Die gesun­ke Ren­ta­bi­li­tät des Geschäfts­hau­ses – und die Abset­zun­gen für außer­ge­wöhn­li­che wirt­schaft­li­che Abnut­zung

Nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7 EStG rech­nen zu den bei der Ein­künf­teer­mitt­lung von den Ein­nah­men abzu­zie­hen­den Wer­bungs­kos­ten auch die Abset­zun­gen für Abnut­zung (AfA) und für Sub­stanz­ver­rin­ge­rung und erhöh­te Abset­zun­gen. § 7 Abs. 1 Satz 1 EStG bestimmt hier­zu, dass bei Wirt­schafts­gü­tern, deren Ver­wen­dung oder Nut­zung durch den Steu­er­pflich­ti­gen zur Erzie­lung von Ein­künf­ten sich

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Der Inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­be­scheid und die nach­träg­li­che Inan­spruch­nah­me von erhöh­ten Abset­zun­gen

Die Ände­rung eines bestands­kräf­ti­gen Inves­ti­ti­ons­zu­la­gen­be­scheids nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO wegen des Ein­tritts des nach § 3 Abs. 1 Satz 2 InvZulG 1999 rück­wir­ken­den Ereig­nis­ses der "Inan­spruch­nah­me erhöh­ter Abset­zun­gen" für die nach­träg­li­chen Her­stel­lungs­ar­bei­ten ist ab dem Zeit­punkt mög­lich, in dem das Finanz­amt einen Bescheid bekannt­ge­ge­ben hat, der die erhöh­ten Abset­zun­gen erst­mals

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Der Berg­werks­ei­gen­tü­mer als wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer der Boden­schät­ze

Das einem Abbau­un­ter­neh­men über­tra­ge­ne unbe­fris­te­te und von der Ent­rich­tung einer För­der­ab­ga­be befrei­te Berg­werks­ei­gen­tum ver­mit­telt regel­mä­ßig dann das wirt­schaft­li­che Eigen­tum an den betrof­fe­nen berg­frei­en Boden­schät­zen, wenn das Unter­neh­men beab­sich­tigt, die Vor­kom­men voll­stän­dig zu heben. Der Erwerb der Boden­schät­ze und damit die Anschaf­fung unbe­weg­li­cher Wirt­schafts­gü­ter berech­tigt zu Son­der­ab­schrei­bun­gen nach Maß­ga­be von §

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Sanie­rungs­be­schei­ni­gun­gen und das Prü­fungs­recht der Finanz­ver­wal­tung

Nach § 7 h EStG kön­nen bei Gebäu­den in Sanie­rungs­ge­bie­ten und städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­be­rei­chen erhöh­te Abschrei­bun­gen in Anspruch genom­men wer­den. Vor­aus­set­zung hier­für ist eine ent­spre­chen­de Beschei­ni­gung der Gemein­de, nur mit einer sol­chen Beschei­ni­gung der zustän­di­gen Gemein­de­be­hör­de kann der Steu­er­pflich­ti­ge die Vor­aus­set­zun­gen der erhöh­ten Abschrei­bung für das Gebäu­de und die durch­ge­führ­ten Bau- oder

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Grund­stücks­händ­ler und die Son­der­ab­schrei­bun­gen nach dem För­der­ge­biets­ge­setz

Son­der­ab­schrei­bun­gen nach § 4 FördG kön­nen auch auf Her­stel­lungs­ar­bei­ten an Gebäu­den des Umlauf­ver­mö­gens vor­ge­nom­men wer­den. Zuord­nung einer Immo­bi­lie zum Umlauf­ver­mö­gen Zu Sanie­rungs­zwe­cken erwor­be­ne Immo­bi­li­en sind dem Umlauf­ver­mö­gen zuzu­ord­nen. Zum Anla­ge­ver­mö­gen gehö­ren die­je­ni­gen Wirt­schafts­gü­ter, die dazu bestimmt sind, dem Betrieb dau­er­haft zu die­nen. Umlauf­ver­mö­gen sind dem­ge­gen­über die zum Ver­brauch oder sofor­ti­gen Ver­kauf

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Han­dels­recht­li­che Zuschrei­bung frü­he­rer steu­er­recht­li­cher Son­der­ab­schrei­bun­gen

Hat der Steu­er­pflich­ti­ge ein bestehen­des Wahl­recht zur Vor­nah­me einer Son­der­ab­schrei­bung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 4 FördG aus­ge­übt, kann er in den Fol­ge­jah­ren steu­er­bi­lanz­recht­lich unbe­scha­det einer han­dels­recht­li­chen Zuschrei­bung nicht auf die ein­mal in Anspruch genom­me­ne Son­der­ab­schrei­bung ver­zich­ten, son­dern hat den ver­min­der­ten Wert­an­satz fort­zu­füh­ren.

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Son­der­ab­schrei­bun­gen nach dem För­der­ge­biets­ge­setz und Bilanz­än­de­run­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich erneut mit den erwei­ter­ten Abschrei­bungs­mög­lich­kei­ten nach dem För­der­ge­biets­ge­setz zu beschäf­ti­gen. Der Steu­er­pflich­ti­ge kann, so der BFH, inner­halb des Begüns­ti­gungs­zeit­raums von fünf Jah­ren frei wäh­len, in wel­cher Höhe er die Son­der­ab­schrei­bun­gen nach § 4 FördG im ein­zel­nen Kalen­der­jahr in Anspruch nimmt. Im Rah­men einer zuläs­si­gen Bilanz­än­de­rung kann der

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