Die "Liebesbeziehung" zu einem 11jährigen, lernbehinderten Kind

Die "Lie­bes­be­zie­hung" zu einem 11jährigen, lern­be­hin­der­ten Kind

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kann es im Aus­nah­me­fall straf­mil­dernd zu berück­sich­ti­gen sein, wenn zwi­schen dem Täter und dem Kind ein­ver­nehm­li­che sexu­el­le Kon­tak­te im Rah­men eines beson­ders nahen, auch vom Tat­op­fer als "Lie­bes­be­zie­hung" emp­fun­de­nen Ver­hält­nis­ses erfol­gen . Abge­se­hen davon, dass in hier ent­schie­de­nen Fall ein von Sei­ten des Opfers so

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Missbrauch widerstandsunfähiger Personen

Miss­brauch wider­stands­un­fä­hi­ger Per­so­nen

Nach § 179 Abs. 1 StGB in der bis zum 9.11.2016 gel­ten­den Fas­sung mach­te sich straf­bar, wer eine Per­son, die aus den in der Norm näher genann­ten Umstän­den zum Wider­stand unfä­hig war, dadurch miss­brauch­te, dass er unter Aus­nut­zung der Wider­stands­un­fä­hig­keit sexu­el­le Hand­lun­gen an ihr vor­nahm oder an sich von ihr vor­neh­men

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Der große zeitliche Abstand zur Tat - und die Strafrahmenwahl

Der gro­ße zeit­li­che Abstand zur Tat – und die Straf­rah­men­wahl

Bei der Straf­rah­men­wahl wie auch bei der kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung darf nicht pau­schal zu Guns­ten des Ange­klag­ten berück­sich­tigt wer­den, "dass die Taten inzwi­schen 14 bis 23 Jah­re zurück­lie­gen, wenn­gleich dem lan­gen Zeit­raum zwi­schen Tat und Urteil bei Fäl­len des sexu­el­len Miss­brauchs oder sexu­el­len Nöti­gun­gen von Kin­dern nicht eine gleich hohe Bedeu­tung

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Sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen

Sexu­el­ler Miss­brauch wider­stands­un­fä­hi­ger Per­so­nen

Die durch das Fünf­zigs­te Gesetz zur Ände­rung des Straf­ge­setz­bu­ches – Ver­bes­se­rung des Schut­zes der sexu­el­len Selbst­be­stim­mung vom 04.11.2016 neu gestal­te­te Vor­schrift des § 177 StGB ist bei der gebo­te­nen kon­kre­ten Betrach­tungs­wei­se gemäß § 2 Abs. 3 StGB gegen­über der Straf­vor­schrift des schwe­ren sexu­el­len Miss­brauchs wider­stands­un­fä­hi­ger Per­so­nen nach § 179 Abs. 1 Nr. 1,

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Sexueller Missbrauch eines Kindes - und der zeitliche Abstand zwischen Tat und Urteil

Sexu­el­ler Miss­brauch eines Kin­des – und der zeit­li­che Abstand zwi­schen Tat und Urteil

Die Über­le­gung, dass dem lan­gen zeit­li­chen Abstand zwi­schen Tat und Urteil bei Fäl­len sexu­el­len Kin­des­miss­brauchs nicht die gleich hohe Bedeu­tung zu wie in ande­ren Fäl­len zukom­me , trifft in die­ser All­ge­mein­heit nicht mehr zu. Der Gro­ße Senat für Straf­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hofs hat am 12.06.2017 beschlos­sen: "Dem zeit­li­chen Abstand zwi­schen Tat

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Strafzumessung beim Kindesmißbrauch - und der zeitliche Abstand zur Tat

Straf­zu­mes­sung beim Kin­des­miß­brauch – und der zeit­li­che Abstand zur Tat

Eine Straf­zu­mes­sung begeg­net sach­lich­recht­li­chen Beden­ken, wenn die Straf­kam­mer die seit den Taten bis zur Urteils­ver­kün­dung ver­gan­ge­ne Zeit­span­ne von zwölf bis 13 Jah­ren nur ein­schrän­kend zuguns­ten des Ange­klag­ten gewür­digt hat, weil die­sem Umstand in Fäl­len des sexu­el­len Kin­des­miss­brauchs "nicht die gleich hohe Bedeu­tung" wie sonst zukom­me. Eine der­ar­ti­ge pau­scha­le Rela­ti­vie­rung der

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