Prämiensparvertrag - und das Kündigungsrecht der Sparkasse

Prä­mi­en­spar­ver­trag – und das Kün­di­gungs­recht der Spar­kas­se

Bei einem Prä­mi­en­spar­ver­trag, bei dem die Prä­mi­en auf die Spar­bei­trä­ge stu­fen­wei­se bis zu einem bestimm­ten Spar­jahr stei­gen, ist das Recht der Spar­kas­se zur ordent­li­chen Kün­di­gung nach Nr. 26 Abs. 1 AGB-Spar­­kas­­sen bis zum Errei­chen der höchs­ten Prä­mi­en­stu­fe aus­ge­schlos­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof für drei im Jahr 1996 bzw.2004 abge­schlos­se­ne Prä­mi­en­spar­ver­trä­ge.

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Die Vertretung einer Sparkasse gegenüber ihren Vorstandsmitgliedern

Die Ver­tre­tung einer Spar­kas­se gegen­über ihren Vor­stands­mit­glie­dern

Eine Spar­kas­se wird gegen­über ein­zel­nen Vor­stands­mit­glie­dern durch den Ver­wal­tungs­rat ver­tre­ten. Dies gilt auch für die Ver­tre­tung gegen­über einem aus­ge­schie­de­nen stell­ver­tre­ten­den Vor­stands­mit­glied, das ledig­lich dem Vor­stand einer auf eine Spar­kas­se ver­schmol­ze­nen frü­he­ren Spar­kas­se ange­hört hat. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf der Grund­la­ge des Spar­kas­sen­ge­setz des Lan­des Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern für dort ansäs­si­ge

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Das Sparkassen-Konto für den NPD-Kreisverband

Das Spar­kas­sen-Kon­to für den NPD-Kreis­ver­band

Die Ver­fas­sungs­feind­lich­keit einer poli­ti­schen Par­tei stellt kei­nen Grund für einen Aus­schluss vom par­tei­en­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­an­spruch nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Par­tei­en­gesetz dar. Die einem Kre­dit­in­sti­tut bei der Begrün­dung einer Geschäfts­be­zie­hung oblie­gen­den all­ge­mei­nen Sorg­falts­pflich­ten nach dem Geld­wä­sche­ge­setz gebie­ten bei einem nicht rechts­fä­hi­gen Ver­ein als Ver­trags­part­ner nicht die Über­prü­fung der Anga­ben anhand der

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Formulare - und das generische Maskulin

For­mu­la­re – und das gene­ri­sche Mas­ku­lin

Eine Kun­din hat kei­nen Anspruch auf weib­li­che Per­so­nen­be­zeich­nun­gen in Vor­dru­cken und For­mu­la­ren. Dies muss­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf die Kla­ge einer Spar­kas­sen­kun­din ent­schei­den. Die Spar­kas­se ver­wen­det im Geschäfts­ver­kehr For­mu­la­re und Vor­dru­cke, die neben gram­ma­tisch männ­li­chen Per­so­nen­be­zeich­nun­gen wie etwa "Kon­to­in­ha­ber" kei­ne aus­drück­lich gram­ma­tisch weib­li­che Form ent­hal­ten. In per­sön­li­chen Gesprä­chen und in

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Kein Konto für rechtsextreme Spenden

Kein Kon­to für rechts­ex­tre­me Spen­den

Die Kün­di­gung der Kon­to­ver­bin­dung durch ein Kre­dit­in­sti­tut ist nach Ansicht des Land­ge­richts Ber­lin gerecht­fer­tigt, wenn auf die­sem Kon­to Spen­den aus der rechts­ex­tre­mis­ti­schen Sze­ne ein­ge­hen und mit die­sen Spen­den der Ehe­mann der kla­gen­den Kon­to­in­ha­be­rin, ein mehr­fach u.a. wegen Volks­ver­het­zung ver­ur­teil­ter ehe­ma­li­ger Rechts­an­walt, der der Neo-Nazi-Sze­­ne zuzu­rech­nen ist, unter­stützt wer­den soll­te. In

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Sparkassen-Rot

Spar­kas­sen-Rot

Der Bun­des­ge­richts­hof hat eine von der Bank San­tan­der betrie­be­ne Löschung der roten Far­mar­ke der Spar­kas­sen im Mar­ken­re­gis­ter abge­lehnt. Inha­ber der roten Farb­mar­ke ist der Deut­sche Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­band, der Dach­ver­band der Spar­­kas­­sen-Finan­z­­grup­­pe. Für ihn ist die am 7. Febru­ar 2002 ange­mel­de­te und am 11. Juli 2007 ein­ge­tra­ge­ne abs­trak­te Farb­mar­ke "Rot"

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