Sollbesteuerung bei der Umsatzsteuer - und die erzwungene Vorfinanzierung bei Ratenzahlung

Soll­be­steue­rung bei der Umsatz­steu­er – und die erzwun­ge­ne Vor­fi­nan­zie­rung bei Raten­zah­lung

Der Bun­des­fi­nanz­hof zwei­felt an der bis­lang unein­ge­schränkt ange­nom­me­nen Pflicht zur Vor­fi­nan­zie­rung der Umsatz­steu­er durch den zur Soll­be­steue­rung ver­pflich­te­ten Unter­neh­mer und hat gemäß Arti­kel 267 AEUV ein ent­spre­chen­den Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gerich­tet. Dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wer­den fol­gen­de Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Ist Arti­kel 63 MwSt­Sys­tRL

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Istbesteuerung - und ihre konkludente Gestattung

Ist­be­steue­rung – und ihre kon­klu­den­te Gestat­tung

Eine Umsatz­steu­er­fest­set­zung kann nur dann als kon­klu­den­te Gestat­tung der Besteue­rung nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten aus­ge­legt wer­den, wenn mit ihr nach außen erkenn­bar auch eine Ent­schei­dung über den ent­spre­chen­den Antrag des Unter­neh­mers getrof­fen wur­de. Die Umsatz­steu­er ent­steht bei der Berech­nung der Steu­er nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten, die gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 UStG

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Sicherungseinbehalte in der Umsatzsteuer

Siche­rungs­ein­be­hal­te in der Umsatz­steu­er

Soweit ein der Soll­be­steue­rung unter­lie­gen­der Unter­neh­mer sei­nen Ent­gelt­an­spruch auf­grund eines ver­trag­li­chen Ein­be­halts zur Absi­che­rung von Gewähr­leis­tungs­an­sprü­chen über einen Zeit­raum von zwei bis fünf Jah­ren nicht ver­wirk­li­chen kann, ist er bereits für den Vor­anmel­dungs­zeit­raum der Leis­tungs­er­brin­gung zur Steu­er­be­rich­ti­gung berech­tigt. Umsatz­steu­er­recht­lich müs­sen Unter­neh­mer im Rah­men der sog. Soll­be­steue­rung ihre Leis­tun­gen bereits für

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Umsatzbesteuerung der freien Berufe

Umsatz­be­steue­rung der frei­en Beru­fe

Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH darf ihre Umsät­ze nicht der Ist­be­steue­rung unter­wer­fen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat klar­ge­stellt, dass eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH ihre buch­füh­rungs­pflich­ti­gen Umsät­zen nicht nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (Ist­be­steue­rung) gemäß § 20 UStG ver­steu­ern darf. Die Umsät­ze müs­sen des­halb nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (Soll­be­steue­rung) bereits vor dem Erhalt des Ent­gelts ver­steu­ert wer­den. Eine Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH mit buch­füh­rungs­pflich­ti­gen

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Keine Ist-Versteuerung nur aufgrund fehlender Buchführungspflicht

Kei­ne Ist-Ver­steue­rung nur auf­grund feh­len­der Buch­füh­rungs­pflicht

Die Steu­er­be­rech­nung nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG kommt nur bei beson­de­ren Här­ten wie z.B. dem Über­schrei­ten der nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG bestehen­den Umsatz­gren­ze auf­grund außer­ge­wöhn­li­cher und ein­ma­li­ger Geschäfts­vor­fäl­le, nicht aber all­ge­mein auf­grund einer feh­len­den Buch­füh­rungs­ver­pflich­tung in Betracht. Nach § 20 Abs. 1 Satz

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Rückwirkender Wechsel von der Istbesteuerung zur Sollbesteuerung

Rück­wir­ken­der Wech­sel von der Ist­be­steue­rung zur Soll­be­steue­rung

Ein rück­wir­ken­der Wech­sel von der Besteue­rung nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (§ 20 UStG) zur Besteue­rung nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (§ 16 UStG) ist nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs bis zur for­mel­len Bestands­kraft der jewei­li­gen Jah­res­steu­er­fest­set­zung zuläs­sig. Einem sol­chen Wech­sel von der Ist- zur Soll­be­steue­rung inner­halb eines lau­fen­den Besteue­rungs­zeit­raums ste­hen nach

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Ist-Besteuerung bis 250.000 ?

Ist-Besteue­rung bis 250.000 ?

Unter­neh­mer müs­sen die auf ihre Erlö­se ent­fal­len­de Umsatz­steu­er regel­mä­ßig bereits an das Finanz­amt abfüh­ren, wenn sie ihre Leis­tung erbracht (die Rech­nung geschrie­ben) haben, auch wenn der Kun­de zu die­sem Zeit­punkt noch gar nicht gezahlt hat. Von die­ser den Unter­neh­mer belas­ten­den "Besteue­rung nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten" ("Soll-Besteu­e­­rung") gibt es jedoch zwei wich­ti­ge

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