Schwerbehinderte Bewerber und die Nichteinladung zum Vorstellungsgespräch

Schwer­be­hin­der­te Bewer­ber und die Nicht­ein­la­dung zum Vor­stel­lungs­ge­spräch

§ 82 Satz 2 SGB IX gibt dem schwer­be­hin­der­ten Stel­len­be­wer­ber gegen­über öffent­li­chen Arbeit­ge­bern einen Rechts­an­spruch auf ein Bewer­bungs­ge­spräch. Die Ver­let­zung die­ses Rechts auf ein Bewer­bungs­ge­spräch kann zuguns­ten des schwer­be­hin­der­ten Stel­len­be­wer­bers auch Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che nach dem AGG aus­lö­sen. Der per­sön­li­che Anwen­dungs­be­reich des AGG ist eröff­net. Der Bewer­ber ist als Bewer­ber "Beschäf­tig­ter" im Sin­ne

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Der Zustimmungsbescheid des Integrationsamts im Kündigungsschutzprozess

Der Zustim­mungs­be­scheid des Inte­gra­ti­ons­amts im Kün­di­gungs­schutz­pro­zess

Die durch das Inte­gra­ti­ons­amt erteil­te Zustim­mung zur Kün­di­gung ent­fal­tet – es sei denn, sie wäre nich­tig – für den Kün­di­gungs­schutz­pro­zess solan­ge Wirk­sam­keit, wie sie nicht bestands- oder rechts­kräf­tig auf­ge­ho­ben wor­den ist. Gemäß § 85 SGB IX bedarf die Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses eines schwer­be­hin­der­ten Men­schen durch den Arbeit­ge­ber der vor­he­ri­gen Zustim­mung

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Die Gleichstellung mit einem schwerbehinderten Menschen

Die Gleich­stel­lung mit einem schwer­be­hin­der­ten Men­schen

Ein als unbe­fris­tet ange­stell­ter Leh­rer mit einem Grad der Behin­de­rung von 30 hat einen Anspruch auf Gleich­stel­lung mit schwer­be­hin­der­ten Men­schen. Inso­weit ist bei einem Leh­rer auf die Tätig­keit im Beam­ten­ver­hält­nis abzu­stel­len, unab­hän­gig davon, ob ein Ange­stell­ten­ver­hält­nis besteht. ^So hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Mul­ti­pler

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Grad der Behinderung - Bestandskraft und nachträgliche Änderung des Feststellungsbescheids

Grad der Behin­de­rung – Bestands­kraft und nach­träg­li­che Ände­rung des Fest­stel­lungs­be­scheids

§ 48 Abs 1 S 1 SGB X. Danach ist, soweit in den tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Ver­hält­nis­sen, die bei Erlass eines Ver­wal­tungs­akts mit Dau­er­wir­kung vor­ge­le­gen haben, eine wesent­li­che Ände­rung ein­tritt, der Ver­wal­tungs­akt mit Wir­kung für die Zukunft auf­zu­he­ben . Von einer sol­chen Ände­rung ist im vor­lie­gen­den Zusam­men­hang bei einer Ver­schlech­te­rung im Gesund­heits­zu­stand

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