Die Arg­list des schwer­hö­ri­gen Ver­si­che­rungs­neh­mers

Von Arg­list des Ver­si­che­rungs­neh­mers kann bei einem Zusatz­kran­ken­ver­si­che­rungs­an­trag nicht ohne wei­te­res aus­ge­gan­gen wer­den, wenn wegen Schwer­hö­rig­keit des Ver­si­che­rungs­neh­mers nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, dass die­ser die Auf­klä­rung des Arz­tes über eine objek­tiv bestehen­de und im Antrag nicht ange­ge­be­ne Vor­er­kran­kung nicht gewusst hat. Eine Anfech­tung durch die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft wegen einer arg­lis­ti­gen Täu­schung

Lesen

Kos­ten für eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung

Eine Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung ist bereits dann vom Unfall­ver­si­che­rungs­trä­ger zu leis­ten, wenn die MdE 10 % oder unter 10 % beträgt, solan­ge die beruf­lich beding­te Lärm­schwer­hö­rig­keit des Ver­si­cher­ten nur eine wesent­li­che Teil­ur­sa­che dar­stellt. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der die Über­nah­me der Kos­ten zur Hör­ge­rä­te­ver­sor­gung begehrt.

Lesen

Gebär­den­dol­met­scher für einen Aus­zu­bil­den­den

Die Bun­des­agen­tur für Arbeit muss die Kos­ten für den Gebär­den­dol­met­scher eines Aus­zu­bil­den­den tra­gen. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall bewil­lig­te das Lan­des­amt für Sozia­les, Jugend und Ver­sor­gung einem schwer­be­hin­der­ten, gehör­lo­sen jun­gen Mann für sei­nen Berufs­schul­be­such im Rah­men der Aus­bil­dung zum Karos­­­se­­rie- und Fahr­zeug­bau­me­cha­ni­ker die Über­nah­me von

Lesen

Licht­si­gnal­an­la­ge bei hoch­gra­di­ger Schwer­hö­rig­keit

Behin­der­te Men­schen haben einen Anspruch gegen ihre Kran­ken­kas­se auf Ver­sor­gung mit Hilfs­mitteln, die geeig­net und im Ein­zel­fall erfor­der­lich sind, ihre Behin­de­rung und deren Fol­gen auszu­gleichen (§ 33 SGB V, § 31 SGB IX). Dazu hat das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jetzt ent­schie­den, dass Ver­sicherte, die wegen einer an Taub­heit gren­zen­den Schwer­hö­rig­keit die Klin­gel

Lesen

Bat­te­ri­en für das Hör­ge­rät

Die Bat­te­rie­kos­ten für ein Hör­ge­rät (hier: Coch­lea Implan­tat) sind nach den MB/​KK 94 nicht erstat­tungs­fä­hig. Die rei­nen Betriebs­kos­ten sind ins­be­son­de­re weder Kos­ten der ärzt­li­chen Behand­lung noch Repa­ra­tur­kos­ten für Hilfs­mit­tel. Tarif­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen für eine Kos­ten­er­stat­tung bei Herz­schritt­ma­chern ist ein all­ge­mei­nes Leis­tungs­ver­spre­chen zur Über­nah­me von Ener­gie­kos­ten für einen Gerä­te­ein­satz nicht zu ent­neh­men.

Lesen

Taxi­fah­rer mit Hör­ge­rät

Moder­ne Hör­hil­fen müs­sen bei der Ertei­lung von Fahr­erlaub­nis­sen zur Fahr­gast­be­för­de­rung an Schwer­hö­ri­ge berück­sich­tigt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg einer hoch­gra­dig schwer­hö­ri­gen Klä­ge­rin die Fahr­erlaub­nis zur Fahr­gast­be­för­de­rung ("P‑Schein", "Taxi­schein") unter Auf­la­gen zuge­spro­chen, weil sie mit Hil­fe des ihr ange­pass­ten moder­nen voll­di­gi­ta­len Hör­ge­räts den hier­für bestehen­den Anfor­de­run­gen an

Lesen

Berufs­be­ding­te Schwer­hö­rig­keit nur ohne Tief- und Mit­tel­tö­ne

Eine berufs­be­ding­te Lärm­schwer­hö­rig­keit kann nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Karls­ru­he nicht vor­lie­gen, wenn bei­de Ohren auch im Tief- und Mit­tel­ton­be­rei­che erheb­li­che Hör­ver­lus­te auf­wei­sen Bei einer berufs­be­ding­ten Lärm­ex­po­si­ti­on von durch­gän­gig weni­ger als 85 dB(A) ist dage­gen nach Ansicht des Sozi­al­ge­richts die Annah­me einer berufs­be­ding­ten Lärm­schä­di­gung nach herr­schen­den medi­zi­­nisch-wis­­sen­­schaf­t­­li­chen Erkennt­nis­sen grds. aus­ge­schlos­sen.

Lesen