Ham­bur­ger Gefahrengebiete

§ 4 Abs. 2 Hmb­PolDVG a.F. (heu­te im Wesent­li­chen § 4 Abs. 2 Satz 1 Hmb­PolDVG), der die Poli­zei ermäch­tigt, bei Vor­lie­gen kon­kre­ter Lage­er­kennt­nis­se sog. Gefah­ren­ge­bie­te zeit­lich unbe­schränkt aus­zu­wei­sen und dort die Iden­ti­tät von Per­so­nen fest­zu­stel­len und mit­ge­führ­te Sachen in Augen­schein zu neh­men, ver­stößt gegen das rechts­staat­li­che Gebot der Nor­men­klar­heit und ‑bestimmt­heit. Mit dem Erfordernis

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Der Bun­des­po­li­zist an der Deut­schen Bot­schaft in Bagdad

Ein Beam­ter der Bun­des­po­li­zei, der an das Aus­wär­ti­ge Amt abge­ord­net und der Deut­schen Bot­schaft in Bag­dad als Per­so­nen­schüt­zer zuge­teilt wird, leis­tet wäh­rend der über sei­ne regu­lä­re Arbeits­zeit und fest­ge­setz­te Mehr­ar­beit hin­aus­ge­hen­den Anwe­sen­heits­zei­ten auf dem Bot­schafts­ge­län­de nicht allein des­halb Bereit­schafts­dienst, weil es ihm aus Grün­den der Für­sor­ge nach § 13 Abs.

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Unwirk­sa­me Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bundespolizei

Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei ge­nü­gen nicht den An­for­de­run­gen des ver­fas­sungs­recht­li­chen Ge­set­zes­vor­be­halts. Der par­la­men­ta­ri­sche Ge­setz­ge­ber muss zu­min­dest die tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en und die we­sent­li­chen Ein­schrän­kun­gen des Heil­für­sor­ge­rechts selbst re­geln. Für eine Über­gangs­zeit sind die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten wei­ter an­zu­wen­den, so­weit sie nicht aus an­de­ren Grün­den gegen hö­her­ran­gi­ges Recht ver­sto­ßen. Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die

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