Sozialhilfeleistungen trotz Kirchenasyl

Sozi­al­hil­fe­leis­tun­gen trotz Kir­chen­asyl

Wenn ein Asyl­be­wer­ber sich im offe­nen Kir­chen­asyl befand und damit der Aus­län­der­be­hör­de sein Auf­ent­halts­ort bekannt war, kann nicht von einem rechts­miss­bräuch­li­chen Ver­hal­ten aus­ge­gan­gen wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Lan­des­so­zi­al­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren einem Asyl­be­wer­ber Leis­tun­gen ana­log dem Sozi­al­hil­fe­recht zuge­spro­chen – trotz sei­nes Kir­chen­asyls. Im Juni

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Kindergeld für behinderte, volljährige Kinder - und die Sozialhilfe

Kin­der­geld für behin­der­te, voll­jäh­ri­ge Kin­der – und die Sozi­al­hil­fe

Für die Fra­ge, ob ein voll­jäh­ri­ges behin­der­tes Kind i.S. des § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG unfä­hig ist, sich selbst zu unter­hal­ten, sind die dem Kind zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel auch dann nicht um das (fik­ti­ve) Kin­der­geld zu kür­zen, wenn das Kin­der­geld im Fal­le sei­ner Fest­set­zung an das Kind wei­ter­ge­lei­tet

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Grundsicherung, kommunales Bildungspaket - und das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen

Grund­si­che­rung, kom­mu­na­les Bil­dungs­pa­ket – und das Selbst­ver­wal­tungs­recht der Kom­mu­nen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat § 34 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2, Abs. 4 bis Abs. 7 und § 34a Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch (SGB XII) in der Fas­sung vom 24.03.2011 in Ver­bin­dung mit § 3 Abs. 2 Satz 1 SGB XII ‑das „kom­mu­na­le Bil­dungs­pa­ket“- für unver­ein­bar mit dem Grund­ge­setz erklärt. Die Rege­lun­gen stel­len eine unzu­läs­si­ge

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Besonderer Vermögensschutz bei Opfern von Gewalttaten

Beson­de­rer Ver­mö­gens­schutz bei Opfern von Gewalt­ta­ten

Ver­mö­gen, das aus Zah­lun­gen einer Grund­ren­te an ein Opfer einer Gewalt­tat ange­spart wor­den ist, muss nicht in jedem Fall auf­ge­braucht wer­den, bevor ein Anspruch auf Sozi­al­hil­fe besteht, son­dern kann unter dem Gesichts­punkt einer beson­de­ren Här­te geschützt sein. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Frau geklagt, die als

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Ausländer ohne Aufenthaltsrecht - und der Ausschluss von Sozialleistungen

Aus­län­der ohne Auf­ent­halts­recht – und der Aus­schluss von Sozi­al­leis­tun­gen

Aus­län­di­sche Staats­an­ge­hör­ge, die in Deutsch­land kein Auf­ent­halts­recht haben, sind nach § 23 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII von bestimm­ten exis­tenz­si­chern­den Sozi­al­leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat jetzt eine Rich­ter­vor­la­ge des Sozi­al­ge­richts Darm­stadt als unzu­läs­sig zurück­ge­wie­sen, in der das Sozi­al­ge­richt die­se Bestim­mung des SGB XII mit dem Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen

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Der auf den Sozialhilfeträger übergegangene Unterhaltsanspruch - und der richtige Gerichtsstand

Der auf den Sozi­al­hil­fe­trä­ger über­ge­gan­ge­ne Unter­halts­an­spruch – und der rich­ti­ge Gerichts­stand

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, ob eine öffent­li­che Auf­ga­ben wahr­neh­men­de Ein­rich­tung, die an einen Unter­halts­be­rech­tig­ten Leis­tun­gen der Sozi­al­hil­fe erbracht hat, sich auf den Gerichts­stand am gewöhn­li­chen Auf­ent­halt des Unter­halts­be­rech­tig­ten nach Art. 3 lit. b EuUnth­VO beru­fen kann, wenn sie den auf­grund der Sozi­al­hil­fe­ge­wäh­rung im

