Mar­ken­lö­schungs­streit – und der Streit­wert

Maß­geb­lich für die Fest­set­zung des Gegen­stands­werts des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens im Mar­ken­lö­schungs­streit ist das wirt­schaft­li­che Inter­es­se des Mar­ken­in­ha­bers an der Auf­recht­erhal­tung sei­ner Mar­ke . Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht die Fest­set­zung des Gegen­stands­wer­tes für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren in einem Mar­ken­lö­schungs­streit auf 50.000 € im Regel­fall bil­li­gem Ermes­sen . Im Ein­zel­fall kann der Wert

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Die Auf­stel­lung des Gesamt­per­so­nal­plans und die Betei­li­gung des Per­so­nal­rats

Die bei haus­halts­recht­li­chen Stel­len­plä­nen vor­ge­se­he­ne Betei­li­gung des Per­so­nal­rats kann auf die Per­so­nal­pla­nung der Spar­kas­se nicht über­tra­gen wer­den. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall bezüg­lich der Betei­li­gungs­pflicht des Per­so­nal­rat der Stadt­spar­kas­se Osna­brück bei der jähr­li­chen Auf­stel­lung des Gesamt­per­so­nal­plans ent­schie­den. Im Jahr 2005 hat eine Novel­lie­rung des Nie­der­säch­si­schen

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Spar­kas­sen-Rot

Wie bekannt muss die Far­be Rot für die Ver­brau­cher sein, damit sie als Mar­ke geschützt blei­ben kann? Das Bun­de­pa­tent­ge­richt hat jetzt in zwei die Farb­mar­ke „Rot“ des Deut­schen Spar­­kas­­sen- und Giro­ver­bands betref­fen­den Ver­fah­ren beschlos­sen, eine Rei­he von grund­sätz­li­chen Fra­gen dem Euro­päi­schen Gerichts­hof zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen: Der Farb­ton Rot (HKS 13)

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Ein Kon­to bei der Spar­kas­se

Die Wei­ge­rung einer öffen­t­­lich-rech­t­­li­chen Spar­kas­se, für eine nicht vom Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ver­bo­te­ne Par­tei ein Giro­kon­to zu eröff­nen und zu füh­ren, ver­stößt u. a. gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 GG und das Par­tei­en­pri­vi­leg des Art. 21 GG. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Dres­den die Ost­säch­si­sche Spar­kas­se Dres­den dazu ver­pflich­tet, für den

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Anspruch auf Ver­ein­ba­rung eines Ver­sor­gungs­rechts

Bie­tet der Arbeit­ge­ber vor­be­halt­los über Jah­re hin­weg sei­nen Arbeit­neh­mern bei Erfül­lung bestimm­ter Vor­aus­set­zun­gen den Abschluss eines Ver­sor­gungs­ver­tra­ges an, der ua. eine Ver­sor­gung nach beam­ten­ähn­li­chen Grund­sät­zen vor­sieht, so ist er auf­grund betrieb­li­cher Übung ver­pflich­tet, allen ande­ren Arbeit­neh­mern, die die Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, den Abschluss eines inhalts­glei­chen Ver­sor­gungs­ver­tra­ges anzu­bie­ten. In dem jetzt vom

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Ver­tre­tung einer Spar­kas­se in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Der Nach­weis der Ver­tre­tungs­macht nach § 71 Abs. 2 ZVG kann durch öffent­li­che Urkun­den nach §§ 415, 417, 418 ZPO geführt wer­den. Die öffent­li­che Form ersetzt die in § 71 Abs. 2 ZVG bezeich­ne­te öffent­li­che Beglau­bi­gung nach § 129 BGB. Die nach Lan­des­recht als Behör­den gel­ten­den Spar­kas­sen­vor­stän­de kön­nen unter­schrie­be­ne und mit ihrem

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Spar­kas­sen­kon­to für extre­me Par­tei­en

Die Ber­li­ner Spar­kas­se muss nach einem Eil­be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin vor­über­ge­hend ein Giro­kon­to für den Ber­li­ner Lan­des­ver­band der Bür­ger­be­we­gung Pro Deutsch­land ein­rich­ten. Nach­dem eine pri­va­te Bank das bis­lang für die Par­tei bestehen­de Kon­to zum 26. April 2011 gekün­digt hat­te, hat­te sich Pro Deutsch­land zunächst ver­geb­lich bemüht, ein Giro­kon­to bei der

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Unter­neh­mens­mit­be­stim­mung bei baye­ri­schen Spar­kas­sen

