Sittenwidrigkeit einer Scheidungsfolgenvereinbarung

Sit­ten­wid­rig­keit einer Schei­dungs­fol­gen­ver­ein­ba­rung

Selbst wenn die ehe­ver­trag­li­chen Ein­zel­re­ge­lun­gen zu den Schei35 dungs­fol­gen bei iso­lier­ter Betrach­tungs­wei­se den Vor­wurf der Sit­ten­wid­rig­keit jeweils für sich genom­men nicht zu recht­fer­ti­gen ver­mö­gen, kann sich ein Ehe­ver­trag nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung als ins­ge­samt sit­ten­wid­rig erwei­sen, wenn das objek­ti­ve Zusam­men­wir­ken aller in dem Ver­trag ent­hal­te­nen

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Einwilligung in die Körperverletzung - und die guten Sitten

Ein­wil­li­gung in die Kör­per­ver­let­zung – und die guten Sit­ten

Eine Kör­per­ver­le­te­zung kann trotz Ein­wil­li­gung als rechts­wid­rig anzu­se­hen sein, wenn die Tat gegen die guten Sit­ten ver­sto­ße (§ 228 StGB). Für die Beur­tei­lung der Sit­ten­wid­rig­keit kommt es nicht allein, aber vor allem auf die exan­te zu bestim­men­de Art und Schwe­re des Rechts­guts­an­griffs an1. Für die Sit­ten­wid­rig­keit der Tat ist ent­schei­dend,

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Der überteuerte Schlüsseldienst

Der über­teu­er­te Schlüs­sel­dienst

Auch der Ver­trag mit einem Schlüs­sel­dienst kann als wucher­ähn­li­ches Rechts­ge­schäft gemäß § 138 Abs.1 BGB sit­ten­wid­rig und damit nich­tig sein. Ein wucher­ähn­li­ches Rechts­ge­schäft liegt vor, wenn zwi­schen Leis­tung und Gegen­leis­tung ein beson­ders gro­bes Miss­ver­hält­nis besteht und die hier­durch begrün­de­te tat­säch­li­che Ver­mu­tung einer ver­werf­li­chen Gesin­nung des Ver­trags­part­ners von die­sem nicht wider­legt

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Sittenwidrige Arbeitsvergütung

Sit­ten­wid­ri­ge Arbeits­ver­gü­tung

Nach § 138 Abs. 2 BGB ist ein Rechts­ge­schäft nich­tig, durch das sich jemand unter Aus­beu­tung der Zwangs­la­ge, der Uner­fah­ren­heit oder des Man­gels an Urteils­ver­mö­gen eines ande­ren für eine Leis­tung Ver­mö­gens­vor­tei­le ver­spre­chen oder gewäh­ren lässt, die in einem auf­fäl­li­gen Miss­ver­hält­nis zu der Leis­tung ste­hen. Die Rege­lung gilt auch für das auf­fäl­li­ge

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Partnervermittlung - und die sittenwidrig hohe Vergütung

Part­ner­ver­mitt­lung – und die sit­ten­wid­rig hohe Ver­gü­tung

Zur Fra­ge der Sit­ten­wid­rig­keit von Ver­gü­tun­gen für Part­ner­schafts­vor­schlä­ge wer­den in der Judi­ka­tur der Land­ge­richt Han­no­ve­re regel­mä­ßig die all­ge­mei­nen, in der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung geklär­ten Grund­sät­ze zur Beur­tei­lung der Sit­ten­wid­rig­keit zugrun­de gelegt und auf die Umstän­de des Ein­zel­fal­les ange­wandt. Ein wucher­ähn­li­ches Geschäft nach § 138 Abs. 1 BGB ist nach stän­di­ger Recht­spre­chung dann

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Einen Sportwagen für den Erbverzicht

Einen Sport­wa­gen für den Erb­ver­zicht

Es kann dann ein sit­ten­wid­ri­ger Erb­ver­zicht vor­lie­gen, wenn ein 18 Jäh­ri­ger für einen umfas­sen­den Erb­ver­zicht mit einem Sport­wa­gen abge­fun­den wird – und das nur, wenn er mit 25 Jah­ren eine Berufs­aus­bil­dung erfolg­reich absol­viert hat. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und gleich­zei­tig das erst­in­stanz­li­che Urteil

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