Kir­chen­steu­er-Erstat­tungs­über­hang – und kein Ver­lust­aus­gleich

Ein Erstat­tungs­über­hang aus zurück­ge­zahl­ter Kir­chen­steu­er kann nicht mit Ver­lust­vor­trä­gen aus­ge­gli­chen wer­den und ist daher als Ein­kom­men zu ver­steu­ern. In dem vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall wur­de den kla­gen­den Ehe­gat­ten für das Streit­jahr 2012 in den Vor­jah­ren gezahl­te Kir­chen­steu­er erstat­tet, da sich auf­grund einer für die­se Jah­re durch­ge­führ­ten Außen­prü­fung das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge für das Kind – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Tra­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund einer Unter­halts­ver­pflich­tung die Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge des Kin­des, kön­nen sie die­se als eige­ne Bei­trä­ge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 2 EStG abset­zen. Die Unter­halts­ver­pflich­tung der Eltern ist zwin­gen­de Tat­be­stands­vor­aus­set­zung und daher posi­tiv fest­zu­stel­len. Die Erstat­tung der eige­nen Bei­trä­ge des Kin­des ist nur im Wege des Bar­un­ter­halts mög­lich.

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Prä­mi­en­ge­wäh­rung durch gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen – und der ver­min­der­te Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Prä­mi­en­zah­lun­gen, die eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se ihren Mit­glie­dern gemäß § 53 Abs. 1 SGB V gewährt, stel­len Bei­trags­rück­erstat­tun­gen dar, die die wirt­schaft­li­che Belas­tung der Mit­glie­der und damit auch ihre Son­der­aus­ga­ben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG redu­zie­ren. Erhält ein Steu­er­pflich­ti­ger also von sei­ner gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se eine Prä­mie, die auf einem

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Dop­pel­ver­si­che­rung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für das Schul­geld bei Pri­vat­schu­len

Die Prü­fung und Fest­stel­lung der schul­recht­li­chen Kri­te­ri­en in Bezug auf die ord­nungs­ge­mä­ße Vor­be­rei­tung eines schu­li­schen Abschlus­ses gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 9 Satz 3 EStG obliegt nicht den Schul­be­hör­den, son­dern ist Auf­ga­be der Finanz­be­hör­den. Der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Schul­geld beim Besuch von Pri­vat­schu­len setzt mit­hin nicht vor­aus, dass die zustän­di­ge Schul­be­hör­de in einem

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Zumut­ba­re Belas­tung – und ihre stu­fen­wei­se Ermitt­lung

Abwei­chend von der bis­he­ri­gen (durch die Recht­spre­chung gebil­lig­ten) Ver­wal­tungs­auf­fas­sung, wonach sich die Höhe der zumut­ba­ren Belas­tung aus­schließ­lich nach dem höhe­ren Pro­zent­satz rich­tet, sobald der Gesamt­be­trag der Ein­künf­te eine der in § 33 Abs. 3 Satz 1 EStG genann­ten Gren­zen über­schrei­tet, ist die Rege­lung so zu ver­ste­hen, dass nur der Teil des Gesamt­be­trags

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Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen – und die Zumut­bar­keit von Krank­heits­kos­ten

Krank­heits­kos­ten sind als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen um die zumut­ba­re Belas­tung zu min­dern . Typi­sche und unmit­tel­ba­re Krank­heits­kos­ten wer­den als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung gemäß § 33 Abs. 1 EStG vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te abge­zo­gen, ohne dass die Zwangs­läu­fig­keit die­ser Auf­wen­dun­gen dem Grun­de oder der Höhe nach geprüft wird; ihre Zwangs­läu­fig­keit aus tat­säch­li­chen Grün­den und

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Vom Erben nach­ge­zahl­te Kir­chen­steu­er – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Zah­lun­gen auf offe­ne Kir­chen­steu­ern des Erb­las­sers durch den Erben sind bei die­sem im Jahr der Zah­lung als Son­der­aus­ga­be abzieh­bar. Nach § 10 Abs. 1 Satz 1 EStG sind bestimm­te im Ein­zel­nen auf­ge­führ­te "Auf­wen­dun­gen" als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar, wenn sie weder Betriebs­aus­ga­ben noch Wer­bungs­kos­ten sind oder wie Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten behan­delt wer­den. Aus der

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Selbst getra­ge­ne Krank­heits­kos­ten – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Der von einem Steu­er­pflich­ti­gen ver­ein­bar­te und getra­ge­ne Selbst­be­halt ist kein Bei­trag zu einer Kran­ken­ver­si­che­rung und kann daher nicht als Son­der­aus­ga­be gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abge­zo­gen wer­den. Er kann nur dann als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung berück­sich­tigt wer­den, wenn er die zumut­ba­re Belas­tung gemäß § 33 Abs. 3 EStG über­steigt.

