Bitcoin

Kryp­towäh­rung – ist die­se steu­er­pflich­tig?

Ein gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel sind Bit­coin, Ripp­le, Lite­coin und ande­re Kryp­towäh­run­gen nicht. Somit ist im Gegen­satz zum Euro nie­mand dazu ver­pflich­tet, die­se als Bezah­lung anzu­neh­men. Eine gesetz­li­che Rege­lung besteht hier­bei nur im Kon­text des klas­si­schen Gel­des. Also liegt es beim Dienst­leis­ter oder dem Ver­käu­fer von Waren selbst, ob er eine digi­ta­le Wäh­rung annimmt oder

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Sind Gewin­ne aus binä­ren Optio­nen steu­er­pflich­tig?

Beim Han­del mit Binä­ren Optio­nen sind Gewin­ne auf jeden Fall steu­er­pflich­tig. Sie kön­nen aber mit Ver­lus­ten aus jedem Kapi­tal­an­la­ge­ge­schäft – dem mit Binä­ren Optio­nen oder ande­ren Anla­ge­klas­sen – ver­rech­net wer­den. Was schon lan­ge nicht mehr funk­tio­niert, ist das Ver­rech­nen der Ver­lus­te mit Gewin­nen aus ande­ren Ein­kunfts­ar­ten. Steu­er­art der Gewin­ne aus

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Der Gewinn aus dem Grund­stücks­ver­kauf – und die ver­län­ger­te Spe­ku­la­ti­ons­frist

Wird eine Immo­bi­lie nach Ablauf der ursprüng­li­chen Spe­ku­la­ti­ons­frist von zwei Jah­ren und vor Ablauf der neu­en Spe­ku­la­ti­ons­frist von zehn Jah­ren steu­er­bar ver­äu­ßert, sind Son­der­ab­schrei­bun­gen und AfA-Beträ­ge, die in der Zeit bis zur Ver­kün­dung des StEntlG 1999/​2000/​2002 zum 1.04.1999 in Anspruch genom­men wor­den sind, dem nicht steu­er­ba­ren Zeit­raum zuzu­ord­nen. Die in Ziff.

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Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen – und der Ein­lö­sungs­ge­winn

Der Gewinn, der dadurch ent­steht, dass eine an der Bör­se gehan­del­te Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung ein­ge­löst wird, die einen Anspruch auf Lie­fe­rung von Gold ver­brieft, ist weder nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7, Abs. 2 Satz 2 EStG noch nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG steu­er­pflich­tig. Bei Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen han­delt es sich um

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Xetra-Gold Inha­ber­schuld­ver­schrei­bun­gen – und der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung einer an der Bör­se gehan­del­ten Inha­ber­schuld­ver­schrei­bung, die einen Anspruch gegen die Emit­ten­tin auf Lie­fe­rung phy­si­schen Gol­des ver­brieft und den aktu­el­len Gold­preis abbil­det, ist jeden­falls dann nicht nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG steu­er­pflich­tig, wenn die Emit­ten­tin ver­pflich­tet ist,

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Ton­nage­be­steue­rung – und die Abgel­tung von Gewin­nen aus Akti­en­ver­käu­fen

Von der pau­scha­len Gewinn­ermitt­lung nach Ton­na­ge (§ 5a EStG) sind auch Gewin­ne aus Akti­en­ver­käu­fen mit abge­gol­ten, wenn die Akti­en als Sur­ro­gat für die Charterfor­de­rung erwor­ben wor­den sind und von Anfang an die Absicht bestand, sie zeit­nah zu ver­äu­ßern. Anstel­le der Ermitt­lung des Gewinns nach § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG ist

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Optio­nen – Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäf­te – Ter­min­ge­schäf­te

Eine Opti­ons­ein­räu­mung ist auch bei Abschluss eines sog. Kom­bi­na­ti­ons­ge­schäfts kein Ter­min­ge­schäft. Pri­va­te Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 EStG) sind gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te von Wirt­schafts­gü­tern, ins­be­son­de­re bei Wert­pa­pie­ren, bei denen der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung nicht mehr als ein Jahr beträgt. Zu den Wirt­schafts­gü­tern, die Gegen­stand