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Effektiver Rechtsschutz - im sozialhilferechtlichen Eilverfahren

Effek­ti­ver Rechts­schutz – im sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Eil­ver­fah­ren

Die Gewähr­leis­tung effek­ti­ven Rechts­schut­zes ver­langt grund­sätz­lich die Mög­lich­keit eines Eil­ver­fah­rens, wenn ansons­ten dem Betrof­fe­nen eine erheb­li­che, über Rand­be­rei­che hin­aus­ge­hen­de Ver­let­zung sei­ner Rech­te droht, die durch die Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che nicht mehr besei­tigt wer­den kann . Dies gilt gleich­falls für Anfech­­tungs- wie für Vor­nah­me­sa­chen . Hier­aus erge­ben sich Anfor­de­run­gen an

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Sozialhilfe - und der Wechsel von einer ambulant betreuten Wohnmöglichkeit in eine stationäre Einrichtung

Sozi­al­hil­fe – und der Wech­sel von einer ambu­lant betreu­ten Wohn­mög­lich­keit in eine sta­tio­nä­re Ein­rich­tung

Die ört­li­che Zustän­dig­keit rich­tet sich gemäß § 98 Abs 2 Satz 1 SGB XII für die sta­tio­nä­re Leis­tung nach dem gewöhn­li­chen Auf­ent­halt im Zeit­punkt der Auf­nah­me in eine Ein­rich­tung bzw dem gewöhn­li­chen Auf­ent­halt, der in den zwei Mona­ten vor der Auf­nah­me zuletzt bestand. § 98 Abs 2 Satz 2 SGB XII bestimmt abwei­chend davon,

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Erkennbarer Beratungsbedarf zur Rentenversicherung - und die Beratungspflicht des Sozialhilfeträgers

Erkenn­ba­rer Bera­tungs­be­darf zur Ren­ten­ver­si­che­rung – und die Bera­tungs­pflicht des Sozi­al­hil­fe­trä­gers

Wel­che Anfor­de­run­gen sind an die Bera­tungs­pflicht des Trä­gers der Sozi­al­hil­fe gemäß § 14 Satz 1 SGB I zu stel­len, wenn bei Bean­tra­gung von lau­fen­den Leis­tun­gen der Grund­si­che­rung wegen Erwerbs­min­de­rung (§§ 41 ff SGB XII) ein drin­gen­der ren­ten­ver­si­che­rungs­recht­li­cher Bera­tungs­be­darf erkenn­bar ist? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: In dem

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Prozesskostenhilfe - und keine vereinfachte Erklärung für Hartz-IV-Bezieher

Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und kei­ne ver­ein­fach­te Erklä­rung für Hartz-IV-Bezie­her

Nach § 2 Abs. 2 PKHFV muss eine Par­tei, die nach dem Zwölf­ten Buch Sozi­al­ge­setz­buch (SGB XII) lau­fen­de Leis­tun­gen zum Lebens­un­ter­halt bezieht, die Abschnit­te E bis J des in der Anla­ge bestimm­ten For­mu­lars nicht aus­fül­len, wenn sie der Erklä­rung den zum Zeit­punkt der Antrag­stel­lung aktu­el­len Bewil­li­gungs­be­scheid des Sozi­al­am­tes bei­fügt, es sei denn, das Gericht

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Schuldbeitritt des Sozialhilfeträgers - und die Aufhebung des Bewilligungsbescheides

Schuld­bei­tritt des Sozi­al­hil­fe­trä­gers – und die Auf­he­bung des Bewil­li­gungs­be­schei­des