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Erstat­te­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Die gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG ab 2010 unbe­schränkt abzieh­ba­ren Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge müs­sen auch dann vor­ran­gig mit den im sel­ben Ver­an­la­gungs­zeit­raum erstat­te­ten Bei­trä­gen zur Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­rech­net wer­den, wenn die­se im Jahr ihrer Zah­lung nur beschränkt steu­er­lich abzieh­bar waren. Erstat­te­te Bei­trä­ge zur Basis­kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sind also

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug – trotz gesund­heits­be­wuß­tem Ver­hal­tens

Erstat­tet eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se dem Steu­er­pflich­ti­gen im Rah­men eines Bonus­pro­gramms gemäß § 65a SGB V von ihm getra­ge­ne Kos­ten für Gesund­heits­maß­nah­men, liegt hier­in eine Leis­tung der Kran­ken­kas­se, die nicht mit den als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen des Steu­er­pflich­ti­gen zu ver­rech­nen ist . Die­se Erstat­tung der Kran­ken­kas­se min­dert also nicht die die

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge fran­zö­si­scher Beam­ter – und der deut­sche Pro­gres­si­ons­vor­be­halt

Auf­wen­dun­gen einer in Deutsch­land leben­den fran­zö­si­schen Finanz­be­am­tin min­dern – für die Jah­re vor Inkraft­tre­ten des Alters­ein­künf­te­ge­set­zes – nicht das für die Berech­nung des Pro­gres­si­ons­vor­be­halts anzu­set­zen­de steu­er­freie Ein­kom­men. Die Ein­künf­te der Finanz­be­am­tin aus ihrer Tätig­keit in Frank­reich sind nach dem sog. Kas­sen­staats­prin­zip des Art. 14 Abs. 1 i.V.m. Art.20 Abs. 1 Buchst. a DBA-Fran­k­­reich

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge im Aus­land täti­ger Arbeit­neh­mer – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on meh­re­re Rechts­fra­gen zur Uni­ons­recht­mä­ßig­keit des Aus­schlus­ses des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs für Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge im Aus­land täti­ger Arbeit­neh­mer zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Steht Art. 39 EG (jetzt Art. 45 AEUV) einer Vor­schrift deut­schen Rechts ent­ge­gen, nach der Bei­trä­ge eines in Deutsch­land woh­nen­den und für die Ver­wal­tung des

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Alters­vor­sor­ge­bei­trä­ge eines Steu­er­be­ra­ters

Ein Steu­er­pflich­ti­ger ist nicht berech­tigt, sei­ne Alters­vor­sor­ge­bei­trä­ge als Son­der­aus­ga­ben gemäß § 10a EStG abzu­zie­hen, wenn er nicht mehr "aktiv", son­dern ledig­lich in frü­he­ren Jah­ren in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung pflicht­ver­si­chert gewe­sen ist. Eine Berech­ti­gung zum zusätz­li­chen Son­der­aus­ga­ben­ab­zug ergibt sich eben­falls nicht aus einer bestehen­den Pflicht­mit­glied­schaft in einem berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werk. Die Abzugs­be­rech­ti­gung

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Glei­ten­de Ver­mö­gens­über­ga­be

Ver­sor­gungs­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit der glei­ten­den Über­ga­be von Pri­vat­ver­mö­gen kön­nen grund­sätz­lich auch wei­ter­hin als Ren­te oder dau­ern­de Last abge­zo­gen wer­den, wenn die Ver­mö­gens­über­tra­gung vor dem 1.01.2008 ver­ein­bart wor­den ist und wenn die Vor­aus­set­zun­gen von § 52 Abs. 23e Satz 2 EStG i.d.F. durch das JStG 2008 nicht vor­lie­gen. Es kommt inso­fern

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Ren­ten­ab­tre­tung statt Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug

Auch die an die geschie­de­ne Ehe­frau abge­tre­te­nen Tei­le der Ver­sor­gungs­be­zü­ge sind zunächst Teil der Ein­künf­te des Rent­ners aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit. Inhalts­über­sichtZurech­nung der Ren­ten­zah­lungSon­der­aus­ga­ben­ab­zug Zurech­nung der Ren­ten­zah­lung[↑] Eine ent­spre­chen­de Anwen­dung von § 3 Nr. 55a Satz 2 EStG kommt in einem sol­chen Fall nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht in Betracht. Danach gehö­ren die

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Aus­lands­jahr an einer eng­li­schen Pri­vat­schu­le – und der Son­der­aus­ga­ben­ab­zug des Schul­gel­des

Der Abzug von Schul­geld­zah­lun­gen als Son­der­aus­ga­ben setzt ‑neben wei­te­ren hier nicht strei­ti­gen Erfor­­der­­nis­­sen- nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 Satz 2 EStG vor­aus, dass die Schu­le in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder in einem Staat bele­gen ist, auf den das Abkom­men über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum Anwen­dung fin­det und dass sie zu

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Kei­ne Rürup-Ren­te für den Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rer?

