Ambivalente Handlungen - als sexuelle Handlungen von einiger Erheblichkeit

Ambi­va­len­te Hand­lun­gen – als sexu­el­le Hand­lun­gen von eini­ger Erheb­lich­keit

Eine sexu­el­le Hand­lung von eini­ger Erheb­lich­keit im Sin­ne des § 184h Nr. 1 StGB – zur Tat­zeit noch § 184g Nr. 1 StGB – erfor­dert zunächst eine Hand­lung mit Sexu­al­be­zug. Dies ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung bei sol­chen Hand­lun­gen der Fall, die bereits objek­tiv, also allein gemes­sen an ihrem äuße­ren Erschei­nungs­bild die Sexu­al­be­zo­gen­heit

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Sexualbezogene Handlungen - und Frage ihrer Erheblichkeit

Sexu­al­be­zo­ge­ne Hand­lun­gen – und Fra­ge ihrer Erheb­lich­keit

Als erheb­lich im Sin­ne des § 184h Nr. 1 StGB sind sol­che sexu­al­be­zo­ge­nen Hand­lun­gen zu wer­ten, die nach Art, Inten­si­tät und Dau­er eine sozi­al nicht mehr hin­nehm­ba­re Beein­träch­ti­gung des im jewei­li­gen Tat­be­stand geschütz­ten Rechts­guts besor­gen las­sen . Dazu bedarf es einer Gesamt­be­trach­tung aller Umstän­de im Hin­blick auf die Gefähr­lich­keit der Hand­lung

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Sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen - und die Strafbarkeit nach der Reform des Sexualstrafrechts

Sexu­el­ler Miss­brauch wider­stands­un­fä­hi­ger Per­so­nen – und die Straf­bar­keit nach der Reform des Sexu­al­straf­rechts

Zwar wur­de die Vor­schrift des sexu­el­len Miss­brauchs wider­stands­un­fä­hi­ger Per­so­nen (§ 179 StGB) durch das Gesetz zur Ver­bes­se­rung des Schut­zes der sexu­el­len Selbst­be­stim­mung vom 04.11.2016 mit Wir­kung vom 10.11.2016 auf­ge­ho­ben. Jedoch ist mit dem Ände­rungs­ge­setz gleich­zei­tig der Anwen­dungs­be­reich der Vor­schrift des § 177 StGB erwei­tert wor­den, so dass das bei Tat­be­ge­hung

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Das Ausziehen eines Kindes

Das Aus­zie­hen eines Kin­des

Das Aus­zie­hen eines Kin­des stellt sich regel­mä­ßig nicht als sexu­el­le Hand­lung „an“ des­sen Kör­per dar, wenn nicht das Ent­blö­ßen sei­ner­seits mit einer sexu­el­len Hand­lung am Kör­per ver­bun­den ist. Denn das blo­ße Ent­fer­nen der Klei­dung führt nicht zu dem kör­per­li­chen Kon­takt, der für eine sexu­el­le Hand­lung im Sin­ne des § 176

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Sexueller Missbrauch - und das gewaltsame Entfernen der Kleidung

Sexu­el­ler Miss­brauch – und das gewalt­sa­me Ent­fer­nen der Klei­dung

Ein gewalt­sa­mes Ent­fer­nen der Klei­dung stellt für sich allein grund­sätz­lich noch kei­ne sexu­el­le Hand­lung an dem Kör­per des Tat­op­fers dar. Etwas ande­res gilt, wenn das gewalt­sa­me Ent­blö­ßen sei­ner­seits mit einer vom Tat­op­fer zu dul­den­den sexu­el­len Hand­lung ver­bun­den ist oder wenn sich der Täter nach vor­aus­ge­gan­ge­ner Gewalt­an­wen­dung durch ein mit kör­per­li­chen

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Schwerer sexueller Mißbrauch eines Kindes - mit einem Zäpfchen

Schwe­rer sexu­el­ler Miß­brauch eines Kin­des – mit einem Zäpf­chen

Das sexu­ell moti­vier­te Ein­füh­ren eines Ther­mo­me­ters, von Zäpf­chen und des Dau­mens in den Anus stellt jeweils ein „Ein­drin­gen in den Kör­per“ im Sin­ne des § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB dar. Eine sexu­el­le Hand­lung liegt grund­sätz­lich vor, wenn die Hand­lung objek­tiv, also allein gemes­sen an ihrem äuße­ren Erschei­nungs­bild, einen ein­deu­ti­gen Sexu­al­be­zug

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Sexueller Missbrauch - und die mit Körperkontakt vorgenommenen ambivalenten Handlungen

Sexu­el­ler Miss­brauch – und die mit Kör­per­kon­takt vor­ge­nom­me­nen ambi­va­len­ten Hand­lun­gen

Der für eine sexu­el­le Hand­lung im Sin­ne von § 184f Nr. 1 StGB aF (nun­mehr: § 184h Nr. 1 StGB) erfor­der­li­che sexu­el­le Bezug liegt nach stän­di­ger Recht­spre­chung zunächst bei sol­chen Hand­lun­gen vor, die bereits objek­tiv, also allein gemes­sen an ihrem äuße­ren Erschei­nungs­bild die Sexu­al­be­zo­gen­heit erken­nen las­sen . Dane­ben kön­nen auch sog. ambi­va­len­te

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Sexuelle Handlungen - und ihre Erheblichkeit

Sexu­el­le Hand­lun­gen – und ihre Erheb­lich­keit

Das Merk­mal der Erheb­lich­keit im Sin­ne von § 184h Nr. 1 StGB (§ 184g Nr. 1 STGB aF) setzt nicht vor­aus, dass das Opfer den sexu­el­len Cha­rak­ter der zu bewer­ten­den Hand­lung erkennt . Der danach erfor­der­li­che sexu­el­le Bezug liegt nach stän­di­ger Recht­spre­chung zunächst bei Hand­lun­gen vor, die bereits objek­tiv, also allein gemes­sen

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Sexuelle Übergriffe eines Lehrers

Sexu­el­le Über­grif­fe eines Leh­rers

Ein Leh­rer ver­stößt im Kern­be­reich gegen sei­ne dienst­li­chen Pflich­ten, wenn er sexu­el­le Hand­lun­gen zwi­schen ihm und Schü­lern zulässt – unab­hän­gig davon, ob der Schü­ler min­der­jäh­rig oder voll­jäh­rig ist. Dabei wer­den sexu­el­le Über­grif­fe auf Min­der­jäh­ri­ge grund­sätz­lich mit der dis­zi­pli­na­ri­schen Höchst­maß­nah­me geahn­det, d.h. der Leh­rer muss aus dem Beam­ten­ver­hält­nis ent­fernt wer­den. Das

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Zungenkuss als eine dem Beischlaf ähnliche Handlung

Zun­gen­kuss als eine dem Bei­schlaf ähn­li­che Hand­lung

In der Regel kann ein „Zun­gen­kuss“ nicht unter eine dem Bei­schlaf ähn­li­che Hand­lung im Sin­ne von § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB sub­su­miert wer­den. Die­se Erkennt­nis ver­dan­ken wir dem Bun­des­ge­richts­hof, der über meh­re­re Fäl­le von sexu­el­lem Miss­brauch an Kin­dern zu ent­schei­den hat­te, bei dem die ers­te Tat dar­in bestand, dass der

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