Bauwagen

Ver­fall und Ver­jäh­rung der Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge in der Bauwirtschaft

Ver­fall und Ver­jäh­rung der Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge in der Bau­wirt­schaft­rich­ten sich nach § 24 Abs. 1 und 4 der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge der Bau­wirt­schaft (hier: VTV 2009). Die Ver­­­fall- und die Ver­jäh­rungs­frist betra­gen danach vier Jah­re; § 199 BGB ist anzu­wen­den. Die Ver­län­ge­rung der Ver­jäh­rungs­frist gegen­über § 195 BGB ist nach § 202 BGB wirk­sam. Für

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Die Werk­statt für einen ange­schlos­se­nen Bau­be­trieb – und die Sozi­al­kas­sen des Baugewerbers

Ein Betrieb des Bau­ge­wer­bes im Sin­ne von § 1 Abs. 2 Abschn. IV Nr. 4 des Ver­fah­rens­ta­rif­ver­tra­ges des Bau­ge­wer­bes (VTV) 2009 kann bei gesell­schaf­ter­iden­ti­schen GmbHs auch im Rah­men eines „bestehen­den Zusam­men­schlus­ses“ im Sin­ne von § 1 Abs. 2 Abschn. IV Nr. 4 VTV 2009 erfol­gen. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ori­en­tiert sich die Aus­le­gung der in

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Bei­trags­pflich­ten zu den Sozi­al­kas­sen der Bau­wirt­schaft – und die Anfor­de­run­gen an die Klageschrift

Der pro­zes­sua­le Anspruch einer Bei­trags­kla­ge der Sozi­al­kas­se ist jeweils der auf der Grund­la­ge eines Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trags in einem Kalen­der­mo­nat für die gewerb­li­chen Arbeit­neh­mer anfal­len­de Sozi­al­kas­sen­bei­trag. Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO muss die Kla­ge­schrift neben einem bestimm­ten Antrag auch eine bestimm­te Anga­be des Gegen­stands und des Grun­des des erho­be­nen Anspruchs enthalten.

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Ein­bau vor­ge­fer­tig­ter Gara­gen­to­re, Türen und Fens­ter – und die Bei­trags­pflicht zu den Sozi­al­kas­sen der Bauwirtschaft

Die in einem Betrieb ver­se­he­nen Tätig­kei­ten des Ein­baus indus­tri­ell vor­ge­fer­tig­ter Gara­gen­to­re, Türen und Fens­ter erfül­len die Merk­ma­le des Mon­ta­ge­baus iSv. § 1 Abs. 2 Abschn. V Nr. 37 der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV). In einem sol­chen Betrieb wer­den Mon­ta­ge­bau­ar­bei­ten iSv. § 1 Abs. 2 Abschn. V Nr. 37 der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge ver­rich­tet. Dem steht

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Schiff

Eisen­schutz­ar­bei­ten an Schif­fen – und die Bei­trags­pflicht zu den Sozi­al­kas­sen des Baugewerbes

Ein Betrieb wird vom betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reich der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge des Bau­ge­wer­bes erfasst, wenn in ihm arbeits­zeit­lich über­wie­gend Tätig­kei­ten ver­se­hen wer­den, die unter die Abschnit­te I bis V des § 1 Abs. 2 der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge fal­len. Betrie­be, die über­wie­gend eine oder meh­re­re der in den Bei­spie­len des § 1 Abs. 2 Abschn. IV und V der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge genann­ten Tätigkeiten

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Bei­trags­pflicht zu den Sozi­al­kas­sen des Bau­ge­wer­bes – Ver­fall und Verjährung

Ver­fall und Ver­jäh­rung der Bei­trags­an­sprü­che der Sozi­al­kas­sen des Bau­ge­wer­bes rich­ten sich nach § 24 Abs. 1 und 4 VTV 2009 und VTV 2011. Die Ver­­­fall- und die Ver­jäh­rungs­frist betra­gen danach vier Jah­re; § 199 BGB ist anzu­wen­den. Die Ver­län­ge­rung der Ver­jäh­rungs­frist gegen­über § 195 BGB ist nach § 202 BGB wirk­sam. Für

