Die Unterbringung von Kindern bei Verwandten oder Pflegeeltern

Die Unter­brin­gung von Kin­dern bei Ver­wand­ten oder Pfle­ge­el­tern

Auch wenn ein Ver­wand­ter bereit ist, die Vor­mund­schaft und die Betreu­ung eines Kin­des zu über­neh­men, kann es zum Wohl des Kin­des sein, dass die Unter­brin­gung bei den Pfle­ge­el­tern der Vor­rang gege­ben wird. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall von zwei Kin­dern ent­schie­den. Das Amts­ge­richt Mül­heim an

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Sorgerechtsentziehung und das Elternrecht - bei fortbestehender Kindeswohlgefährdung

Sor­ge­rechts­ent­zie­hung und das Eltern­recht – bei fort­be­stehen­der Kin­des­wohl­ge­fähr­dung

Das grund­recht­lich geschütz­te Recht der Eltern wird durch eine Sor­ge­rechts­ent­zie­hung bei fort­be­stehen­der Kin­des­wohl­ge­fähr­dung nicht ver­letzt. Das Eltern­recht nach Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts . Eine räum­li­che Tren­nung des

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Recht der Eltern auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder - und die räumliche Trennung des Kindes von seinen Eltern

Recht der Eltern auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der – und die räum­li­che Tren­nung des Kin­des von sei­nen Eltern

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine räum­li­che Tren­nung des Kin­des von sei­nen Eltern gegen deren Wil­len stellt den stärks­ten

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Der Streit ums Aufenthaltsbestimmungsrecht - und das verhinderte familienpsychologische Gutachten

Der Streit ums Auf­ent­halts­be­stim­mungs­recht – und das ver­hin­der­te fami­li­en­psy­cho­lo­gi­sche Gut­ach­ten

Die Wei­ge­rung des allein sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern­teils, das Kind dem vom Gericht beauf­trag­ten Sach­ver­stän­di­gen zur Explo­ra­ti­on für die Erstel­lung eines fami­li­en­psy­cho­lo­gi­schen Gut­ach­tens zuzu­füh­ren, recht­fer­tigt nicht die Annah­me eines sofortigen/​dringenden Bedürf­nis­ses für den Erlass einer Einst­wei­li­gen Anord­nung, mit wel­cher der Ent­zug des Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts und die Über­tra­gung aus den Amts­pfle­ger ange­ord­net wird (§§

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Erzieherische Defizite der Eltern - und die Trennung des Kindes von den Eltern

Erzie­he­ri­sche Defi­zi­te der Eltern – und die Tren­nung des Kin­des von den Eltern

Mit den Vor­aus­set­zun­gen einer Tren­nung des Kin­des von den Eltern wegen erzie­he­ri­scher Defi­zi­te der Eltern (hier: wegen bestehen­der intel­lek­tu­el­ler Min­der­be­ga­bun­gen der Eltern) hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Ent­zie­hung des Auf­ent­halts­be­stim­mungs­rechts kann in einem sol­chen Fall gemäß §§ 1666, 1666 a BGB zum Schutz des Kin­des wei­ter­hin erfor­der­lich und

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Elterliche Konflikte - und der Entzug des Umgangsbestimmungsrechts

Elter­li­che Kon­flik­te – und der Ent­zug des Umgangs­be­stim­mungs­rechts

Das Umgangs­be­stim­mungs­recht ist selbst­stän­di­ger Teil der Per­so­nen­sor­ge, der im Fall der Kin­des­wohl­ge­fähr­dung geson­dert ent­zo­gen wer­den kann. Bei einem Kon­flikt unter den Eltern sind eine gericht­li­che Umgangs­re­ge­lung und die Bestim­mung eines Umgangs­pfle­gers als mil­de­re Mit­tel stets vor­ran­gig. Ob die Befug­nis zur Umgangs­be­stim­mung Bestand­teil der elter­li­chen Sor­ge ist und ob die­ser gegen­über

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Übertragung des Sorgerechts vom Amtsvormund - und das Beschwerderecht des nicht mehr sorgeberechtigte Elternteils

Über­tra­gung des Sor­ge­rechts vom Amts­vor­mund – und das Beschwer­de­recht des nicht mehr sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teils

Der wegen einer Maß­nah­me nach § 1666 BGB nicht mehr sor­ge­be­rech­tig­te Eltern­teil ist gegen die Über­tra­gung des Sor­ge­rechts vom Amts­vor­mund auf den ande­ren Eltern­teil beschwer­de­be­rech­tigt. Die Beschwer­de­be­rech­ti­gung nach § 59 Abs. 1 FamFG setzt eine unmit­tel­ba­re Beein­träch­ti­gung des Beschwer­de­füh­rers in einem ihm zuste­hen­den sub­jek­ti­ven Recht vor­aus . Ein blo­ßes berech­tig­tes Inter­es­se

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Rückübertragung der elterlichen Sorge - und ihre Versagung

Rück­über­tra­gung der elter­li­chen Sor­ge – und ihre Ver­sa­gung

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine Tren­nung des Kin­des von sei­nen Eltern gegen deren Wil­len stellt den stärks­ten Ein­griff

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Sorgerechtsentzug - und die summarische Prüfung in der einstweiligen Anordnung

Sor­ge­rechts­ent­zug – und die sum­ma­ri­sche Prü­fung in der einst­wei­li­gen Anord­nung

Ein Sor­ge­rechts­ent­zug auf­grund sum­ma­ri­scher Prü­fung im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung unter­liegt spe­zi­fi­schen ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen. Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Aller­dings kann

