Beschei­de einer Kran­ken­kas­se zur Ver­si­che­rungs­pflicht

Die gesetz­li­che Ren­ten­ver­si­che­rung (Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund) darf sich gegen eine Zustän­dig­keits­ver­let­zung durch die als Ein­zugs­stel­le täti­ge Kran­ken­kas­se zur Wehr set­zen. Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund ist berech­tigt, Beschei­de zur Ver­si­che­rungs­pflicht einer als Ein­zugs­stel­le han­deln­den gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se mit dem Argu­ment anzu­fech­ten, ihre Allein­zu­stän­dig­keit im obli­ga­to­ri­schen Clea­ring­stel­len­ver­fah­ren sei ver­letzt. Dies hat aktu­ell das

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Hono­rar­ärz­te im Kran­ken­haus

Ärz­te, die als Hono­rar­ärz­te in einem Kran­ken­haus tätig sind, sind in die­ser Tätig­keit regel­mä­ßig nicht als Selbst­stän­di­ge anzu­se­hen, son­dern unter­lie­gen als Beschäf­tig­te des Kran­ken­hau­ses der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht. Bei einer Tätig­keit als Arzt ist eine sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung nicht von vorn­her­ein wegen der beson­de­ren Qua­li­tät der ärzt­li­chen Heil­kun­de als Dienst "höhe­rer Art" aus­ge­schlos­sen.

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Sozialversicherungspflicht für Honorarpflegekräfte

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Hono­rar­pfle­ge­kräf­te

Pfle­ge­kräf­te, die als Hono­rar­pfle­ge­kräf­te in sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tun­gen tätig sind, sind in die­ser Tätig­keit regel­mä­ßig nicht als Selbst­stän­di­ge anzu­se­hen, son­dern unter­lie­gen als Beschäf­tig­te der Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht. Zwar haben weder der Ver­sor­gungs­auf­trag einer sta­tio­nä­ren Pfle­ge­ein­rich­tung noch die Rege­lun­gen über die Erbrin­gung sta­tio­nä­rer Pfle­ge­leis­tun­gen nach dem SGB XI oder das Heim­recht des jewei­li­gen Lan­des

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Betriebs­ren­ten – und die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht

Ren­ten­zah­lun­gen von Pen­si­ons­kas­sen sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen in der gesetz­li­chen Kran­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung nicht bei­trags­pflich­tig. Es ver­stößt gegen das Gleich­heits­ge­bot, wenn für die Berech­nung der Bei­trä­ge von Rent­nern zur gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung sol­che Zah­lun­gen berück­sich­tigt wer­den, die auf einem nach Ende des

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Arbeits­ge­richt oder Sozi­al­ge­richt? – Der Streit um die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht

Strei­ten Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer über die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig­keit des Arbeits­ver­hält­nis­ses, ist hier­für das Sozi­al­ge­richt zustän­dig. Sei­ne Zustän­dig­keit ergibt sich aus § 51 SGG. Zwi­schen den Par­tei­en besteht kei­ne bür­ger­­lich-rech­t­­li­che Strei­tig­keit iSv. § 2 Abs. 1 Nr. 3 ArbGG. Gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a ArbGG sind die Gerich­te für Arbeits­sa­chen aus­schließ­lich zustän­dig für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten

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Über­brü­ckungs­leis­tun­gen des Arbeit­ge­bers bis zum Ren­ten­ein­tritt

Ffür ein "betrieb­li­ches Ruhe­geld" aus einer Direkt­zu­sa­ge des frü­he­ren Arbeit­ge­bers sind kei­ne Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung zu zah­len, solan­ge die Zah­lung Über­brü­ckungs­funk­ti­on hat. Mit Ren­ten­ein­tritt, spä­tes­tens aber mit Errei­chen der Regel­al­ters­gren­ze unter­lie­gen sol­che Leis­tun­gen aller­dings als Ver­sor­gungs­be­zü­ge der Bei­trags­pflicht. Des ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt auf die Kla­ge eines Arbeit­neh­mers, dem

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Syn­di­kus­rechts­an­wäl­te, ihre Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht – und die lau­fen­den Ver­fas­sungs­be­schwer­den