Auf­grund einer Geset­zes­än­de­rung kön­nen beherr­schen­de Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer einer GmbH als nicht ren­ten­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeit­neh­mer ihre für eine pri­va­te Alters­vor­sor­ge in Form einer sog. "Rürup-Ren­­te" geleis­te­ten Bei­trä­ge seit dem Jahr 2008 unter Umstän­den nur in (sehr) ein­ge­schränk­tem Umfang als Son­der­aus­ga­ben abzie­hen, falls sie dane­ben auch über eine Direkt­ver­si­che­rung als betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung ver­fü­gen. Die

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Schuld­recht­li­cher Ver­sor­gungs­aus­gleich und Zah­lung in ein Dritt­land

Zah­lun­gen auf­grund eines schuld­recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleichs nach §§ 20, 21, 22 und 26 VersAus­glG, §§ 1587f, 1587g, 1587i BGB a.F. und § 3a VAus­gl­HG von dem in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land steu­er­pflich­ti­gen Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­pflich­te­ten kön­nen nicht als Son­der­aus­ga­ben gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 1b EStG n.F. abge­zo­gen wer­den, wenn sich der Wohn­sitz des

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Kir­chen­steu­er­nach­for­de­rung im Erb­fall

Ein Erbe kann dann die Kir­chen­steu­er steu­er­lich zu sei­nen Guns­ten als Son­der­aus­ga­ben gel­tend machen, wenn er auf­grund eines ihm gegen­über ergan­ge­nen Ein­kom­men­steu­er­be­schei­des für den ver­stor­be­nen Erb­las­ser die­se nach­zah­len soll. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass eine Erbin den wegen der Kir­chen­steu­er­nach­for­de­rung gezahl­ten

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Schul­geld­zah­lun­gen für den Besuch einer Schu­le in den USA

§ 10 Abs. 1 Nr. 9 Satz 2 EStG setzt grund­le­gend vor­aus, dass die Schu­le in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder in einem Staat bele­gen ist, auf den das Abkom­men über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum Anwen­dung fin­det (EU-/EWR-Raum). Schul­geld­zah­lun­gen für den Besuch einer in einem Dritt­land bele­ge­nen Pri­vat­schu­le sind somit auch nach der

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Steu­er­be­ra­ter­kos­ten für Erklä­run­gen im Rah­men der Steu­er­am­nes­tie (Stra­BEG)

Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Abga­be von Erklä­run­gen nach dem Stra­BEG kön­nen weder als Wer­bungs­kos­ten noch als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. Kei­ne Wer­bungs­kos­ten Die Bera­tungs­kos­ten sind kei­ne Wer­bungs­kos­ten. Auf­wen­dun­gen für Steu­er­be­ra­tung kön­nen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 20 EStG) sein, wenn sie durch die Ermitt­lung die­ser

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Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten in der pri­va­ten Ein­kom­men­steu­er

Die Vor­schrift des § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG und der Weg­fall des Abzugs pri­va­ter Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten als Son­der­aus­ga­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 6 EStG) durch Art. 1 Nr. 3 des Geset­zes zum Ein­stieg in ein steu­er­li­ches Sofort­pro­gramm sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Bereits mit Urteil vom 7. Sep­tem­ber 2005 hat der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den,

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Das Schul­geld für die schwei­zer Pri­vat­schu­le

Das eine schwei­ze­ri­sche Pri­vat­schu­le gezahl­te Schul­geld stellt ein­kom­men­steu­er­lich kei­ne Son­der­aus­ga­be dar. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG kön­nen 30 Pro­zent des Ent­gelts, das der Steu­er­pflich­ti­ge für ein Kind, für das er einen Kin­der­frei­be­trag oder Kin­der­geld erhält, für den Besuch einer gemäß Art. 7 Abs. 4 GG staat­lich geneh­mig­ten oder nach Lan­des­recht erlaub­ten

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Kin­der­be­treu­ungs­kos­ten und die erneu­te Schwan­ger­schaft der Mut­ter

Die Kos­ten einer Tages­mut­ter kön­nen nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den, wenn ein Eltern­teil erwerbs­tä­tig und der ande­re Eltern­teil schwan­ger ist. Denn eine Schwan­ger­schaft als sol­che stellt kei­ne Krank­heit im Sin­ne des Geset­zes dar. Der Klä­ger des hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Falls ist als selb­stän­di­ger

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