Min­der schwe­rer Fall – und der gleich­zei­tig gege­be­ne gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grund

Sieht das Gesetz einen min­der schwe­ren Fall vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, muss bei der Straf­rah­men­wahl im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung zunächst geprüft wer­den, ob die all­ge­mei­nen Mil­de­rungs­grün­de die Annah­me eines min­der schwe­ren

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Min­der schwe­rer Fall – und der gesetz­lich ver­ty­pe Mil­de­rungs­grund

Ist nach einer Abwä­gung aller all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­ge­sichts­punk­te das Vor­lie­gen eines min­der schwe­ren Falls abzu­leh­nen, sind bei der wei­te­ren Prü­fung, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt, gesetz­lich ver­typ­te Straf­mil­de­rungs­grün­de zusätz­lich her­an­zu­zie­hen. Erst wenn der Tatrich­ter danach wei­ter­hin kei­nen min­der schwe­ren Fall für gerecht­fer­tigt hält, darf er sei­ner kon­kre­ten Straf­zu­mes­sung den

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Min­der schwe­rer Fall – und die Straf­be­mes­sung

Die Straf­be­mes­sung ist grund­sätz­lich Sache des Tatrich­ters, in die das Revi­si­ons­ge­richt nur bei Vor­lie­gen eines Rechts­feh­lers ein­grei­fen darf. Ein sol­cher kann etwa dann gege­ben sein, wenn die Begrün­dung für die ver­häng­te Stra­fe dem Revi­si­ons­ge­richt die ihm oblie­gen­de sach­lich­recht­li­che Nach­prü­fung nicht ermög­licht, die Erwä­gun­gen des Tatrich­ters in sich feh­ler­haft sind oder

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Gesetz­lich ver­typ­te Min­de­rungs­grün­de – und der "min­der schwe­re Fall"

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so ist bei der Straf­rah­men­wahl zwar zunächst im Rah­men einer Gesamt­wür­di­gung auf die all­ge­mei­nen Straf­zu­mes­sungs­grün­de abzu­stel­len. Ver­mö­gen bereits die­se

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Gesetz­lich ver­typ­te Mil­de­rungs­grün­de – und der Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Falls

Sieht das Gesetz den Son­der­straf­rah­men eines min­der schwe­ren Fal­les vor und ist – wie hier gemäß § 27 Abs. 2 Satz 2, § 49 Abs. 1 StGB – auch ein gesetz­lich ver­typ­ter Mil­de­rungs­grund gege­ben, so muss bei der Straf­rah­men­wahl zunächst geprüft wer­den, ob der mil­de­re Son­der­straf­rah­men zur Anwen­dung kommt. Dabei ist im

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