Kran­ken­kas­sen­pro­gram­me fürs Ver­sor­gungs­ma­nage­ment

Kran­ken­kas­sen dür­fen Pro­gram­me für Ver­sor­gungs­ma­nage­ment in Erman­ge­lung einer gesetz­li­chen Grund­la­ge nicht in Koope­ra­ti­on mit pri­va­ten Bera­tungs­un­ter­neh­men ver­ein­ba­ren. Seit 2007 haben Ver­si­cher­te der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Anspruch auf ein Ver­sor­gungs­ma­nage­ment, ins­be­son­de­re zur Lösung von Pro­ble­men beim Über­gang in die ver­schie­de­nen Ver­sor­gungs­be­rei­che. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall schloss eine bun­des­un­mit­tel­ba­re Ersatz­kas­se

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Elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te – und die Spei­che­rung des Fotos

Eine Kran­ken­kas­se darf ein ihr ein­ge­reich­tes Licht­bild nur so lan­ge spei­chern, bis die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te hier­mit her­ge­stellt und sie dem Ver­si­cher­ten über­mit­telt wur­de. Eine Spei­che­rung bis zum Ende des Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­ses ist hin­ge­gen daten­schutz­recht­lich unzu­läs­sig. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lehn­te die beklag­te Kran­ken­kas­se den Antrag des bei ihr

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Die aus­kunfts­freu­di­ge Kran­ken­kas­se – und der Schmer­zens­geld­an­spruch des Erben

Die Erbin einer gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ten Pati­en­tin kann von der Kran­ken­kas­se kei­ne imma­te­ri­el­le Ent­schä­di­gung wegen einer Ver­let­zung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts der Pati­en­tin durch die Ver­wen­dung eines schrift­li­chen, die Pati­en­tin betref­fen­den, unzu­rei­chend anony­mi­sier­ten sozi­al­me­di­zi­ni­schen Gut­ach­tens mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten in ande­ren, nicht die Pati­en­tin betref­fen­den sozi­al­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ver­lan­gen. Der Anspruch auf Geld­ent­schä­di­gung wegen

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Aus­kunfts­an­spruch wegen der Wei­ter­ga­be von gespei­cher­ten Sozi­al­da­ten

Begehrt ein Ver­si­cher­ter von sei­ner (gesetz­li­chen) Kran­ken­kas­se nach § 83 Abs 1 S 1 Nr 1 und 2 SGB X Aus­kunft dar­über, ob und ggf wel­che der über ihn bei der Kran­ken­kas­se gespei­cher­ten Sozi­al­da­ten die Kran­ken­kas­se an wel­che Emp­fän­ger mit wel­chen Medi­en wei­ter­gab, so ist rich­ti­ge Kla­ge­art für die­ses Begeh­ren die kom­bi­nier­te Anfech­­tungs- und

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Das Jugend­amt und die Akten­ein­sicht

Die in § 50 SGB VIII gere­gel­ten Ver­pflich­tun­gen oblie­gen den Jugend­äm­tern gegen­über den Fami­li­en­ge­rich­ten, nicht aber gegen­über den am Streit betei­lig­ten Per­so­nen, die aus die­sen Rege­lun­gen fol­ge­rich­tig auch kei­ne eige­nen sub­­je­k­­tiv-öffen­t­­li­chen Ansprü­che gegen­über dem Jugend­amt her­lei­ten kön­nen. Damit die Jugend­äm­ter ihrer Auf­ga­be, even­tu­el­le fami­liä­re Pro­ble­me recht­zei­tig zu ent­de­cken und zu

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Daten­schutz beim Bezug von Arbeits­lo­sen­geld II

Ein Job­cen­ter, dass ohne Wis­sen des Leis­tungs­be­zie­hers mit Nach­fra­gen an des­sen frü­he­ren Ver­mie­ter her­an­tritt – im hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall etwa durch Schrei­ben an den Haus- und Grund­be­sit­zer­ver­ein sowie durch Tele­fon­ge­sprä­che mit die­sem und mit dem Ehe­mann der frü­he­ren Ver­mie­te­rin – und hier­durch den Bezug von Arbeits­lo­sen­geld II –

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