Der Sturz eines Hand­wer­kers vom Dach und die Fol­gen für den Bau­herrn

Die grund­sätz­lich bestehen­de Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht eines Bau­herrn ver­kürzt sich, soweit er Hand­wer­ker mit der Aus­füh­rung von Arbei­ten beauf­tragt. Für die Ein­hal­tung von Siche­rungs­maß­nah­men zur Unfall­ver­hü­tung ist ein pri­va­ter Bau­herr gegen­über einem beauf­trag­ten Fach­mann nicht ver­ant­wort­lich. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Hand­wer­kers, der vom Dach gestürzt ist

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Aus­son­de­rungs­rech­te und Wert­er­satz im Insol­venz­eröff­nungs­ver­fah­ren

Ord­net das Gericht als Siche­rungs­maß­nah­me an, dass ein der Aus­son­de­rung unter­lie­gen­der Gegen­stand von dem Berech­tig­ten nicht her­aus­ver­langt wer­den darf, steht dem Aus­son­de­rungs­be­rech­tig­ten gegen den vor­läu­fi­gen Insol­venz­ver­wal­ter wegen eines durch Nut­zung oder Beschä­di­gung ein­ge­tre­te­nen Wert­ver­lusts ein Ersatz­an­spruch zu. Nach Ver­fah­rens­er­öff­nung gilt der Anspruch als Mas­se­ver­bind­lich­keit. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen

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