Geson­der­te Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Spen­den­vor­trags

Ein ver­blei­ben­der Spen­den­vor­trag für eine Ver­mö­gens­stockspen­de nach § 10b Abs. 1a EStG ist erst­mals zum Schluss des Ver­an­la­gungs­zeit­raums des Zuwen­dungs­jah­res geson­dert fest­zu­stel­len (§ 10b Abs. 1a Satz 4 EStG i.V.m. § 10d Abs. 4 EStG). Die­ser Bescheid hat für die nach­fol­gen­den Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de hin­sicht­lich der tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des § 10b Abs. 1a EStG

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Die Spen­de an eine Pfarr­ge­mein­de – und die Fra­ge der Unent­gelt­lich­keit

Eine Spen­de muss ohne die Erwar­tung eines beson­de­ren Vor­teils gege­ben wer­den; die Spen­den­mo­ti­va­ti­on muss im Vor­der­grund ste­hen. Die Unent­gelt­lich­keit ist für die Spen­de und damit für den Spen­den­ab­zug kon­sti­tu­ti­ves Merk­mal. Die steu­er­li­che Ent­las­tung der Spen­de ist nur gerecht­fer­tigt, wenn sie weder pri­vat- noch grup­pen­nüt­zig, son­dern aus­schließ­lich fremd­nüt­zig, d.h. zur För­de­rung

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Die in der EU ansäs­si­ge Spen­den­emp­fän­ge­rin – und die Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat bereits in sei­nem Urteil in BFHE 248, 543, BSt­Bl II 2015, 588, Rz 47 ff. ent­schie­den, aus uni­ons­recht­li­chen Grün­den kön­ne nicht ver­langt wer­den, dass die Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung einer aus­län­di­schen Stif­tung dem amt­lich vor­ge­schrie­be­nen Vor­druck gemäß § 50 ESt­DV ent­spre­che (vgl. auch § 50 Abs. 1 Satz 2 ESt­DV). Zu den

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Die Spen­de an eine rumä­ni­sche Kir­chen­ge­mein­de

Das Anse­hen Deutsch­lands kann gemäß § 10b Abs. 1 Satz 6 EStG geför­dert wer­den, wenn im Kern­be­reich der reli­giö­sen Tätig­keit einer aus­län­di­schen Kir­che ein gemein­nüt­zi­ges Enga­ge­ment erkenn­bar wird, das Deutsch­land mit­tel­bar zuzu­rech­nen ist. Eine Spen­de, die ein inlän­di­scher Steu­er­pflich­ti­ger unmit­tel­bar einer im EU-/EWR-Aus­­­land bele­ge­nen Ein­rich­tung zuwen­det, die die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 51

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Der Groß­spen­den­vor­trag – und sei­ne Ände­rung

Auf­grund der in § 10b Abs. 1 Satz 5 EStG 2002 vor­ge­nom­me­nen Glo­bal­ver­wei­sung gilt die Vor­schrift des § 10d EStG 2002 im Fal­le des Abzugs von Son­der­aus­ga­ben für steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke ent­spre­chend. Dar­aus folgt, dass der am Schluss eines Ver­an­la­gungs­zeit­raums ver­blei­ben­de Groß­spen­den­vor­trag gemäß § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG 2002 geson­dert fest­zu­stel­len ist. Nach

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Die im EU-Aus­land ansäs­si­ge Stif­tung – und der Spen­den­ab­zug

Die Anfor­de­rung eines bereits erstell­ten und bei der aus­län­di­schen Stif­tungs­be­hör­de ein­ge­reich­ten Täti­g­keits- oder Rechen­schafts­be­richts durch die Finanz­ver­wal­tung bzw. durch das Finanz­ge­richt ist eine uni­ons­recht­lich zuläs­si­ge Maß­nah­me der Steu­er­auf­sicht. Sie ist sowohl geeig­net als auch erfor­der­lich sowie ange­mes­sen, um beur­tei­len zu kön­nen, ob die aus­län­di­sche Stif­tung die Vor­aus­set­zun­gen des § 63

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Spen­den­ab­zug für "Schmier­gel­der"?

Nach § 10b Abs. 1 Satz 1 EStG sind Aus­ga­ben zur För­de­rung bestimm­ter als beson­ders för­de­rungs­wür­dig aner­kann­ter gemein­nüt­zi­ger Zwe­cke inner­halb einer gesetz­lich fest­ge­leg­ten Ober­gren­ze als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar. Die erkenn­ba­re Aus­rich­tung der För­de­rung auf einen die­ser steu­er­be­güns­tig­ten Zwe­cke ist das ent­schei­den­de Kri­te­ri­um für den Spen­den­ab­zug. Das ist auch der eigent­li­che Grund dafür, dass

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Spen­de an eine Vor­stif­tung

Zuwen­dun­gen an eine rechts­fä­hi­ge Stif­tung sind vor deren Aner­ken­nung nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar. Nach § 10b Abs. 1a EStG 2007 kön­nen Spen­den an eine nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG steu­er­be­frei­te Stif­tung des pri­va­ten Rechts auf Antrag des Steu­er­pflich­ti­gen im Ver­an­la­gungs­zeit­raum der Zuwen­dung und in den fol­gen­den neun Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men bis zu

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Die Aus­lands­spen­de inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on

Spen­den an eine Emp­fän­ger­kör­per­schaft mit Sitz in einem ande­ren Mit­glied­staat der EU (hier: Ver­ein mit Sitz in Ita­li­en), kön­nen steu­er­lich abge­zo­gen wer­den, wenn die begüns­tig­te Ein­rich­tung die Vor­aus­set­zun­gen der natio­na­len Rechts­vor­schrif­ten für die Gewäh­rung von Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen erfüllt. Der Spen­den­ab­zug setzt also u.a. vor­aus, dass die Anfor­de­run­gen an die sat­zungs­mä­ßi­ge Ver­mö­gens­bin­dung

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