Arbeitsamt Dessau

Die völ­lig über­flüs­si­ge beruf­li­che Eingliederungsmaßnahme

An eine zuge­wie­se­ne beruf­li­che Ein­glie­de­rungs­maß­nah­me sind auch unter Berück­sich­ti­gung vor­han­de­ner Vor­kennt­nis­se in Bezug auf die Eig­nung der Maß­nah­me kei­ne über­spann­ten Anfor­de­run­gen zu stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge gegen eine drei­wö­chi­ge Sperr­zeit abge­wie­sen. Die Klä­ge­rin trat die Maß­nah­me zur Akti­vie­rung und

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Die Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung für die Agen­tur für Arbeit

In Aus­nah­me­fäl­len kann die Agen­tur für Arbeit von ihren Wei­sun­gen abwei­chen und auf die bei einer Erkran­kung sonst not­wen­di­ge Vor­la­ge einer Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung durch den Arbeits­lo­sen ver­zich­ten, wenn die­ser einen Ter­min krank­heits­be­dingt nicht ein­hal­ten kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Gie­ßen in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine ein­wö­chi­ge Sper­re für den

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Die Ver­füg­bar­keit bei der Arbeitsvermittlung

Begehrt ein Arbeit­neh­mer, der sich gegen eine durch sei­nen Arbeit­ge­ber aus­ge­spro­che­ne Kün­di­gung mit dem Ziel der Wei­ter­be­schäf­ti­gung zur Wehr setzt, bis zur Klä­rung der Recht­mä­ßig­keit sei­ner Kün­di­gung Arbeits­lo­sen­geld, muss er sich den Ver­mitt­lungs­be­mü­hun­gen der Bun­des­agen­tur für Arbeit zur Ver­fü­gung stel­len. Fehlt es an der sub­jek­ti­ven Ver­füg­bar­keit, fehlt es für einen

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Sperr­zeit des Arbeits­lo­sen­gel­des wegen eines Verkehrsverstoß

Ver­liert ein Berufs­kraft­fah­rer sei­nen Arbeits­platz, weil auf­grund eines Rot­licht­ver­sto­ßes sei­ne Fahr­erlaub­nis ent­zo­gen wird und er des­halb nicht mehr beschäf­tigt wer­den kann, hat er sei­ne Arbeits­lo­sig­keit grund­sätz­lich grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt und das kann zum Ein­tritt einer Sperr­zeit füh­ren. So das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines gekün­dig­ten Berufs­kraft­fah­rers, dessen

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Der Auf­he­bungs­ver­trag und die Sper­re des Arbeitslosengeldes

Beim Abschluss eines Auf­he­bungs­ver­trags bei dro­hen­der betriebs­be­ding­ter Kün­di­gung des Arbeit­ge­bers auch bei Ver­ein­ba­rung einer Abfin­dung tritt wegen Annah­me eines wich­ti­gen Grun­des kei­ne Sperr­zeit für den Bezug von Arbeits­lo­sen­geld ein. Dabei ist es ohne Belang, ob die dro­hen­de Arbeit­ge­ber­kün­di­gung recht­mä­ßig ist. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines

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Auf­he­bungs­ver­trag und Sper­re des Arbeitslosengeldes

Der Anspruch auf Arbeits­lo­sen­geld ruht für die Dau­er einer Sperr­frist von 12 Wochen, wenn der Arbeits­lo­se sein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis gelöst und damit zumin­dest sei­ne Arbeits­lo­sig­keit grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt hat. Auch wenn ohne den Abschluss eines Auf­lö­sungs­ver­tra­ges kei­ne hohe Abfin­dung gezahlt wor­den wäre, gilt die­se Sperr­zeit. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Landessozialgerichts

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Sper­re des Arbeits­lo­sen­gel­des nicht bei wich­ti­gem Grund

Auch wenn ein Arbeit­neh­mer vor­sätz­lich die Arbeits­lo­sig­keit her­bei­ge­führt hat, tritt kei­ne Sper­re des Arbeits­lo­sen­gel­des ein, wenn ein wich­ti­ger Grund für die Arbeits­auf­ga­be vor­ge­le­gen hat. Der Umzug an einen ande­ren Ort zum Lebens­part­ner wegen gesund­heit­li­cher Pro­ble­me in der Schwan­ger­schaft ist ein wich­ti­ger Grund. So die Ent­schei­dung des Sozi­al­ge­richts Dort­mund in dem hier

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