Feuerwehr

Brand­stif­tung im Mehrfamilienhaus

Bei einer Brand­le­gung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus bedeu­tet „teil­wei­ses Zer­stö­ren“ im Sin­ne des § 306a Abs. 1 Nr. 1 StGB, dass (zumin­dest) ein zum selb­stän­di­gen Gebrauch bestimm­ter Teil des Wohn­ge­bäu­des ? d.h. eine zum Woh­nen bestimm­te, abge­schlos­se­ne „Unter­ein­heit“ ? durch die Brand­le­gung für Wohn­zwe­cke unbrauch­bar gewor­den ist. Eine teil­wei­se Zer­stö­rung ist gege­ben, wenn einzelne

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Feuerwehrmann

Brand­stif­tung – in Verdeckungsabsicht

Wegen beson­ders schwe­rer Brand­stif­tung gemäß § 306b Abs. 2 Nr. 2 Alter­na­ti­ve 2 StGB wird bestraft, wer als Täter einer schwe­ren Brand­stif­tung gemäß § 306a StGB in der Absicht han­delt, eine ande­re Straf­tat zu ver­de­cken. Wie bei § 211 Abs. 2 StGB und § 315 Abs. 3 Nr. 1 Buchst. b StGB kann die „ande­re“ Tat auch

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Caravan

Brand­stif­tung – und die Lebens­ret­tung als täti­ge Reue

§ 306e Abs. 1 StGB ist auf die Qua­li­fi­ka­ti­on des § 306b Abs. 2 Nr. 1 StGB ana­log anzu­wen­den, wenn der Täter – anstatt den Brand zu löschen – die (kon­kre­te) Lebens­ge­fahr für das Opfer frei­wil­lig durch ander­wei­ti­ge Ret­tungs­hand­lun­gen besei­tigt. In dem hier ent­schie­de­nen Fall ver­ab­re­de­ten der Ange­klag­te und die Geschä­dig­te, zwi­schen denen

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Flamme

Brand­stif­tung im Haus des Soh­nes – zur Erlan­gung der Versicherungsleistung

Ein Vater, der bei der Brand­le­gung im Hau­se sei­nes Soh­nes in der Absicht han­del­te, betrü­ge­risch unbe­rech­tig­te Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen zu erlan­gen (§ 306b Abs. 2 Nr. 2 Alt. 1 StGB), kann ins­be­son­de­re Reprä­sen­tant im ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sin­ne sein. Dies hat zur Fol­ge, dass sich sein Sohn, der als Ver­si­che­rungs­neh­mer das Gebäu­de gegen Feu­er ver­si­chert hat­te und nicht

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Beson­ders schwe­re Brand­stif­tung – die sub­jek­ti­ve Seite

Die Straf­bar­keit wegen beson­ders schwe­rer Brand­stif­tung gemäß § 306b Abs. 2 Nr. 1 StGB setzt in sub­jek­ti­ver Hin­sicht vor­aus, dass der Täter hin­sicht­lich des Ein­tritts der kon­kre­ten Todes­ge­fahr vor­sätz­lich han­delt. Erfor­der­lich ist, dass der Täter die für die kon­kre­te Todes­ge­fahr maß­geb­li­chen Umstän­de in ihrer gefahr­be­grün­den­den Bedeu­tung erkennt und sich im Sin­ne eines

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