Vor­steu­er­auf­tei­lung zwi­schen land­wirt­schaft­li­cher Schwei­ne­zucht und gewerb­li­cher Schwei­ne­mast

Ein Land- und Forst­wirt, der einen ‑der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung unter­­lie­gen­­den- land­wirt­schaft­li­chen Schwei­ne­zucht­be­trieb und dane­ben als Organ­trä­ger einen ‑der Regel­be­steue­rung unter­­lie­gen­­den- gewerb­li­chen Schwei­ne­mast­be­trieb unter­hält, muss die ein­zel­nen bezo­ge­nen Ein­gangs­leis­tun­gen und damit die ent­spre­chen­den Vor­steu­er­be­trä­ge in die abzieh­ba­ren und die im Rah­men der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung berück­sich­tig­ten auf­tei­len. Für die dem Prin­zip der wirt­schaft­li­chen Zurech­nung

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Mit Kra­nich und Rohr­wei­he gegen Schwei­ne

In einem fak­ti­schen Vogel­schutz­ge­biet ist ein Vor­ha­ben bereits dann unzu­läs­sig, wenn auch nur die Mög­lich­keit besteht, dass das Gebiet oder sei­ne Bestand­tei­le erheb­lich beein­träch­tigt wer­den. Wider­spricht zum maß­geb­li­chen Zeit­punkt der Geneh­mi­gungs­er­tei­lung das Bau­vor­ha­ben den Erhal­tungs­zie­len eines sol­chen fak­ti­schen Vogel­schutz­ge­biets, dann ist die Geneh­mi­gung des Baus rechts­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Schwei­ne­mast­be­trieb oder Senio­ren­wohn­an­la­ge

Aller Vorraus­sicht nach ist eine Senio­ren­wohn­an­la­ge in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft eines Land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes unzu­mut­ba­ren, von der Hof­stel­le stam­men­den Lärm­im­mis­sio­nen aus­ge­setzt, so dass immis­si­ons­min­dern­de, den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb ein­schrän­ken­de Maß­nah­men ange­ord­net wer­den müss­ten und damit unzu­läs­si­ger­wei­se in den bestands­ge­schütz­ten land­wirt­schaft­li­chen Betrieb ein­ge­grif­fen wer­den wür­de. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in einem Ver­fah­rens auf Gewäh­rung

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Geneh­mi­gung einer Schwei­ne­mast­an­la­ge

Die Außer­voll­zug­set­zung der immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gung einer Schwei­ne­mast­an­la­ge kann nicht erfol­gen, wenn die nach § 35 Abs. 1 Bau­GB not­wen­di­ge aus­rei­chen­de Erschlie­ßung des Vor­ha­bens gesi­chert ist und kei­ne schäd­li­chen Umwelt­ein­wir­kun­gen i.S.d. § 35 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 Bau­GB vom Vor­ha­ben aus­ge­hen; also eine Beein­träch­ti­gung öffent­li­cher Belan­ge nicht vor­liegt. Mit die­ser Begrün­dung hat das

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Jedes ein­zel­ne Fer­kel

"Wirt­schafts­gut" i.S. des § 15a Abs. 1 und 2 UStG und des § 44 Abs. 1 USt­DV ist bei Mast­schwei­nen (Fer­keln), die für das Unter­neh­men bezo­gen wor­den sind, das ein­zel­ne Fer­kel. Ändern sich bei einem Wirt­schafts­gut, das nur ein­ma­lig zur Aus­füh­rung von Umsät­zen ver­wen­det wird, die für den ursprüng­li­chen Vor­steu­er­ab­zug maß­ge­ben­den Ver­hält­nis­se, ist

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Geruchs­pro­gno­se für den Schwei­ne­stall

Zu den Anfor­de­run­gen an eine Geruchs­pro­gno­se im immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für einen Schwei­ne­stall im sog. Über­schrei­tungs­ge­biet muss­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg in einem bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren Stel­lung neh­men – und ver­sag­te einen Anspruch auf die Ertei­lung von immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gun­gen für die geplan­ten Schwei­ne­mast­stäl­le: Rechts­grund­la­ge für die gel­tend gemach­ten Geneh­mi­gungs­an­sprü­che ist

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Immis­si­ons­schutz­recht­li­che Prü­fung für Stall­neu­bau­ten

Stall­neu­bau­ten für die Schwei­ne­mast unter­lie­gen einer erwei­ter­ten immis­si­ons­schutz­recht­li­che Prü­fung. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg die Kla­gen zwei­er Tier­hal­te­rin­nen auf Ertei­lung von immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gun­gen für die Errich­tung und den Betrieb je eines Schwei­ne­mast­stal­les mit rund 2.000 Tier­plät­zen abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin­nen bean­trag­ten Ende 2006 beim Land­kreis Clop­pen­burg die Geneh­mi­gun­gen

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GIRL und die Schwei­ne­mast-Gerü­che

In vie­len Bun­des­län­dern wur­de inzwi­schen die vom Län­der­aus­schuss für Immis­si­ons­schutz (LAI) erstell­te Geruch­sim­­mis­­si­ons-Rich­t­­li­­nie (GIRL), im Lang­ti­tel „Fest­stel­lung und Beur­tei­lung von Geruchsim­mis­sio­nen” durch ent­spre­chen­de Erlas­se oder Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ein­ge­führt, so auch in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len . Die Geruch­sim­­mis­­si­ons-Rich­t­­li­­nie dient der Erfas­sung und Beur­tei­lung von Gerü­chen als Immis­si­on nach § 3 BIm­SchG. In Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len etwa lös­te

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