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Tribüne

Erstel­len mobi­ler Büh­nen – und die Sozi­al­kas­se des Gerüstbaugewerbes

Das Erstel­len mobi­ler Büh­nen unter­fällt der Bei­trags­pflicht zum Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren des Gerüst­bau­ge­wer­bes. Die Ansprü­che erge­ben sich aus § 15 Abs. 1 iVm. der Anla­ge 46 SokaSiG2 und § 14 Abs. 1 und 2 VTV-Gerüs­t­­bau. Die bei dem Büh­nen­bau­er beschäf­tig­ten gewerb­li­chen Arbeit­neh­mer und Ange­stell­ten wer­den vom per­sön­li­chen Gel­tungs­be­reich des VTV-Gerüs­t­­bau erfasst (§ 1 Abs. 3 VTV-Gerüst­bau). Der Betrieb

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Nord-Ostsee-Kanal

Eisen­schutz­ar­bei­ten – und das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren der Bauwirtschaft

Eisen­schutz­ar­bei­ten, die indus­tri­ell ver­se­hen wer­den, unter­fal­len auch dann dem betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reich der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be, wenn sie nicht an einem Bau­werk aus­ge­führt wer­den. Ein Betrieb, der arbeits­zeit­lich über­wie­gend Eisen­schutz­ar­bei­ten an und auf Schif­fen sowie Pon­tons aus­führt, kann dem betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reich der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge des Bau­ge­wer­bes unter­fal­len, wenn die

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Schiffshebewerk

Neben­ar­bei­ten im Bau­ge­wer­be, Arbeit­neh­mer­über­las­sung – und die Sozialkasse

Wer­den Neben­ar­bei­ten in einem engen orga­ni­sa­to­ri­schen Zusam­men­hang mit bau­ge­werb­li­chen Haupt­leis­tun­gen unter einer ein­heit­li­chen Lei­tung erbracht, kön­nen sie den Haupt­tä­tig­kei­ten zuge­ord­net wer­den. Der betrieb­li­che Gel­tungs­be­reich der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be kann in die­sem Fall eröff­net sein. Das ist bei der Arbeit­neh­mer­über­las­sung nach dem Arbeit­neh­mer­über­las­sungs­ge­setz regel­mä­ßig anzu­neh­men. Dem betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reich der

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Siche­rung der Bau-Sozialkassenverfahren

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen §§ 1, 2, 3, 7, 9 bis 13 des Geset­zes zur Siche­rung der Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren­si­che­rungs­ge­setz – Soka­SiG) vom 16.05.2017 nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Der Gesetz­ge­ber habe mit dem Soka­SiG nicht das Rück­wir­kungs­ver­bot ver­letzt, auch wenn das Gesetz eine ech­te Rück­wir­kung begrün­de. Denn die durch das

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Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge – und die Kla­ge­um­stel­lung auf das SokaSiG

Die kla­gen­de Sozi­al­kas­se hat ihre Kla­ge nicht geän­dert, indem sie sich in der Beru­fungs­in­stanz erst­mals auch auf das Soka­SiG als Gel­tungs­grund für die Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge beru­fen hat. Die Sozi­al­kas­se hat­te im hier ent­schie­de­nen Fall bis zur letz­ten münd­li­chen Ver­hand­lung in der ers­ten Instanz an den All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­run­gen als Gel­tungs­grün­den fest­ge­hal­ten. Im zwei­ten Rechtszug

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Hausbau

Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be – und der betrieb­li­che Geltungsbereich

Die Eröff­nung des betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reichs der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV) rich­tet sich grund­sätz­lich danach, ob die Arbeit­neh­mer des Betriebs arbeits­zeit­lich über­wie­gend bau­li­che Leis­tun­gen erbrin­gen. Auf den Cha­rak­ter der vom Arbeit­ge­ber oder von sei­nem gesetz­li­chen Ver­tre­ter erbrach­ten Leis­tun­gen ist ua. abzu­stel­len, soweit die Arbeit­neh­mer damit im Zusam­men­hang stehende