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Spe­ku­la­ti­ons­ge­winn bei Bedin­gungs­ein­tritt nach Frist­ab­lauf

Für die Berech­nung der zehn­jäh­ri­gen sog. Spe­ku­la­ti­ons­frist kommt es auf die zivil­recht­li­che Wirk­sam­keit des Ver­tra­ges und nicht auf den Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses an. Erfolgt der Ver­kauf eines Grund­stü­ckes unter einer auf­schie­ben­den Bedin­gung und tritt die­se erst nach Ablauf der Spe­ku­la­ti­ons­frist ein, so liegt kein steu­er­pflich­ti­ges Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäft vor. In dem jetzt

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Aus­gleichs­fä­hig­keit der Gewin­ne und Ver­lus­te aus Bör­sen­ter­min­ge­schäf­ten

Die Ein­nah­men aus Opti­ons­ge­schäf­ten sind gemäß § 22 Nr. 2 i. V. mit § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG (bis 1998) bzw. § 23 Abs. 1 Nr. 4 EStG (ab 1999) als Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te steu­er­pflich­tig, soweit der Zeit­punkt zwi­schen dem Erwerb und der Ver­äu­ße­rung der Opti­ons­schei­ne nicht mehr als sechs Mona­te (bis

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Teil­ent­gelt­lich­keit bei Erwerb durch Ver­mächt­nis

Der Erwerb eines Grund­stücks in Erfül­lung eines Ver­mächt­nis­ses ist ein teil­ent­gelt­li­cher und damit im Rah­men der Besteue­rung nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 22 Nr. 2 EStG auf­teil­ba­rer Vor­gang, wenn der Ver­mächt­nis­neh­mer für den Erwerb des ver­mach­ten Gegen­stan­des eine Gegen­leis­tung erbrin­gen muss, deren Wert die ver­mächt­nis­wei­se Zuwen­dung nicht aus­gleicht.

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Spe­ku­la­ti­ons­frist bei Grund­stücks­ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten

Die durch das Steu­er­ent­las­tungs­ge­setz 1999/​2000/​2002 ein­ge­führ­te Ver­län­ge­rung der Spe­ku­la­ti­ons­frist bei Grund­stücks­ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten auf zehn Jah­re ist nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig. Die Gewin­ne aus pri­va­ten Grund­stücks­ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten unter­la­gen nach der bis zum 31. Dezem­ber 1998 gel­ten­den Rechts­la­ge der Ein­kom­men­steu­er, wenn der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung weni­ger als zwei Jah­re

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Spe­ku­la­ti­ons­ge­winn bei Haus­ver­kauf

Das Hes­si­sches Finanz­ge­richt erach­tet die Besteue­rung eines in 1999 rea­li­sier­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­winns aus dem Ver­kauf eines in 1998 errich­te­ten pri­va­ten Gebäu­des nach § 23 Abs.1 Nr.1 Satz 2 EStG in Ver­bin­dung mit § 52 Abs.39 Satz 1 EStG in der im Streit­jahr 1999 gel­ten­den Fas­sung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes inso­weit nicht mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar,

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Rück­wir­ken­de Grund­stücks­spe­ku­la­ti­on

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hält die für Grund­stücks­ver­äu­ße­run­gen nach dem 31. Dezem­ber 1998 gel­ten­de Ände­rung des § 23 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG durch das Steu­er­be­rei­ni­gungs­ge­setz vom 22. Dezem­ber 1999 für ver­fas­sungs­wid­rig. Er hat daher das finanz­ge­richt­li­che Ver­fah­ren aus­ge­setzt und die Fra­ge der Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der die Rück­wir­kung vor­se­hen­den Anwen­dungs­re­ge­lung des § 52

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Kein Ver­lust ohne Ver­lust-Fest­stel­lungs­be­scheid

