Hochseilgarten

Kein Klet­ter­park in Corona-Zeiten

Die nor­d­rhein-wes­t­­fä­­li­­sche Coro­na­schutz­ver­ord­nung ermög­licht die Unter­sa­gung des Betriebs eines Klet­ter­parks. Eine Gemein­de in NRW hat den Betrieb eines soge­nann­ten Klet­ter­parks auf Grund­la­ge des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes und der Coro­naSch­VO NRW unter­sagt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat jetzt einen dage­gen gerich­te­ten Eil­an­trag der Betrei­ber­ge­sell­schaft des Klet­ter­parks abge­lehnt: Es han­de­le sich, so das Ver­wal­tungs­ge­richt, um einen

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Basketball

Ver­let­zung beim Basketballspiel

Die Eigen­art des Bas­ket­ball­spiels ist auch als „Kampf­spiel“ zu cha­rak­te­ri­sie­ren. Ein Bas­ket­ball­spie­ler kann einen ihm ent­ste­hen­den Scha­den nicht auf einen ande­ren, etwa einen Gegen­spie­ler, abwäl­zen. Jeder Spie­ler ist poten­zi­el­ler Ver­let­zer als auch Ver­letz­ter. Die­se Grund­sät­ze grei­fen auch noch bei gewis­sen Regel­ver­stö­ßen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem

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Golf

Coro­na-Gol­fen

Golf­plät­ze blei­ben wei­ter­hin geschlos­sen. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter hat den Eil­an­trag eines Golf­spie­lers abge­lehnt, das Ver­bot des Ama­­teur- und Frei­zeit­sports auf und in allen öffent­li­chen und pri­va­ten Sport­an­la­gen vor­läu­fig außer Voll­zug zu set­zen. Nach der aktu­el­len Coro­na­schutz­ver­ord­nung des Lan­des in der seit dem 16. Dezem­ber 2020

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Sneaker,Turnschuhe,Sportschuhe

Coro­na – und die Ein­schrän­kun­gen beim Breitensport

Die Son­der­re­ge­lun­gen für den Spi­t­­zen- und Pro­fi­sport in der Coro­na­schutz­ver­ord­nung ver­sto­ßen nicht gegen den Gleichheitsgrund­satz. Daher sind die in der Ver­ord­nung gere­gel­ten Ein­schrän­kun­gen im Brei­­ten- und Frei­zeit­sport vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Eil­an­tra­ges ent­schie­den, mit dem der in Düsseldorf

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Ama­teur­sport – und die Teil­nah­me von EU-Bür­gern an deut­schen Meisterschaften

Der teil­wei­se Aus­schluss der Staats­an­ge­hö­ri­gen ande­rer Mit­glied­staa­ten von deut­schen Leicht­ath­le­tik­meis­ter­schaf­ten der Senio­ren im Ama­teur­sport kann gegen euro­päi­sches Uni­ons­recht ver­sto­ßen. Dies ent­schied jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in Reak­ti­on auf eine Reg­ele­men­tÄn­de­rung des Deut­schen Leicht­ath­le­tik­ver­ban­des. Die Teil­nah­me an Deut­schen Leicht­ath­le­tik­meis­ter­schaf­ten in der Kate­go­rie der Senio­ren im Ama­teur­sport stand zunächst Angehörigen

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Gewerbs­mä­ßi­ges Han­del­trei­ben mit Dopingmitteln

Die Straf­vor­schrift des uner­laub­ten Han­del­trei­bens mit Doping­mit­teln gemäß § 4 Abs. 1 des Geset­zes gegen Doping im Sport (Anti-Doping-Gesetz – Anti­DopG) ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. Bei der Aus­le­gung des Tat­be­stands­merk­mals „Han­del­trei­ben“ in § 4 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 1 Nr. 2 Anti­dopG ist auf die zu dem gleich­lau­ten­den Merk­mal in § 29 Abs. 1 Nr. 1 BtMG

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Tur­nier­bridge – als Sport

Dupli­­ca­­te-Bridge fällt nicht unter den Begriff „Sport“ im Sin­ne der Mehr­wert­steu­er­richt­li­nie und kann daher nicht als sol­cher von der Mehr­wert­steu­er befreit wer­den. Aller­dings schließt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on nicht aus, dass die Mit­glied­staa­ten anneh­men kön­nen, dass Dupli­­ca­­te-Bridge unter den Begriff „kul­tu­rel­le Dienst­leis­tun­gen“ im Sin­ne der Richt­li­nie fällt. Die­ser Ent­schei­dung des

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Olym­pia – und die deut­schen Nominierungsrichtlinien

Bei Nomi­nie­rungs­richt­li­ni­en von Sport­ver­bän­den, die außer­halb der Sat­zung die Kri­te­ri­en für die Teil­nah­me an Wett­kämp­fen fest­le­gen, han­delt es sich um Ver­bands­recht, das wie Sat­zungs­recht als von den sie erstel­len­den Per­so­nen los­ge­lös­tes Regel­werk aus sich her­aus objek­tiv aus­zu­le­gen ist. Ein Mono­pol­ver­band, der als ein­zi­ger bestimm­te Leis­tun­gen unter von ihm selbst aufgestellten

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Verhandlungstisch

Ein Sport­ler will nach Olympia

Der Bun­des­ge­richts­hof hat aktu­ell ein Urteil des Lan­des­ge­richt Frank­furt am Main bestä­tigt, mit dem der Deut­sche Olym­pi­schen Sport­bun­des (DOSB) wegen Nicht­no­mi­nie­rung des Drei­sprin­gers Charles Frie­dek für die Olym­pi­schen Spie­le 2008 in Peking dem Grun­de nach zum Scha­dens­er­satz ver­ur­teilt wur­de. Der Klä­ger, Charles Frie­dek, der seit dem Jahr 1997 pro­fes­sio­nel­ler Leicht­ath­let in der

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Sport­ler-Doping in der DDR – und die Opferentschädigungsansprüche

Die Ver­ab­rei­chung von Doping­sub­stan­zen an eine min­der­jäh­ri­ge Hoch­leis­tungs­sport­le­rin in der ehe­ma­li­gen DDR stellt einen vor­sätz­li­chen, rechts­wid­ri­gen tät­li­chen Angriff im Sin­ne des Opfer­ent­schä­di­gungs­ge­set­zes dar. Das Sozi­al­ge­richt Mag­de­burg hat­te über den Fall einer 1963 gebo­re­nen Sport­le­rin zu ent­schei­den, die zwi­schen ihrem 13. und 20. Lebens­jahr in der ehe­ma­li­gen DDR Hoch­leis­tungs­sport­le­rin in der Abteilung

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Arbeits­un­fall durch Speerwurf?

Ein töd­li­cher Speer­wurf ist kein Arbeits­un­fall, auch nicht für Kampf­rich­ter in der Leicht­ath­le­tik. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf den Anspruch der Wit­we eines töd­lich ver­un­glück­ten Speer­wurf­kampf­rich­ters auf Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­neint. Der 74-jäh­­ri­­ge Ehe­mann der Klä­ge­rin war lizen­sier­ter Kampf­rich­ter für Wett­kämp­fe der Leicht­ath­le­tik. Wäh­rend eines

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