Der Schuld­bei­tritt des Sozi­al­hil­fe­trä­gers zur Zah­lungs­ver­pflich­tung des Hil­fe­emp­fän­gers aus des­sen zivil­recht­li­chem Ver­trag mit dem Leis­tungs­er­brin­ger (hier: Schul­ver­trag über die Betreu­ung eines behin­der­ten Kin­des – Ein­glie­de­rungs­hil­fe für behin­der­te Men­schen nach §§ 53 ff SGB XII) erfolgt in der Regel durch einen pri­vat­rechts­ge­stal­ten­den Ver­wal­tungs­akt mit Dritt­wir­kung (zuguns­ten des Leis­tungs­er­brin­gers). Dadurch wird zwi­schen

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Heimkosten und Elternunterhalt - und der Anspruchsübergang auf den Sozialleistungsträger

Heim­kos­ten und Eltern­un­ter­halt – und der Anspruchs­über­gang auf den Sozi­al­leis­tungs­trä­ger

Von den Unter­kunfts­kos­ten mit Aus­nah­me der Kos­ten für Hei­­zungs- und Warm­was­ser­ver­sor­gung des in einem Heim leben­den und Hil­fe zum Lebens­un­ter­halt oder Grund­si­che­rung bezie­hen­den Unter­halts­be­rech­tig­ten unter­lie­gen gemäß §§ 94 Abs. 1 S. 6, 105 Abs. 2 SGB XII 56% nicht der Rück­for­de­rung und ste­hen damit einem Anspruchs­über­gang nach § 94 SGB XII ent­ge­gen

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Grundsicherung und Sozialhilfe für EU-Bürger

Grund­si­che­rung und Sozi­al­hil­fe für EU-Bür­ger

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt hat in drei aktu­el­len Urtei­len unter Berück­sich­ti­gung der Urtei­le des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum Grund­recht auf Gewähr­leis­tung eines men­schen­wür­di­gen Exis­tenz­mi­ni­mums kon­kre­ti­siert, in wel­chen Fall­ge­stal­tun­gen Uni­ons­bür­ger aus den EU-Mit­­­glie­d­­staa­­ten exis­tenz­si­chern­de Leis­tun­gen nach dem Recht der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de (SGB II) bezie­hungs­wei­se dem Sozi­al­hil­fe­recht (SGB XII) bean­spru­chen kön­nen. Die­se Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts

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Sozialhilfe für volljährige, bei ihren Eltern lebende behinderte Menschen

Sozi­al­hil­fe für voll­jäh­ri­ge, bei ihren Eltern leben­de behin­der­te Men­schen

Erwerbs­un­fä­hi­ge voll­jäh­ri­ge behin­der­te Men­schen, die Leis­tun­gen für den Lebens­un­ter­halt nach dem Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch – Sozi­al­hil­fe – (SGB XII) erhal­ten und bei ihren Eltern bezie­hungs­wei­se einem Eltern­teil leben, besit­zen grund­sätz­lich einen Anspruch auf Leis­tun­gen für den Lebens­un­ter­halt nach der Regel­be­darfs­stu­fe 1 (100 %). An die­ser Recht­spre­chung zur Sozi­al­hil­fe für voll­jäh­ri­ge behin­der­te

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Mietrückstände, Kündigung - und der verspätete Ausgleich durch die Sozialkasse

Miet­rück­stän­de, Kün­di­gung – und der ver­spä­te­te Aus­gleich durch die Sozi­al­kas­se

Dem für einen Miet­zah­lungs­ver­zug des Mie­ters gemäß § 286 Abs. 4 BGB erfor­der­li­chen Ver­tre­ten­müs­sen steht nicht ent­ge­gen, dass er, um die Mie­te ent­rich­ten zu kön­nen, auf Sozi­al­leis­tun­gen einer öffent­li­chen Stel­le ange­wie­sen ist und die­se Leis­tun­gen recht­zei­tig bean­tragt hat. Kün­digt der Ver­mie­ter in solch einem Fall gemäß § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr.