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Entzug der elterlichen Sorge - und der Prüfungsmaßstab des Bundesverfassungsgerichts

Ent­zug der elter­li­chen Sor­ge – und der Prü­fungs­maß­stab des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts

Prü­fungs­maß­stab und Prü­fungs­in­ten­si­tät des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts sind bei der Prü­fung der Ver­ein­bar­keit des Aus­schlus­ses eines Eltern­teils von der gemein­sa­men Sor­ge mit dem Eltern­grund­recht im Ver­hält­nis zur Kon­stel­la­ti­on des Art. 6 Abs. 3 GG zurück­ge­nom­men. Die mit der Auf­he­bung der gemein­sa­men elter­li­chen Sor­ge (§ 1671 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB) ver­bun­de­ne Beein­träch­ti­gung des Eltern­grund­rechts des­je­ni­gen

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Erziehung ist das Recht der Eltern - auch bei "afrikanischen" Erziehungsmethoden

Erzie­hung ist das Recht der Eltern – auch bei "afri­ka­ni­schen" Erzie­hungs­me­tho­den

Eine Sor­ge­rechts­ent­zie­hung setzt ein­ge­hen­de Fest­stel­lun­gen zur Kin­des­wohl­ge­fähr­dung vor­aus. Um eine Tren­nung des Kin­des von den Eltern zu recht­fer­ti­gen, müs­sen die Fach­ge­rich­te im Ein­zel­fall fest­stel­len, dass das elter­li­che Fehl­ver­hal­ten ein sol­ches Aus­maß erreicht, dass das Kind bei den Eltern in sei­nem kör­per­li­chen, geis­ti­gen oder see­li­schen Wohl nach­hal­tig gefähr­det wäre. Stüt­zen sich

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Abänderung einer ausländischen Sorgerechtsentscheidung

Abän­de­rung einer aus­län­di­schen Sor­ge­rechts­ent­schei­dung

Eine in Deutsch­land grund­sätz­lich aner­ken­nungs­fä­hi­ge Sor­ge­rechts­ent­schei­dung eines aus­län­di­schen Gerichts kann durch ein deut­sches Fami­li­en­ge­richt abge­än­dert wer­den, wenn dies aus trif­ti­gen, das Wohl des Kin­des nach­hal­tig berüh­ren­den Grün­den ange­zeigt ist. So das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer aus Rumä­ni­en stam­men­den Mut­ter, der vom Amts­ge­richt Gel­­sen­­kir­chen-Buer teil­wei­se das Sor­ge­recht

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Der Entzug der elterlichen Sorge - und die Trennung von Eltern und Kindern mittels "Inobhutnahme"

Der Ent­zug der elter­li­chen Sor­ge – und die Tren­nung von Eltern und Kin­dern mit­tels "Inob­hut­nah­me"

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine Tren­nung der Kin­der von ihren Eltern stellt den stärks­ten Ein­griff in die­ses Recht dar.

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Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht miteinander verheirateter Eltern

Auf­he­bung der gemein­sa­men elter­li­chen Sor­ge nicht mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ter Eltern

Auch nach Erlass des Geset­zes zur Reform der elter­li­chen Sor­ge nicht mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ter Eltern vom 16. April 2013 und unter Gel­tung des gesetz­ge­be­ri­schen Leit­bil­des der gemein­sa­men elter­li­chen Sor­ge kommt deren Auf­he­bung etwa dann in Betracht, wenn ein Eltern­teil wegen schwe­rer Straf­ta­ten zum Nach­teil des ande­ren (hier: mehr­fa­che Kör­per­ver­let­zung und Ver­ge­wal­ti­gung)

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Entzug der elterlichen Sorge - die symbiotische Mutter-Kind-Beziehung

Ent­zug der elter­li­chen Sor­ge – die sym­bio­ti­sche Mut­ter-Kind-Bezie­hung

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts, ohne die Eltern­ver­ant­wor­tung nicht aus­ge­übt wer­den kann . Eine Tren­nung der Kin­der von ihren Eltern stellt den stärks­ten Ein­griff in die­ses Recht dar

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Sorgerechtsentzug  "auf Vorrat" - und die Belassung des Kindes bei den Eltern

Sor­ge­rechts­ent­zug "auf Vor­rat" – und die Belas­sung des Kin­des bei den Eltern

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG garan­tiert den Eltern das Recht auf Pfle­ge und Erzie­hung ihrer Kin­der. Der Schutz des Eltern­rechts erstreckt sich auf die wesent­li­chen Ele­men­te des Sor­ge­rechts . Die­ses Eltern­recht ist auch dann betrof­fen, wenn das Jugend­amt nach dem Ent­zug des elter­li­chen Sor­ge­rechts und sei­ner Über­tra­gung auf das Jugend­amt das

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Rückführung eines Kindes aus einer Pflegefamilie

Rück­füh­rung eines Kin­des aus einer Pfle­ge­fa­mi­lie

Lebt ein Kind in einer Pfle­ge­fa­mi­lie und ver­lan­gen die Eltern die Rück­füh­rung des Kin­des, muss der Erlass einer Ver­blei­bens­an­ord­nung nach § 1632 Abs. 4 BGB als im Ver­hält­nis zu einem Sor­ge­rechts­ent­zug mil­de­res Mit­tel erwo­gen wer­den. Ergibt sich die Gefähr­dung des Kin­des­wohls allein dar­aus, dass das Kind zur Unzeit aus der Pfle­ge­fa­mi­lie

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