Privater Schwimmunterricht und die Umsatzsteuerbefreiung

Pri­va­ter Schwimm­un­ter­richt und die Umsatz­steu­er­be­frei­ung

Für pri­va­ten Schwimm­un­ter­richt für Klein­kin­der ist kei­ne Umsatz­steu­er zu zah­len. Dage­gen ist das Säug­lings­schwim­men nicht von der Steu­er befreit. So hat das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer qua­li­fi­zier­ten Pri­vat­leh­re­rin ent­schie­den. Sie führt nach einem von ihr ent­wi­ckel­ten Pro­gramm Schwimm­kur­se für Kin­der durch. Die Schwimm­kur­se teilt die Klä­ge­rin

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Privater Schwimmunterricht in öffentlichen Bädern

Pri­va­ter Schwimm­un­ter­richt in öffent­li­chen Bädern

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat in einem Beschwer­de­ver­fah­ren eine Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin bestä­tigt, wonach die Berl­iner Bäder-Be­­­trie­­­be einem priva­ten An­bie­ter von Schwimm­kur­sen nicht den unbe­schränk­ten Zu­gang zu ihren Bä­dern eröff­nen müs­sen. Die Antrag­stel­le­rin, die Schwimm­kurse für eine oder zwei Perso­nen durch „Per­so­nal Trai­ner“ anbie­tet, kann einen An­spruch auf unbe­schränk­te Nut­zung

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Befreiung vom gemeinsamen Schwimmunterricht für Mädchen und Jungen

Befrei­ung vom gemein­sa­men Schwimm­un­ter­richt für Mäd­chen und Jun­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen ein Urteil des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts, in dem die Befrei­ung eines mus­li­mi­schen Mäd­chens vom gemein­sa­men Schwimm­un­ter­richt für Mäd­chen und Jun­gen abge­lehnt wur­de, nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDie ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Ent­schei­dun­genDie Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richtsRechts­schutz­be­dürf­nisSub­stan­ti­ie­rungs­an­for­de­run­gen an eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] Die Schü­le­rin wen­det sich mit ihrer Ver­fas­sungs­be­schwer­de dage­gen,

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Religiöse Bekleidungsvorschriften und der koedukative Schwimmunterricht

Reli­giö­se Beklei­dungs­vor­schrif­ten und der koedu­ka­ti­ve Schwimm­un­ter­richt

Der ein­zel­ne Schü­ler kann ge­stützt auf von ihm für maß­geb­lich er­ach­te­te re­li­giö­se Ver­hal­tens­ge­bo­te nur in Aus­nah­me­fäl­len die Be­frei­ung von einer Un­ter­richts­ver­an­stal­tung ver­lan­gen. Einer Schü­le­rin mus­li­mi­schen Glau­bens ist die Teil­nah­me am ko­edu­ka­ti­ven Schwimm­un­ter­richt in einer Ba­de­be­klei­dung zu­mut­bar, die mus­li­mi­schen Be­klei­dungs­vor­schrif­ten ent­spricht. Das Grund­recht der mus­le­mi­schen Schü­le­rin auf Glau­bens­frei­heit (Art. 4 Abs. 1 GG)

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Gemeinsames Schulschwimmen für muslimische Schülerinnen

Gemein­sa­mes Schul­schwim­men für mus­li­mi­sche Schü­le­rin­nen

Mus­li­mi­sche Schü­le­rin­nen kön­nen regel­mä­ßig kei­ne Befrei­ung vom koedu­ka­ti­ven Schwimm­un­ter­richt ver­lan­gen, wenn ihnen die Mög­lich­keit offen­steht, hier­bei einen soge­nann­ten Bur­ki­ni – einen zwei­tei­li­ger Schwimm­an­zug für mus­li­mi­sche Frau­en mit ein­ge­ar­bei­te­ter Kopf­be­de­ckung, der die Anfor­de­run­gen des Hid­schab erfüllt – zu tra­gen. In einem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­streit besuch­te die damals 11-jäh­­ri­ge Klä­ge­rin,

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Schwimmunterricht für muslimischen Jungen

Schwimm­un­ter­richt für mus­li­mi­schen Jun­gen

Für einen mus­li­mi­schen 12-jäh­­ri­gen Jun­gen ist es ange­sichts der Bedeu­tung des staat­li­chen Erzie­hungs- und Bil­dungs­auf­trags zumut­bar, am gemein­sa­men (koedu­ka­ti­ven) Schwimm­un­ter­richts von Jun­gen und Mäd­chen teil­zu­neh­men. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges der Eltern eines Schü­lers der 7. Klas­se, mit dem die­se die Befrei­ung ihres Soh­nes

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