Wie das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt in einem aktu­el­len Urteil deut­lich macht, kann ein vom Steu­er­pflich­ti­gen gel­tend gemach­te Ver­lust aus Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten im Jahr 2001 bei der Ver­an­la­gung für ein spä­te­res Kalen­der­jahr (im Fall des Nds. FG: des Jah­res 2005) nicht berück­sich­tigt wer­den. Es bedarf hier­zu eines geson­der­ten Fest­stel­lungs­ver­fah­rens. Auf die Fest­stel­lung des

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Spe­ku­la­ti­ons­frist bei Fusio­nen

Mit dem Erwerb neu­er Antei­le im Zuge einer Ver­schmel­zung beginnt für den Anteils­eig­ner die für die Ver­steue­rung von Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­nen nach § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG maß­geb­li­che Ver­äu­ße­rungs­frist von einem Jahr. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. August 2008 – IX R 71/​07

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Gewinns aus der Ver­äu­ße­rung einer Opti­on auf den Erwerb eines GmbH-Anteils

Der Ver­kauf von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft führt unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen zu einem steu­er­pflich­ti­gen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn nach § 17 EStG. Glei­ches gilt für den Ver­kauf von “Anwart­schaf­ten” auf Betei­li­gun­gen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich jetzt mit der Fra­ge zu befas­sen, ob auch der schuld­recht­li­che Anspruch gegen einen Gesell­schaf­ter auf Über­tra­gung eines Gesell­schafts­an­teils

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Dayt­ra­der nicht zwin­gend gewerb­lich tätig

Umfang­rei­che Wert­pa­pier­ge­schäf­te an in- und aus­län­di­schen Bör­sen­plät­zen stel­len nicht stets eine gewerb­li­che Tätig­keit dar, son­dern kön­nen u.U. als pri­va­te Ver­mö­gens­ver­wal­tung anzu­se­hen sein, so dass zwar die Gewin­ne aus die­ser Tätig­keit der Ein­kom­men­steu­er, nicht aber zusätz­lich der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen. Das ent­schied jetzt das Finanz­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg. In dem vom FG ent­schie­de­nen Streit­fall

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Ver­fas­sungs­ge­mä­ße Besteue­rung von Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­nen für 1999 und 2000

Die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Besteue­rung von Gewin­nen aus pri­va­ten Wert­pa­pier­ge­schäf­ten in den Jah­ren 1999 und 2000 ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zwei­fel­haft. In einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes muss­te sich der Bun­des­fi­nanz­hof erneut mit der Fra­ge befas­sen, ob Gewin­ne aus pri­va­ten Wert­pa­pier­ge­schäf­ten in den Jah­ren 1999 und 2000 ver­steu­ert wer­den

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Kauf­preis bei gestaf­fel­tem Akti­en­er­werb

Bei recht­lich, wirt­schaft­lich und zeit­lich ver­bun­de­nen Erwer­ben von Akti­en­pa­ke­ten einer AG durch den­sel­ben Erwer­ber zu unter­schied­li­chen Ent­gel­ten muss der Kauf­preis (= Ver­äu­ße­rungs­preis i.S. von § 17 Abs. 2 Satz 1 EStG) für das ein­zel­ne Paket für steu­er­li­che Zwe­cke abwei­chend von der zivil­recht­li­chen Ver­ein­ba­rung auf­ge­teilt wer­den, wenn sich kei­ne kauf­män­nisch nach­voll­zieh­ba­ren Grün­de für

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Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­ne 1994 – 99

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat­te bereits im März 2004 ent­schie­den, dass die Besteue­rung von Spe­ku­la­ti­ons­ge­win­nen aus pri­va­ten Wert­pa­pier­ge­schäf­ten in den Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men 1997 und 1998 gegen das Grund­ge­setz ver­sto­ße, weil die Besteue­rung in ers­ter Linie von der Mit­­­wir­kungs- und Erklä­rungs­be­reit­schaft des Steu­er­pflich­ti­gen abhän­ge und eine dem Gleich­heits­satz ent­spre­chen­de Durch­set­zung des Steu­er­an­spruchs daher nicht

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