Paralym­pi­sche Som­mer­spie­le, rus­si­sche Sport­le­rin­nen – und das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt ein Eil­an­trag gegen die Nicht­zu­las­sung von rus­si­schen Sport­le­rin­nen und Sport­lern zu den Paralym­pi­schen Spie­len ohne Erfolg. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt lehn­te den Antrag auf Erlass einer ent­spre­chen­den einst­wei­li­gen Anord­nung ab. Die­se Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts beruh­te auf einer Fol­genab­wä­gung: Mit der Nicht­zu­las­sung der Teil­nah­me an der Abschluss­ze­re­mo­nie der

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Pro­fi­sport – und die Schieds­ge­richts­bar­keit des CAS

Der Court of Arbi­tra­ti­on for Sports (CAS) in Lau­sanne ist ein Schieds­ge­richt im Sin­ne von § 1025 Abs. 2, § 1032 Abs. 1 ZPO. Ein nach dem "Ein-Platz-Prin­zip" orga­ni­sier­ter inter­na­tio­na­ler Sport­ver­band ist hin­sicht­lich der Zulas­sung der Ath­le­ten zu den von ihm orga­ni­sier­ten Sport­wett­be­wer­ben markt­be­herr­schend. Es stellt kei­nen Miss­brauch der Markt­macht des

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Deut­sche Gerich­te – und die Sport­schieds­ge­richts­bar­keit

Der Bun­des­ge­richts­hof hält die in den inter­na­tio­na­len Wett­kampf­mel­dun­gen ent­hal­te­ne Schieds­ge­richts­klau­sel zuguns­ten des Court of Arbi­tra­ti­on for Sport (CAS) in Lau­sanne für zuläs­sig und wirk­sam. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­lang­te die Eis­schnell­läu­fe­rin Clau­dia Pech­stein von der Inter­na­tio­nal Ska­ting Uni­on (ISU), dem inter­na­tio­na­len Fach­ver­band für Eis­schnell­lauf, Scha­dens­er­satz, weil sie

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Arbeits­un­fall durch Speer­wurf?

Ein töd­li­cher Speer­wurf ist kein Arbeits­un­fall, auch nicht für Kampf­rich­ter in der Leicht­ath­le­tik. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf den Anspruch der Wit­we eines töd­lich ver­un­glück­ten Speer­wurf­kampf­rich­ters auf Leis­tun­gen aus der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­neint. Der 74-jäh­­ri­ge Ehe­mann der Klä­ge­rin war lizen­sier­ter Kampf­rich­ter für Wett­kämp­fe der Leicht­ath­le­tik. Wäh­rend eines

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Unfall­ver­si­che­rungs­schutz für den Ver­trags­ama­teur

Sport­ler ste­hen wäh­rend ihres Trai­nings jeden­falls dann unter Ver­si­che­rungs­schutz in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung, wenn sie sich in einem Ver­trag gegen­über einem das Manage­ment der Mann­schaft betrei­ben­den wei­te­ren Ver­ein zahl­rei­chen Ver­pflich­tun­gen unter­wor­fen haben, die über das rei­ne Hand­ball­spie­len in einem Ver­ein hin­aus­ge­hen. Dies gilt auch dann, wenn sie hier­für kei­ne Ver­gü­tung,

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Die 16jährige Sport­le­rin – und ihre angeb­li­che Ein­wil­li­gung ins Doping

Von einer Ein­wil­li­gung einer 16jährigen Sport­le­rin der DDR in den Gebrauch von Doping­mit­teln kann nicht aus­ge­gan­gen wer­den, wenn sie von ihrem Trai­ner bewusst im unkla­ren gelas­sen gewor­den ist, um was für Sub­stan­zen es sich eigent­lich han­delt. Wegen der aus dem Doping­ge­brauch resul­tie­ren­den gesund­heit­li­chen und wirt­schaft­li­chen Fol­gen ist der Sport­le­rin eine

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Sport­sol­da­ten mit Sta­si-Trai­ner

Die Bun­des­wehr muss nach einem aktu­el­len Urteil des Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richts einen frü­he­ren Mit­ar­bei­ter des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit der DDR als Trai­ner von Sport­sol­da­ten dul­den. Ingo Steu­er, Trai­ner der deut­schen Meis­ter und Euro­pa­meis­ter im Eis­kunst­paar­lauf Aljo­na Sav­chen­ko und Robin Szol­ko­wy, darf damit auch Sport­sol­da­ten trai­nie­ren. Ingo Steu­er, der bei sei­ner Ein­stel­lung

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Poli­zei-Hand­ball

Die Auf­wen­dun­gen für einen in der Frei­zeit betrie­be­nen Sport kön­nen auch bei einem Poli­zei­be­am­ten nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Tätig­keit berück­sich­tigt wer­den. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Rechts­streit mach­te der Klä­ger in der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung 2006 Auf­wen­dun­gen in Höhe von rd. 1.150.- € für die Aus­übung

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Künst­ler- und Sport­ler­be­steue­rung

Nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Beschluss des Bun­des­fi­nanz­hofs ist die pau­scha­le Ein­kom­mens­be­steue­rung aus­län­di­scher Künst­ler und Sport­ler unge­ach­tet eines von der EU-Kom­­mis­­si­on gegen Deutsch­land betrie­be­nen Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­rens mit dem Euro­pa­recht ver­ein­bar. Der Beschluss ist im Rah­men eines vor­läu­fi­gen Eil­ver­fah­rens ergan­gen, eine grund­le­gen­de Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che steht noch aus. Kon­kret ging es dabei

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