Art. 9 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a des baye­ri­schen Spar­kas­sen­ge­set­zes, wonach Beam­te und Arbeit­neh­mer der Spar­kas­se oder ihres Trä­gers grund­sätz­lich nicht Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats sein dür­fen, ist nach einer Ent­schei­dung des Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Aus der Baye­ri­schen Ver­fas­sung ergibt sich kei­ne Ver­pflich­tung des Gesetz­ge­bers, für die als Anstal­ten des öffent­li­chen

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Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Der Bank steht bei Unwirk­sam­keit der Zins­än­de­rungs­klau­sel in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag kein geschäfts­po­li­ti­sches Ermes­sen bei Fest­le­gung des statt des­sen gel­ten­den lau­fen­den Zins­sat­zes zu. Die ent­stan­de­ne Ver­trags­lü­cke ist viel­mehr im Wege einer ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133,157 BGB) durch Her­an­zie­hung von Zins­sät­zen zu schlie­ßen, die der Zins­ent­wick­lung des kon­kre­ten Prä­mi­en­spar­ver­trags mög­lichst nahe kom­men.

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Der Gemein­de­rat und die Fusi­on "ihrer" Spar­kas­se

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he hat den Eil­an­trag von 21 Gemein­de­rä­ten der Stadt Ett­lin­gen abge­lehnt, mit dem die­se im Wege der einst­wei­li­gen Anord­nung bean­tragt haben, der Ober­bür­ger­meis­te­rin auf­zu­ge­ben, eine Son­der­sit­zung des Gemein­de­rats ein­zu­be­ru­fen, um in die­ser Sit­zung zu errei­chen, dass die Stadt Ett­lin­gen durch Gemein­de­rats­be­schluss ver­pflich­tet wird, beim Regie­rungs­prä­si­di­um Karls­ru­he einen Antrag

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Doch kein Spar­kas­sen­kon­to für Abofal­len-Inkas­so

Ende April 2010 hat­te das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück einem – zumin­dest in Inter­­net-Krei­­sen bekann­ten – Rechts­an­walts aus Osna­brück einen zuge­bil­ligt, obwohl des­sen Haupt­tä­tig­keit dar­in besteht, das Inkas­so für Man­dan­ten durch­zu­füh­ren, die im Inter­net im Rah­men sog. “Abo-Fal­­len” über ver­schie­de­ne Inter­net­por­ta­le schein­bar wert­hal­ti­ge Dienst­leis­tun­gen anbie­ten, für die der Nut­zer im Wege einer

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Spar­kas­sen­kon­to für Abofal­len-Gel­der

Die regio­na­le Spar­kas­se ist – in Nie­der­sach­sen – auch zur Eröff­nung und Füh­rung eines Giro­kon­tos ver­pflich­tet, wenn der Kun­de im Rufe geschä­digt ist, die ein­zu­zah­len­den Gel­der aber nicht delik­tisch erlangt sind. Das Image einer Spar­kas­se wird auch durch ihren öffent­li­chen Auf­trag geprägt. Dies ent­schied jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem

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Zins­be­rech­nung in Prä­mi­en­spar­ver­trä­gen

Ist die in einem Prä­mi­en­spar­ver­trag ver­wen­de­te Zins­än­de­rungs­klau­sel unwirk­sam, so ist die­se Lücke nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs im Wege einer objek­ti­vier­ten, von den Beson­der­hei­ten des Ein­zel­falls los­ge­lös­ten ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 133, 157 BGB) zu schlie­ßen. Ein ein­sei­ti­ges Leis­tungs­be­stim­mungs­recht zur Zins­hö­he (vgl. § 316, § 315 Abs. 1 BGB) ent­steht

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Kre­dit­ab­wick­lung außer Haus

In den letz­ten Mona­ten war die Pra­xis eini­ger Ban­ken immer wie­der The­ma in den Medi­en, ihre aus­ge­ge­be­nen Kre­di­te – ins­be­son­de­re lang­fris­ti­ge Immo­bi­li­en­kre­di­te – "im Paket" an extra für die­sen Zweck von Inves­to­ren gegrün­de­te Kre­dit­ab­wick­lungs­fonds abzu­tre­ten. Über die Wirk­sam­keit einer sol­chen Abtre­tung einer Dar­le­hens­for­de­rung hat­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu ent­schei­den, wobei

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Vor­stands­ge­häl­ter bei Spar­kas­sen

Mit einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil hat es das Ober­lan­des­ge­richt Köln – unter Abän­de­rung des anders­lau­ten­den erst­in­stanz­li­chen Urteils des Land­ge­richts Köln – einer nie­der­rhei­ni­schen Spar­kas­se durch einst­wei­li­ge Ver­fü­gung ver­bo­ten, die Bezü­ge sei­nes Vor­stands­vor­sit­zen­den in der Jah­res­bi­lanz, dem Anhang oder dem Geschäfts­be­richt unter Namens­nen­nung offen zu legen oder offen legen zu las­sen.

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