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Hausbau

Ver­zugs­zin­sen auf Sozialkassenbeiträge

Den Sozi­al­kas­sen der Bau­wirt­schaft haben für rück­stän­di­ge Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge einen Anspruch auf Ver­zugs­zin­sen aus § 7 Abs. 3 iVm. der Anla­ge 28 Soka­SiG. Die Anla­ge 28 des Soka­SiG ent­hält den voll­stän­di­gen Text des Tarif­ver­trags über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be vom 03.05.2013 in der Fas­sung vom 03.12.2013 (VTV 2013 II). Die in § 7 Soka­SiG angeordnete

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Das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be – und sein betrieb­li­cher Geltungsbereich

Die Eröff­nung des betrieb­li­chen Gel­tungs­be­reichs der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV) rich­tet sich grund­sätz­lich danach, ob die Arbeit­neh­mer des Betriebs arbeits­zeit­lich über­wie­gend bau­li­che Leis­tun­gen erbrin­gen. Auf den Cha­rak­ter der vom Arbeit­ge­ber oder von sei­nem gesetz­li­chen Ver­tre­ter erbrach­ten Leis­tun­gen ist ua. abzu­stel­len, soweit die Arbeit­neh­mer damit im Zusam­men­hang stehende

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Hausbau

Kla­ge auf Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge – und zwi­schen­zeit­lich in Kraft getre­te­ne SokaSiG

Die Sozi­al­kas­se hat ihre Kla­ge nicht geän­dert, indem sie sich in der Beru­fungs­in­stanz erst­mals auch auf das Soka­SiG als Gel­tungs­grund für die Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge beru­fen hat. Sie hat im vor­lie­gen­den Fall bis zur letz­ten münd­li­chen Ver­hand­lung in der ers­ten Instanz an den All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­run­gen als Gel­tungs­grün­den fest­ge­hal­ten. Im zwei­ten Rechts­zug hat sie sich

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Rück­for­de­rung von Bei­trä­gen zu den Sozi­al­kas­sen der Bauwirtschaft

Eine nicht tarif­ver­trag­lich gebun­de­ner Bau­un­ter­neh­me­rin hat wegen der Unwirk­sam­keit der All­ge­mein­ver­bind­lich­keits­er­klä­run­gen der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (hier: vom 03.05.2013 idF vom 03.12 2013 – VTV 2013 II) gegen die Urlaubs- und Lohn­aus­gleichs­kas­se der Bau­wirt­schaft (ULAK) und die Zusatz­ver­sor­gungs­kas­se des Bau­ge­wer­bes (ZVK-Bau) kei­nen Anspruch auf Rück­zah­lung der von ihr

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Ver­mie­tung von Bau­ma­schi­nen mit Bedie­nungs­per­so­nal – und das Sozi­al­kas­sen­sys­tem der Bauwirtschaft

Ein Unter­neh­men, des­sen Zweck die Ver­mie­tung von Bau­ma­schi­nen mit Bedie­nungs­per­so­nal ist, unter­liegt der Bei­trags­pflicht in das Sozi­al­kas­sen­sys­tem der Bau­wirt­schaft nach § 7 Abs. 3 bis Abs. 7 iVm. den Anla­gen 28 bis 32 Soka­SiG. Die Bei­trags­pflicht für die gewerb­li­chen Arbeit­neh­mer folgt für den Zeit­raum vom 01.01.2011 bis zum 30.06.2013 aus § 1 Abs. 1,

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Die Bei­trags­pflicht des Bau­un­ter­neh­mers zur Sozi­al­kas­se – trotz feh­len­der Tarifbindung

Unge­ach­tet der feh­len­den Tarif­bin­dung ist ein Bau­un­ter­neh­mer an den Tarif­ver­trag über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (VTV) 2014 sowie den VTV 2015 nach § 5 Abs. 4 TVG gebun­den. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat sowohl die AVE VTV 2015 als auch die AVE VTV 2016 für wirk­sam befun­den. Die Beschlüs­se wir­ken nach § 98 Abs.

