Sexuelle Nötigung - und das ausgenutzte Überraschungselement

Sexu­el­le Nöti­gung – und das aus­ge­nutz­te Über­ra­schungs­ele­ment

Ein Täter nutzt ein Über­ra­schungs­mo­ment im Sin­ne des § 177 Abs. 2 Nr. 3 StGB aus, wenn er die äuße­ren Umstän­de erkennt, aus denen sich ergibt, dass sich das Opfer kei­nes sexu­el­len Angriffs auf sei­nen Kör­per ver­sieht. Fer­ner muss er die­ses Über­ra­schungs­mo­ment als Bedin­gung für das Errei­chen sei­ner sexu­el­len Hand­lung der­ge­stalt erfas­sen,

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Schwere Vergewaltigung - und der Tatvorsatz

Sexu­el­le Nöti­gung – gegen zwei Frau­en

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs sind höchst­per­sön­li­che Rechts­gü­ter ver­schie­de­ner Per­so­nen und deren Ver­let­zung einer addi­ti­ven Betrach­tungs­wei­se, wie sie etwa der natür­li­chen Hand­lungs­ein­heit zugrun­de liegt, nur aus­nahms­wei­se zugäng­lich. Greift daher der Täter ein­zel­ne Men­schen nach­ein­an­der an, um jeden von ihnen in sei­ner Indi­vi­dua­li­tät zu beein­träch­ti­gen, so besteht sowohl bei natür­li­cher als

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Facebook - und der Versuch einer sexuellen Nötigung

Face­book – und der Ver­such einer sexu­el­len Nöti­gung

Durch die Dro­hung, die von einer Schü­le­rin an den Täter über­sand­ten „Nackt­bil­der“ bei Face­book zu ver­öf­fent­li­chen, hat der Täter eine Nöti­gungs­hand­lung im Sin­ne von § 177 Abs.2 Nr. 5 StGB – und damit ein Merk­mal des gesetz­li­chen Tat­be­stands – ver­wirk­licht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den

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Das beim sexuellen Übergriff verwendete Medikament

Das beim sexu­el­len Über­griff ver­wen­de­te Medi­ka­ment

Ein Pfle­ger, der einer ihm anver­trau­ten Pati­en­tin in einer Infu­si­on ein Nar­ko­se­mit­tel ver­ab­reicht, um sie dadurch in einen Zustand der Bewusst­lo­sig­keit zu ver­set­zen und an ihr sodann sexu­el­le Hand­lun­gen vor­zu­neh­men, erfüllt den Tat­be­stand des § 177 Abs. 8 Nr. 1 StGB In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall leg­te der Pfle­ger der

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Sexuelle Nötigung - und die versuchte Vergewaltigung

Sexu­el­le Nöti­gung – und die ver­such­te Ver­ge­wal­ti­gung

Neben dem Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand der sexu­el­len Nöti­gung gemäß § 177 Abs. 5 StGB war für eine tat­ein­heit­li­che Ver­ur­tei­lung wegen Ver­suchs des Regel­bei­spiels des § 177 Abs. 6 Nr. 1 StGB kein Raum1. Dies gilt auch nach der Neu­fas­sung der Norm durch Gesetz zur Ver­bes­se­rung der sexu­el­len Selbst­be­stim­mung vom 04.11.20162, nach der die "Ver­ge­wal­ti­gung" wei­ter­hin

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Vergewaltigung - und ein

Ver­ge­wal­ti­gung – und ein "Kli­ma der Gewalt"

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kön­nen auch frü­he­re Dro­hun­gen wie frü­he­re Miss­hand­lun­gen eine in die Tat­ge­gen­wart fort­wir­ken­de Droh­wir­kung ent­fal­ten. Das das Aus­nut­zen eines "Kli­mas der Gewalt" erfüllt aber nur dann die Vor­aus­set­zun­gen einer sexu­el­len Nöti­gung oder Ver­ge­wal­ti­gung im Sin­ne von § 177 StGB aF, wenn durch eine aus­drück­li­che oder

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