Zinssatz-Swap-Verträge - und die Konnexität von Grundgeschäft und Gegengeschäft

Zins­satz-Swap-Ver­trä­ge – und die Kon­ne­xi­tät von Grund­ge­schäft und Gegen­ge­schäft

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof – in Fort­füh­rung sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung aus den Jah­ren 2011 und 2015 – mit den Vor­aus­set­zun­gen der Kon­ne­xi­tät von Grund­ge­schäft und Gegen­ge­schäft bei Abschluss von Zin­s­­satz-Swap-Ver­­­trä­gen zu befas­sen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall waren im Zusam­men­hang mit dem Abschluss der drei streit­ge­gen­ständ­li­chen Zin­s­­satz-Swap-Ver­­­trä­ge durch die

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Zinssatz-Swap-Verträge - und die Beratungspflichten der Bank

Zins­satz-Swap-Ver­trä­ge – und die Bera­tungs­pflich­ten der Bank

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich erneut mit den Pflich­ten von Ban­ken beschäf­tigt, die eige­ne Zin­s­­satz-Swap-Ver­­­trä­ge emp­feh­len. Die Gemein­de Hückes­wa­gen, eine Gemein­de in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len mit rund 16.000 Ein­woh­nern, und die Rechts­vor­gän­ge­rin des beklag­ten Abwick­lungs­in­sti­tuts, die WestLB, ver­ein­bar­ten unter ande­rem am 9. Novem­ber 2006 einen „Künd­ba­ren Zah­­ler-Swap” mit einem Bezugs­be­trag in Höhe von

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Swap-Geschäfte - Beratungspflichten der Bank und der Klagevortrag des Bankkunden

Swap-Geschäf­te – Bera­tungs­pflich­ten der Bank und der Kla­ge­vor­trag des Bank­kun­den

Der Bank­kun­de, der eine Auf­­klä­­rungs- oder Bera­tungs­pflicht­ver­let­zung behaup­tet, trägt dafür die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last. Aller­dings setzt ein schlüs­si­ger Vor­trag zu einem Bera­tungs­feh­ler unter dem Aspekt einer unzu­rei­chen­den Auf­klä­rung über den anfäng­li­chen nega­ti­ven Markt­wert eines Swap-Ver­­­tra­ges nur vor­aus, dass die Bank­kun­din die Ein­prei­sung eines anfäng­li­chen nega­ti­ven Markt­werts und das Ver­schwei­gen die­ser

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Der zockende Gemeindekämmerer

Der zocken­de Gemein­de­käm­me­rer

Swap-Geschäf­­te einer nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­schen Gemein­de, die aus­schließ­lich der Erzie­lung eines Spe­ku­la­ti­ons­ge­winns die­nen, sind weder wegen einer Über­schrei­tung des der Gemein­de gesetz­lich zuge­wie­se­nen Wir­kungs­krei­ses unwirk­sam noch wegen eines Ver­sto­ßes gegen ein etwai­ges gemeind­li­ches Spe­ku­la­ti­ons­ver­bot nich­tig. Nach der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kön­nen juris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts aller­dings außer­halb des ihnen durch

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Sittenwidrige Swap-Geschäfte

Sit­ten­wid­ri­ge Swap-Geschäf­te

Ein Swap-Geschäft ist sit­ten­wid­rig und nich­tig, wenn es dar­auf ange­legt ist, den Ver­trags­part­ner der Bank von vorn­her­ein chan­cen­los zu stel­len. Ein Rechts­ge­schäft ist sit­ten­wid­rig im Sin­ne des § 138 BGB und damit nich­tig, wenn es nach sei­nem aus der Zusam­men­fas­sung von Inhalt, Beweg­grund und Zweck zu ent­neh­men­den Gesamt­cha­rak­ter mit den

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Beratungspflichten bei Swap-Geschäften mit anfänglich negativem Marktwert

Bera­tungs­pflich­ten bei Swap-Geschäf­ten mit anfäng­lich nega­ti­vem Markt­wert

Die bera­ten­de Bank ist im Zwei­per­so­nen­ver­hält­nis grund­sätz­lich bei allen Swap-Geschäf­­ten, denen kein kon­ne­xes Grund­ge­schäft zuge­ord­net ist, ver­pflich­tet, unter dem Gesichts­punkt eines schwer­wie­gen­den Inter­es­sen­kon­flikts über die Ein­prei­sung eines anfäng­li­chen nega­ti­ven Markt­werts und des­sen Höhe auf­zu­klä­ren. Ist Scha­dens­er­eig­nis eine Bera­tungs­pflicht­ver­let­zung anläss­lich des Abschlus­ses kon­kre­ter Swap-Geschäf­­te, kön­nen Vor­tei­le, die aus zu ande­ren Zei­ten

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