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Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge – und die Bür­gen­haf­tung des Hauptunternehmers

Die in § 12 Soka­SiG gere­gel­te ent­spre­chen­de Anwend­bar­keit von Abschnitt 5 des Arbei­t­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­­ge­­se­t­­zes vom 20.04.2009 bezieht sich auf alle Zeit­räu­me, die das Soka­SiG umfasst. Inha­be­rin der Ansprü­che auf Bei­trä­ge zu den Sozi­al­kas­sen der Bau­wirt­schaft, die seit dem 1.01.2010 gericht­lich gel­tend gemacht wer­den, ist die Urlaubs- und Lohn­aus­gleichs­kas­se der Bau­wirt­schaft (ULAK) auch

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Bei­trags­pflich­ten zu dem Sozi­al­kas­sen­sys­tem der Bau­wirt­schaft – und der Mindestlohn

Die Urlaubs- und Lohn­aus­gleichs­kas­se der Bau­wirt­schaft, eine gemein­sa­me Ein­rich­tung der Tarif­ver­trags­par­tei­en in der Rechts­form eines Ver­eins mit eige­ner Rechts­per­sön­lich­keit kraft staat­li­cher Ver­lei­hung, ist berech­tigt, die geschul­de­ten Bei­trä­ge nicht nach den tat­säch­lich gezahl­ten Brut­to­löh­nen, son­dern anhand der höhe­ren tarif­li­chen Min­dest­löh­ne zu berech­nen. Die Bei­trä­ge sind für Arbeit­neh­mer, die dem deut­schen Lohnsteuerrecht

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Bei­trags­pflich­ten zu dem Sozi­al­kas­sen­sys­tem der Bau­wirt­schaft – und das SokaSIG

Gegen die Gel­tungs­er­stre­ckung der Ver­fah­rens­ta­rif­ver­trä­ge durch das Gesetz zur Siche­rung der Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be (Soka­SIG) auf einen nicht ori­gi­när tarif­ge­bun­de­nen Bau­un­ter­neh­mer durch § 7 Abs. 3 bis Abs. 7 iVm. Anla­gen 28 bis 32 Soka­SiG bestehen aus Sicht des Bun­des­ar­beits­ge­richts kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken. § 7 Soka­SiG ist mit Art. 9 Abs. 3 GG ver­ein­bar. Etwai­ge Eingriffe

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Rück­zah­lung von Sozi­al­kas­sen­bei­trä­gen – und das SokaSiG

Nicht ver­bands­ge­bun­de­ne Arbeit­ge­ber haben kei­nen berei­che­rungs­recht­li­chen Anspruch auf Rück­zah­lung von Bei­trä­gen zu den Sozi­al­kas­sen der Bau­wirt­schaft, die sie auf­grund unwirk­sa­mer All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­run­gen der Tarif­ver­trä­ge über das Sozi­al­kas­sen­ver­fah­ren im Bau­ge­wer­be geleis­tet haben. Der recht­li­che Grund für die Bei­trags­zah­lun­gen iSv. § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB ergibt sich aus dem rück­wir­kend in Kraft

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Ver­zugs­zin­sen auf rück­stän­di­ge Sozialkassenbeiträge

Der tarif­li­che Zins­satz auf aus­ste­hen­de Sozi­al­kas­sen­bei­trä­ge in der Bau­wirt­schaft in Höhe von 1 % der Bei­trags­for­de­rung für jeden ange­fan­ge­nen Monat des Ver­zugs ist mit höher­ran­gi­gem Recht ver­ein­bar. Er ver­stößt weder gegen Grund­rech­te noch gegen § 138 BGB. Die Vor­aus­set­zun­gen für die Zah­lung von Ver­zugs­zin­sen nach § 20 Abs. 1 VTV 2014 sind erfüllt.

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Landessozialgericht NRW,Arbeitsgericht Essen

All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung von Tarif­ver­trä­gen – und ihre Rückwirkung

Der Ver­zug des Arbeit­ge­bers ist nicht des­halb aus­ge­schlos­sen, weil der maß­geb­li­chen All­ge­mein­ver­bind­li­cherklä­rung (hier: AVE VTV 2015) Rück­wir­kung zukommt und die Ansprü­che in den Rück­wir­kungs­zeit­raum fal­len. Die zu § 184 BGB ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze, wonach im Rück­wir­kungs­zeit­raum kein Ver­zug ent­ste­hen kön­ne, sind auf die AVE VTV 2015 nicht über­trag­bar. In der Rechtsprechung

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