Selbst­mord auf dem Bahn­gleis – Schmer­zens­geld für den Lok­füh­rer

Beim Sprung vor einen ein­fah­ren­den Zug ist es für den Täter in der Regel vor­her­seh­bar, dass er beim Zug­füh­rer einen psy­chi­schen Scha­den ver­ur­sacht. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall beging die 23-jäh­­ri­ge beklag­te Münch­ne­rin am 14.2.2012 einen Sui­zid­ver­such. Sie warf sich gegen 23.11 Uhr im Bereich des Hal­te­punk­tes

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Der Sui­zid­wunsch der Ehe­frau

In der Wei­ge­rung deut­scher Behör­den, einer gelähm­ten Frau die Erlaub­nis zum Erwerb einer töd­li­chen Medi­ka­men­ten­do­sis zu ertei­len, liegt dann in Bezug auf den Ehe­mann ein Ver­stoß gegen sei­ne Ver­fah­rens­rech­te nach Arti­kel 8 EMRK vor, wenn das Gericht die Beschwer­de des Man­nes in der Sache nicht geprüft hat. So hat der Euro­päi­sche

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Der Selbst­mord der Ex als Tot­schlag durch Unter­las­sen

Der Bun­des­ge­richts­hofs hat die Revi­si­on gegen ein Urteil des Land­ge­richts Trier ver­wor­fen, in dem das Land­ge­richt den Ange­klag­ten wegen Tot­schlags durch Unter­las­sen zu einer Frei­heits­stra­fe von sie­ben Jah­ren ver­ur­teilt hat . Nach den Fest­stel­lun­gen des Land­ge­richts kon­su­mier­te der Ange­klag­te das Lösungs­mit­tel GBL (Gam­­ma-Buty­ro­lac­­ton) als Dro­gen­ersatz und kann­te sich mit Dosie­rung

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Medi­ka­men­te für den Selbst­mord

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te wird sich mit der Wei­ge­rung deut­scher Behör­den beschäf­ti­gen, einer gelähm­ten Pati­en­tin den Erwerb eines töd­li­chen Medi­ka­ments zu erlau­ben. Der EGMR erklärt jetzt die Beschwer­de des Wit­wers für zuläs­sig. In die­ser Zuläs­sig­keits­ent­schei­dung erklär­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te (EGMR) mit einer Mehr­heit der Stim­men die zugrun­de­lie­gen­de

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