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Hartz IV - und die Geldnot des Mieters

Hartz IV – und die Geld­not des Mie­ters

Der Ver­mie­ter ist auch dann zur außer­or­dent­li­chen frist­lo­sen Kün­di­gung berech­tigt, wenn der sozi­al­hil­fe­be­rech­tig­te Mie­ter zur pünkt­li­chen Zah­lung der Mie­te nicht in der Lage ist, nach­dem er zwar recht­zei­tig einen Antrag auf Sozi­al­hil­fe gestellt hat, die zur Miet­zah­lung erfor­der­li­chen Unter­kunfts­kos­ten jedoch nicht recht­zei­tig bewil­ligt wor­den sind. Der beklag­te Mie­ter in dem

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Neue Hartz IV-Regelbedarfe

Neue Hartz IV-Regel­be­dar­fe

Ab dem 1. Janu­ar 2015 gel­ten neue Regel­be­dar­fe in der Grund­si­che­rung für Arbeit­su­chen­de. Für allein­ste­hen­de Bezie­her von Arbeits­lo­sen­geld II und Sozi­al­geld erhöht sich der Regel­be­darf ab Jah­res­be­ginn auf monat­lich 399 €. Dem­entspre­chend ändert sich auch der Regel­be­darf in den ande­ren Stu­fen. Die Regel­be­darfs­stu­fen betra­gen damit ab 1. Janu­ar 2015 im Ein­zel­nen:

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Hartz IV für aus anderen EU-Staaten zugezogene, nicht erwerbstätige Unionsbürger

Hartz IV für aus ande­ren EU-Staa­ten zuge­zo­ge­ne, nicht erwerbs­tä­ti­ge Uni­ons­bür­ger

Nicht erwerbs­tä­ti­ge Uni­ons­bür­ger, die sich allein mit dem Ziel, in den Genuss von Sozi­al­hil­fe zu kom­men, in einen ande­ren Mit­glied­staat bege­ben, kön­nen von bestimm­ten Sozi­al­leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den. Damit bestä­tig­te jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem Rechts­streit einer rumä­ni­schen Antrag­stel­le­rin gegen das Job­cen­ter Leip­zig die Bestim­mung des § 7

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Nachträgliche Kindergeldfestsetzung - und der Erstattungsanspruch des Sozialhilfeträgers

Nach­träg­li­che Kin­der­geld­fest­set­zung – und der Erstat­tungs­an­spruch des Sozi­al­hil­fe­trä­gers

Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) sind bedarfs­ab­hän­gi­ge Leis­tun­gen für den not­wen­di­gen Lebens­un­ter­halt von Asyl­be­wer­be­rin­nen und Asyl­be­wer­bern sowie ihnen gleich­ge­stell­ten aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen und damit dem Kin­der­geld gleich­ar­ti­ge und nach­ran­gi­ge Leis­tun­gen. Hat ein Sozi­al­hil­fe­trä­ger Leis­tun­gen nach dem Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz (§ 2 Asyl­bLG i.V.m. § 28 SGB XII) für

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Private Krankenversicherung - und die Aufnahme in den Basistarif

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Auf­nah­me in den Basis­ta­rif

Ein Anspruch auf Auf­nah­me in den Basis­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung besteht nicht für Per­so­nen, die Emp­fän­ger lau­fen­der Leis­tun­gen nach dem Drit­ten, Vier­ten, Sechs­ten oder Sieb­ten Kapi­tel des Zwölf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch sind, und die ohne den Bezug von Sozi­al­hil­fe der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung im Sin­ne von § 193 Abs.

