Prä­mi­en­spar­ver­trag – und das Kün­di­gungs­recht der Spar­kas­se

Bei einem Prä­mi­en­spar­ver­trag, bei dem die Prä­mi­en auf die Spar­bei­trä­ge stu­fen­wei­se bis zu einem bestimm­ten Spar­jahr stei­gen, ist das Recht der Spar­kas­se zur ordent­li­chen Kün­di­gung nach Nr. 26 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen bis zum Errei­chen der höchs­ten Prä­mi­en­stu­fe aus­ge­schlos­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für drei im Jahr 1996 bzw.2004 abge­schlos­se­ne Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge.

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Groß­mutters Spar­buch auf den Namen der Enke­lin und das BAföG

Maß­ge­bend für die Fest­stel­lung, wer Inha­ber eines Kon­tos und Gläu­bi­ger eines dar­auf ein­ge­zahl­ten Betra­ges ist, ist die Ver­ein­ba­rung zwi­schen der Bank und dem das Kon­to eröff­nen­den Kun­den. Dabei kommt es auf den der Bank erkenn­ba­ren Wil­len des Kun­den im Zeit­punkt der Kon­to­er­öff­nung an. Ein Spar­buch, das ein naher Ange­hö­ri­ger zwar

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Das ver­ges­se­ne Spar­buch aus den 1950er Jah­ren

Eine Bank ist auch heu­te noch dazu ver­pflich­tet, Aus­kunft über das Gut­ha­ben auf einem im Jahr 1959 ein­ge­rich­te­ten "ver­ges­se­nen" Spar­buch zu ertei­len. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main ent­schie­de­nen Fall hat­te der Klä­ger, der in Rechts­nach­fol­ge sei­nes ver­stor­be­nen Vaters erst 2007 in den Besitz des Spar­bu­ches gekom­men ist, von

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Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Der Bank steht bei Unwirk­sam­keit der Zins­än­de­rungs­klau­sel in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag kein geschäfts­po­li­ti­sches Ermes­sen bei Fest­le­gung des statt des­sen gel­ten­den lau­fen­den Zins­sat­zes zu. Die ent­stan­de­ne Ver­trags­lü­cke ist viel­mehr im Wege einer ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133,157 BGB) durch Her­an­zie­hung von Zins­sät­zen zu schlie­ßen, die der Zins­ent­wick­lung des kon­kre­ten Prä­mi­en­spar­ver­trags mög­lichst nahe kom­men.

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Das Spar­buch der Toch­ter

Von einem Spar­buch kann im Regel­fall – inner­halb gewis­ser Gren­zen – jeder­mann ein Gut­ha­ben abhe­ben, solan­ge er das Spar­buch der Bank vor­le­gen kann. Nur weil die Bank aber an den­je­ni­gen aus­zah­len muss, der im Besitz des Spar­buchs ist, heißt das nicht, dass der Besit­zer immer frei über das Geld ver­fü­gen

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BAföG und das Spar­buch von der Oma

Wenn ein naher Ange­hö­ri­ger ein Spar­buch auf den Namen eines Kin­des anlegt, ohne das Spar­buch aus der Hand zu geben, ist aus die­sem Ver­hal­ten in der Regel zu schlie­ßen, dass der Zuwen­den­de sich die Ver­fü­gung über das Spar­gut­ha­ben bis zu sei­nem Tode vor­be­hal­ten will und er damit allei­ni­ger Inha­ber der

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Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Ist die in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag ver­wen­de­te Zins­än­de­rungs­klau­sel unwirk­sam, so ist die­se Lücke nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs im Wege einer objek­ti­vier­ten, von den Beson­der­hei­ten des Ein­zel­falls los­ge­lös­ten ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133, 157 BGB) zu schlie­ßen. Ein ein­sei­ti­ges Leis­tungs­be­stim­mungs­recht zur Zins­hö­he (vgl. § 316, § 315 Abs. 1 BGB) ent­steht

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Das Spar­buch der Kin­der

In einem aktu­el­len Urteil hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz zu der nicht sel­te­nen Fra­ge Stel­lung genom­men, wem erziel­te Ein­künf­te aus Spar­bü­chern steu­er­lich zuzu­ord­nen sind, die von den Eltern auf den Namen ihres Kin­des ange­legt wur­den. Für die Jah­re 1993 bis 1998 hat­te bei den Klä­gern (Eltern) eine steu­er­li­che Außen­prü­fung statt­ge­fun­den. Es

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