Beschwerdeverfahren über eine teilweise Sorgerechtsentziehung - und die reformatio in peius

Beschwer­de­ver­fah­ren über eine teil­wei­se Sor­ge­rechts­ent­zie­hung – und die refor­ma­tio in pei­us

Das Ver­bot der refor­ma­tio in pei­us gilt in Beschwer­de­ver­fah­ren über eine (teil­wei­se) Sor­ge­rechts­ent­zie­hung nur ein­ge­schränkt und schließt nach ent­spre­chen­dem Hin­weis an die Betei­lig­ten eine im Sin­ne des Kin­des­wohls gebo­te­ne Ent­zie­hung wei­te­rer elter­li­cher Sor­ge­be­fug­nis­se auch dann nicht aus, wenn nur die Eltern Beschwer­de ein­ge­legt haben . Die (hier:) erst­ma­li­ge Ent­zie­hung des

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Abänderung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung

Abän­de­rung einer aus­län­di­schen Sor­ge­rechts­ent­schei­dung

Trotz des Grund­sat­zes in § 65 Abs. 4 FamFG, dass es im Beschwer­de­ver­fah­ren uner­heb­lich ist, ob das Fami­li­en­ge­richt sei­ne Zustän­dig­keit zu Unrecht ange­nom­men hat, hat das Beschwer­de­ge­richt sei­ne und des erst­in­stanz­li­chen Gerichts inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit posi­tiv fest­zu­stel­len. Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der deut­schen Fami­li­en­ge­rich­te für die Rege­lung der elter­li­chen Sor­ge folgt abschlie­ßend aus

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