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Sozialhilfe für bei ihren Eltern wohnende volljährige behinderte Menschen

Sozi­al­hil­fe für bei ihren Eltern woh­nen­de voll­jäh­ri­ge behin­der­te Men­schen

Sozi­al­hil­fe für voll­jäh­ri­ge behin­der­te Men­schen, die bei ihren Eltern oder in einer Wohn­ge­mein­schaft leben, ist grund­sätz­lich nach Regel­be­darfs­stu­fe 1 – d.h. zu 100 % – zu gewäh­ren. Seit 1. Janu­ar 2011 erhal­ten Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger gemäß § 27a Abs 3 Sozi­al­ge­setz­buch Zwölf­tes Buch ? Sozi­al­hil­fe ? (SGB XII) iVm der Anla­ge zu § 28

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Private Krankenversicherung - und der Basistarif für Sozialhilfeempfänger

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und der Basis­ta­rif für Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger

Sozi­al­hil­fe­emp­fän­ger – also Per­so­nen, die lau­fen­de Leis­tun­gen nach dem Zwölf­ten Buch des Sozi­al­ge­setz­bu­ches bezie­hen – und die ohne den Bezug von Sozi­al­hil­fe der Ver­si­che­rungs­pflicht in der gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung unter­lä­gen, haben kei­nen Anspruch auf Auf­nah­me in den Basis­ta­rif der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. Das gilt auch für Per­so­nen, deren Leis­tungs­be­zug erst­mals ab dem

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Bundesfinanzhof (BFH)

Kin­der­geld­kla­gen – und die Bei­la­dung des angeb­lich erstat­tungs­be­rech­tig­ten Sozi­al­leis­tungs­trä­gers

Ein angeb­lich erstat­tungs­be­rech­tig­ter Sozi­al­leis­tungs­trä­ger ist bei einer Kla­ge des Kin­der­geld­be­rech­tig­ten gegen einen Abrech­nungs­be­scheid der Fami­li­en­kas­se not­wen­dig bei­zu­la­den Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO hat eine Bei­la­dung zu erfol­gen, wenn an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis Drit­te der­art betei­ligt sind, dass die gericht­li­che Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann (not­wen­di­ge Bei­la­dung).

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Rückforderungsansprüche gegen den Betreuten - und die Beschwerdebefugnis des Sozialhilfeträgers

Rück­for­de­rungs­an­sprü­che gegen den Betreu­ten – und die Beschwer­de­be­fug­nis des Sozi­al­hil­fe­trä­gers

Der Sozi­al­hil­fe­trä­ger, der gegen einen Betreu­ten Rück­for­de­rungs­an­sprü­che wegen erbrach­ter Sozi­al­leis­tun­gen gel­tend macht, ist im Fest­set­zungs­ver­fah­ren nach § 292 Abs. 1 i.V.m. § 168 Abs. 1 Satz 2 und 3 FamFG, in dem das Amts­ge­richt Höhe und Zeit­punkt der Zah­lun­gen bestimmt, die der Betreu­te an die Staats­kas­se nach § 1908 i Abs. 1 Satz 1 i.V.m. §

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Mobilitätshilfen für einen Referendar

Mobi­li­täts­hil­fen für einen Refe­ren­dar

Ein Refe­ren­dar im öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Dienst­ver­hält­nis hat kei­nen Anspruch auf eine Ermes­sens­ent­schei­dung über sei­nen Antrag auf Mobi­li­täts­hil­fen. Die Vor­aus­set­zun­gen des § 16 Abs 1 S 2 SGB II iVm § 53 SGB III aF hier­für lie­gen nicht vor, weil die auf­ge­nom­me­ne Refe­rend­ar­tä­tig­keit nicht der Ver­si­che­rungs­pflicht unter­liegt. Der Tat­be­stand des § 53 SGB III

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Krankenhausbehandlung als sozialhilferechtliche Nothilfe

Kran­ken­haus­be­hand­lung als sozi­al­hil­fe­recht­li­che Not­hil­fe

Die Not­hil­fe setzt nicht nur vor­aus, dass nach den Umstän­den des Ein­zel­fal­les sofort gehol­fen wer­den muss, son­dern auch, dass dem Not­hel­fer nicht vor­ge­wor­fen wer­den kann, den Sozi­al­hil­fe­trä­ger nicht umge­hend infor­miert zu haben. Hat das Kran­ken­haus dies unter­las­sen, obwohl ihm dies mög­lich und zumut­bar war, kann es sich in die­sem Zusam­men­hang

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