Bei den erho­be­nen Ver­fas­sungs­be­schwer­den von Syn­di­kus­rechts­an­wäl­ten gegen sozi­al­ge­richt­li­che Urtei­le, in denen ihre Befrei­ung von der Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht abge­lehnt wird, besteht nach der Neu­re­ge­lung des § 231 Abs. 4b SGB VI kein Rechts­schutz­be­dürf­nis mehr. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts – und der Erhe­bung der Ver­­­fas­­sungs­­be­­schwer­­de- ist am 1.01.2016 das Gesetz zur Neu­ord­nung

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Mini­job beim glei­chen Arbeit­ge­ber?

Auch nach der Neu­re­ge­lung der Ver­si­che­rungs­frei­heit von gering­fü­gi­gen Beschäf­ti­gun­gen zum 1.04.2003 gel­ten alle von einem Beschäf­tig­ten bei dem­sel­ben Arbeit­ge­ber aus­ge­üb­ten Beschäf­ti­gun­gen als ein­heit­li­che Beschäf­ti­gung im Sin­ne von § 8 SGB IV, so dass neben einer ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gung bei dem­sel­ben Arbeit­ge­ber kei­ne ver­si­che­rungs­freie gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung besteht . Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für das ein­heit­lich

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Arzt in Ruf­be­reit­schaft

Ein Arzt, der nach dem zwi­schen ihm und dem Kran­ken­haus geschlos­se­nen Ver­trag in die Ruf­be­reit­schaft einer Sek­ti­on einer Abtei­lung eines Kran­ken­hau­ses ein­ge­bun­den ist, ist abhän­gig beschäf­tigt. Nach § 7a Abs. 1 Satz 1 SGB IV kön­nen die Betei­lig­ten schrift­lich eine Ent­schei­dung der nach § 7a Abs. 1 Satz 3 SGB IV zustän­di­gen Beklag­ten bean­tra­gen,

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­re­chen­grö­ßen: Bei­trä­ge und Grenz­wer­te 2015

Auch für das Kalen­der­jahr 2015 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te, Bei­trags­sät­ze und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und die Leis­tungs­be­trä­ge nach­fol­gend zusam­men­ge­stellt, und zwar unab­hän­gig davon, ob eine Ände­rung ein­ge­tre­ten ist oder nicht. Die nach­fol­gen­den Tabel­len geben die für das Kalen­der­jahr

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Schein­selb­stän­dig­keit im Kran­ken­haus

Hat eine Fach­kran­ken­pfle­ge­rin mit einem Kran­ken­haus eine Ver­ein­ba­rung über eine frei­be­ruf­li­che Hono­rar­tä­tig­keit getrof­fen, ist aber in die Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on des Kran­ken­hau­ses ein­ge­glie­dert und arbei­tet nach Wei­sun­gen der pfle­ge­ri­schen Lei­tung und der ange­stell­ten Ärz­te, liegt eine abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Dort­mund in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht bei Ama­teur­fuß­bal­lern

Eine wei­sungs­ge­bun­de­ne Ein­glie­de­rung eines Fuß­ball­spie­lers und damit die Beja­hung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses und die Pflicht Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge abzu­füh­ren rich­tet sich maß­geb­lich danach, ob der Sport­trei­ben­de unter Ein­set­zung sei­ner sport­li­chen Fähig­kei­ten pri­mär wirt­schaft­li­che Inter­es­sen ver­folgt. Ein abhän­gi­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis besteht aber nicht schon dann, wenn dem Fuß­ball­spie­ler die Spiel­or­te vor­ge­ge­ben und die Anord­nun­gen des

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Schein­selb­stän­di­ge im Deut­schen Bun­des­tag

Hat ein Mit­ar­bei­ter den Ein­satz sei­ner Arbeits­kraft tat­säch­lich selbst steu­ern kön­nen und auch das Risi­ko, vor einem Ein­satz zu erkran­ken, selbst getra­gen, da ein Aus­fall­ho­no­rar nicht gezahlt wor­den ist, ist der Mit­ar­bei­ter selb­stän­dig – und nicht abhän­gig beschäf­tigt – tätig gewe­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem

