter­richts­an­ge­bots oder eine bestimm­te orga­ni­sa­to­ri­sche Gestal­tung der Schu­le. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Darm­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag eines Fünf­kläss­lers abge­lehnt, vom Schul­jahr 2013/​2014

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Beten in der Schulpause

Die Glau­bens­frei­heit des Schü­lers aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG be­rech­tigt ihn grund­sätz­lich, wäh­rend des Be­suchs der Schu­le au­ßer­halb der Un­ter­richts­zeit ein Gebet zu ver­rich­ten. Die­se Be­rech­ti­gung fin­det ihre Schran­ke in der Wah­rung des Schul­frie­dens. Art. 4 Abs. 1 und 2 GG ent­hält ein Grund­recht der Glau­bens­frei­heit, das umfas­send zu ver­ste­hen ist. Die­ses Grundrecht

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Die Betriebs­er­laub­nis für ein Internat

Besitzt der für ein Inter­nat vor­ge­se­he­ne Inter­nats­lei­ter nicht die erfor­der­li­che per­sön­li­che Zuver­läs­sig­keit und genügt nicht den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen, steht das der Betriebs­er­laub­nis für ein Inter­nat ent­ge­gen. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts des Saar­lan­des mit dem es den Antrag auf Zulas­sung zur Beru­fung gegen das Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts vom 11. Mai

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Die Mathe­no­te beim Schü­ler mit Rechenschwäche

Es besteht kein Anspruch eines Schü­lers mit einer Rechen­schwä­che dar­auf, dass sei­ne Mathe­ma­tikno­te bei der Fra­ge sei­ner Ver­set­zung nicht berück­sich­tigt wird. Weder sieht das gel­ten­de Schul­recht einen sol­chen Noten­schutz vor, noch ergibt sich die­ser Anspruch aus dem Grund­ge­setz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig die Kla­ge einer Schü­le­rin abgewiesen,

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Teil­zeit­be­schäf­tig­te beam­te­te Lehrer

Teil­zeit­be­schäf­ti­gung setzt be­stim­mungs­ge­mäß vor­aus, dass der Be­wil­li­gungs­be­scheid das zeit­li­che Ver­hält­nis zur Re­gel­ar­beits­zeit fest­setzt. Nach die­sem Ver­hält­nis (Quo­te) rich­tet sich die Höhe der an­tei­li­gen Be­sol­dung. Spä­te­re Än­de­run­gen der Re­gel­ar­beits­zeit füh­ren bei Teil­zeit­be­schäf­tig­ten zu einer an­tei­li­gen Än­de­rung der zu leis­ten­den Ar­beits­zeit, las­sen hin­ge­gen die Be­sol­dung unbe­rührt. Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist bestim­mungs­ge­mäß eine zeit­lich im

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Pflicht­stun­den­zahl für Lehrer

Die Ar­beits­zeit der be­am­te­ten Leh­rer be­stimmt sich ma­ß­geb­lich nach der Pflicht­stun­den­zahl. Die Pflicht­stun­den­zah­len sind nor­ma­tiv fest­zu­le­gen; Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ge­nü­gen nicht. Die regel­mä­ßi­ge Unter­richts­ver­pflich­tung der Leh­rer muss durch Rechts­ver­ord­nung auf­grund einer gesetz­li­chen Ermäch­ti­gung gere­gelt wer­den. Der der­zei­ti­ge Rechts­zu­stand ist aber noch für eine Über­gangs­zeit bis zum Ende des Schul­jah­res 2013/​2014 hin­zu­neh­men. Das Rechtsstaatsprinzip

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Er­satz­schul­för­de­rung und der grund­recht­li­che Schutz­an­spruch des Ersatzschulträgers

Von Art. 7 Abs. 4 GG gehen kei­ne den dies­be­züg­li­chen Ge­stal­tungs­spiel­raum des Ge­setz­ge­bers ein­engen­den Vor­ga­ben im Hin­blick auf die Be­rech­nungs­wei­se für Zu­schüs­se an Er­satz­schul­trä­ger aus, so­lan­ge im Er­geb­nis die Er­satz­schu­le als In­sti­tu­ti­on nicht exis­ten­ti­ell ge­fähr­det ist. In der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts – die der Senat sich zu eigen gemacht hat – ist geklärt,

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Ent­zie­hung der schul­recht­li­chen Genehmigung

Eine schul­recht­li­che Geneh­mi­gung betrifft allein das Rechts­ver­hält­nis zwi­schen der Bezirks­re­gie­rung als staat­li­che Schul­auf­sicht und dem Schul­trä­ger. Dar­aus kann ein ehe­ma­li­ger Schü­ler gegen­über der Schul­auf­sichts­be­hör­de kei­ne eige­nen Rechts­an­sprü­che her­lei­ten. Er ist nicht kla­ge­be­fugt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge von ehe­ma­li­gen Schü­lern des

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Kopier­kos­ten für Unterrichtsmaterial

Die Her­stel­lung von Unter­richts­ko­pien fällt unter den Begriff der Lern­mit­tel, die als Bestand­teil der sach­li­chen Kos­ten für den Schul­be­trieb dem jewei­li­gen öffent­li­chen Schul­trä­ger oblie­gen. Weder aus einem all­ge­mei­nen Erstat­tungs­an­spruch noch aus dem Säch­si­schen Schul­ge­setz kann eine Gemein­de als Schul­trä­ge­rin die Erstat­tung von Kopier­kos­ten von den Eltern ver­lan­gen. So die Entscheidung

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Die Min­dest­grö­ße einer Inte­grier­ten Gesamtschule

Fehlt es für die Geneh­mi­gung einer neu­en Inte­grier­ten Gesamt­schu­le an der Min­dest­grö­ße (Fünf­zü­gig­keit mit min­des­tens je 24 Schü­lern) über den Pro­gno­se­zeit­raum von 10 Jah­ren gemäß § 4 und §6 der Ver­ord­nung für die Schul­or­ga­ni­sa­ti­on (SchOrg­VO) i.V.m. § 106 Nds. Schul­ge­setz, ist die­se von der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­schul­be­hör­de nicht zu ertei­len. So hat

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Acht- oder neun­jäh­ri­ges Gym­na­si­um als Ent­schei­dung der Eltern

Die Zuwei­sung eines Schü­lers an ein sog. „G8GTS“ Gym­na­si­um gegen den aus­drück­li­chen Wil­len der Eltern, wider­spricht den Ziel­vor­ga­ben des Gesetz­ge­bers und ver­letzt das ver­fas­sungs­recht­lich garan­tier­te Eltern­recht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall im Wege des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes dem Antrag der Eltern eines Schü­lers stattgegeben,

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Rechts­schutz gegen die Errich­tung ener Gesamtschule

Kön­nen Sie Eltern von Real­schü­lern gegen die (zusätz­li­che) Ein­rich­tung einer Gesamt­schu­le weh­ren? Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ver­neint dies. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln jetzt den Eil­an­trag meh­re­rer Eltern gegen die geplan­te Gesamt­schu­le in Rhein­bach abge­lehnt, mit dem die Eltern den Beginn des Anmel­de­ver­fah­rens für die Gesamt­schu­le ver­hin­dern woll­ten. Bereits am 19.

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