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Gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung als Haus­meis­ter für eine Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

Eine gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung als Haus­meis­ter und Rei­ni­gungs­kraft für eine Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft stellt kei­ne gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung im Pri­vat­haus­halt im Sin­ne von § 8a SGB IV dar. Eine Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft kann nicht ver­lan­gen, den von ihr für die als Haus­meis­ter und Rei­ni­gungs­kraft beschäf­tig­ten Per­so­nen zu ent­rich­ten­den Gesamt­so­zi­al­ver­si­che­rungs­bei­trag nach den für gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gun­gen in Pri­vat­haus­hal­ten

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Arbeit­neh­mer in einem Ver­ein

Die sofor­ti­ge Ein­zie­hung von nach­ge­for­der­ten Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen hat zu unter­blei­ben, wenn die Inter­es­sen des betrof­fe­nen Ver­eins schwe­rer wie­gen, als das Inter­es­se der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Rhein­land (DRV) an der sofor­ti­gen Ein­zie­hung der Bei­trä­ge. Dann ist ein Abwar­ten bis zur ent­gül­ti­gen Ent­schei­dung gebo­ten. So hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Bei­trä­ge und Grenz­wer­te in der Sozi­al­ver­si­che­rung 2013

Auch für das Kalen­der­jahr 2013 haben sich wie­der eini­ge Grenz­wer­te, Bei­trags­sät­ze und Leis­tungs­be­trä­ge in der Sozi­al­ver­si­che­rung geän­dert. Wir haben zu Ihrer Ori­en­tie­rung die aktu­ell gel­ten­den Grenz­wer­te und die Leis­tungs­be­trä­ge nach­fol­gend zusam­men­ge­stellt, und zwar unab­hän­gig davon, ob eine Ände­rung ein­ge­tre­ten ist oder nicht. Die nach­fol­gen­den Tabel­len geben die für das Kalen­der­jahr

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für Sprach­trai­ner

Auch Sprach­trai­ner fal­len unter die Ver­si­che­rungs­pflicht für selb­stän­di­ge Leh­rer gem. § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI. Nach § 2 Satz 1 Nr. 1 SGB VI sind ver­si­che­rungs­pflich­tig Leh­rer und Erzie­her, die im Zusam­men­hang mit ihrer selb­stän­di­gen Tätig­keit regel­mä­ßig kei­nen ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeit­neh­mer beschäf­ti­gen. Die­se Rege­lung ist ver­fas­sungs­ge­mäß . Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts ist

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht für über 55jährige

Nach § 6 Abs 3a SGB V sind Per­so­nen, die nach Voll­endung des 55. Lebens­jah­res ver­si­che­rungs­pflich­tig wer­den, ver­si­che­rungs­frei, wenn sie in den letz­ten fünf Jah­ren vor Ein­tritt der Ver­si­che­rungs­pflicht nicht gesetz­lich ver­si­chert waren. Wei­te­re Vor­aus­set­zung ist, dass die­se Per­so­nen min­des­tens die Hälf­te die­ser Zeit ver­si­che­rungs­frei, von der Ver­si­che­rungs­pflicht befreit oder nach

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Han­dels­ver­tre­ter für einen Kon­zern – und ihre Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht

Auch selbst­stän­di­ge Han­dels­ver­tre­ter, die für meh­re­re Unter­neh­men eines Kon­zern tätig sind, kön­nen der Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht nach § 2 S 1 Nr 9 SGB VI unter­lie­gen. Als Rechts­grund­la­ge für die Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht selbst­stän­di­gen Han­dels­ver­tre­te­rin kommt allein § 2 S 1 Nr 9 SGB VI in Betracht. Nach die­ser Rege­lung sind ver­si­che­rungs­pflich­tig selbst­stän­dig täti­ge Per­so­nen, die im Zusam­men­hang mit ihrer

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Kran­ken­kas­sen­bei­trä­ge auf das Über­brü­ckungs­geld eines Selb­stän­di­gen

Das einem haupt­be­ruf­lich selbst­stän­di­gen frei­wil­li­gen Ver­si­cher­ten gezahl­te Über­brü­ckungs­geld ist bei der Berech­nung der Bei­trä­ge zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung in den Mona­ten zu berück­sich­ti­gen, in denen es gezahlt wird, und nicht auf das gan­ze Jahr bezo­gen in Höhe eines Zwölf­tels des ins­ge­samt bezo­ge­nen Über­brü­ckungs­gel­des. Für die Höhe der Bei­trä­ge zur Pfle­ge­ver­si­che­rung

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis mit einem Freund

Eben­so wie ein Ver­­wand­t­­schafts- bzw. Freund­schafts­ver­hält­nis nicht von vorn­her­ein ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis aus­schließt, schei­det auch eine Tätig­keit wie ein Beschäf­tig­ter im Sin­ne des § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB VII nicht allein des­halb aus, weil die Tätig­keit für einen Ver­wand­ten oder Freund ver­rich­tet wird. Bei Gefäl­lig­keits­leis­tun­gen unter Ver­wand­ten und Freun­den ist dar­auf abzu­stel­len,

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Schein­ar­beits­ver­trag und die Sozi­al­ver­si­che­rung

Wer einen Arbeits­ver­trag allein des­halb schließt, um über eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se gegen Krank­heit abge­si­chert zu sein, han­delt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalts rechts­miss­bräuch­lich und wird nicht Mit­glied der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se. In dem hier vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt ent­schie­de­nen Fall war die nicht kran­ken­ver­si­cher­te Klä­ge­rin als ein­zi­ge Beschäf­tig­te im maro­den

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht für die hier täti­ge Dela­ware-Inc.

Unter­lie­gen die in Deutsch­land täti­gen Mit­glie­der des "Board of Direc­tors" einer nach dem Recht des US-Staats Dele­wa­re gegrün­de­ten Inc. der deut­schen Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht? Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt jeden­falls ver­neint dies – anders als bei den Vor­stands­mit­glie­dern einer deut­schen Akti­en­ge­sell­schaft – nicht gene­rell: Maß­ge­bend für die Beur­tei­lung, ob die Direc­tors der Ver­si­che­rungs­pflicht unter­lie­gen, ist

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Ärz­te und Apo­the­ker als Phar­ma­be­ra­ter

Beschäf­ti­gung im Sin­ne des § 6 Abs 5 Satz 1 SGB VI ist jede berufs­grup­pen­spe­zi­fi­sche Tätig­keit, für die die Vor­aus­set­zun­gen für eine Befrei­ung nach § 6 Abs 1 SGB VI vor­lie­gen. Ärz­te, Tier­ärz­te und Apo­the­ker, die bei Phar­ma­un­ter­neh­men beschäf­tigt sind, üben unab­hän­gig davon, ob sie als Phar­ma­be­ra­ter iSd § 75 AMG oder als Gebiets­lei­ter ein­ge­setzt

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­niss zwi­schen Ehe­gat­ten

Die Annah­me eines sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses zwi­schen Ehe­gat­ten bzw einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, die vom Ehe­mann beherrscht wird, und sei­ner Ehe­frau darf und muss davon abhän­gig gemacht wer­den, dass die Beschäf­ti­gung auch tat­säch­lich im ver­ein­bar­ten Umfang aus­ge­übt wor­den ist . Legen die Umstän­de des Fal­les ein miss­bräuch­li­ches Ver­hal­ten oder eine Mani­pu­la­ti­on zu Las­ten

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Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht trotz Arbeit­ge­ber­funk­ti­on

Die Wahr­neh­mung von Arbeit­ge­ber­funk­tio­nen (wie etwa die Ein­stel­lung und Ent­las­sung von Mit­ar­bei­tern) ist mit der Annah­me einer abhän­gi­gen Beschäf­ti­gung ver­ein­bar. Fami­li­en­mit­glie­der und poten­ti­el­le Erben bzw. Unter­neh­mens­nach­fol­ger haben in der Regel ein gestei­ger­tes Inter­es­se am wirt­schaft­li­chen Erfolg des (Familien-)Unternehmens. Hier­aus folgt aber kein wesent­li­ches Unter­neh­mer­ri­si­ko. Nach § 28 h Abs 2 Satz 1 SGB

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