Olym­pia – und die deut­schen Nominierungsrichtlinien

Bei Nomi­nie­rungs­richt­li­ni­en von Sport­ver­bän­den, die außer­halb der Sat­zung die Kri­te­ri­en für die Teil­nah­me an Wett­kämp­fen fest­le­gen, han­delt es sich um Ver­bands­recht, das wie Sat­zungs­recht als von den sie erstel­len­den Per­so­nen los­ge­lös­tes Regel­werk aus sich her­aus objek­tiv aus­zu­le­gen ist. Ein Mono­pol­ver­band, der als ein­zi­ger bestimm­te Leis­tun­gen unter von ihm selbst aufgestellten

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Der Sport-Dach­ver­band – und sein wirt­schaft­li­cher Geschäftsbetrieb

Unter sport­li­chen Ver­an­stal­tun­gen i.S. von § 67a AO sind orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men eines Sport­ver­eins zu ver­ste­hen, die es akti­ven Sport­lern ermög­li­chen, Sport zu trei­ben. Die Tätig­keit eines Sport-Dach­­ver­­­bands gehört dazu nicht. Ein wirt­schaft­li­cher Geschäfts­be­trieb i.S. von § 14 AO erfor­dert nicht das Bestehen eines kon­kre­ten oder poten­ti­el­len Wett­be­werbs. Die Akti­vi­tä­ten des Sport-Dachverbands

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Die Lizenz eines Berufsboxers

Ein Ver­ein muss sich die auf­he­ben­de Ent­schei­dung sei­nes Beru­fungs­aus­schus­ses zurech­nen las­sen und ist dar­an gebun­den. Mit die­ser Begrün­dung hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge­ab­wei­sung eines Berufs­box­sport­ver­ban­des durch das Land­ge­richt Ham­burg bestä­tigt. Durch die­sen Ver­band hat­te der Beklag­te, ein ehe­ma­li­ger Deut­scher Meis­ter im Schwer­ge­wicht, seit 1999 eine

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Kein Wind in den Segeln für Olympia

Ent­spricht die Ent­schei­dung eines Sport­ver­ban­des zur Nomi­nie­rung einer Mann­schaft zur Olym­­pia-Teil­­nah­­me den Nomi­nie­rungs­grund­sät­zen, kann der Sport­ver­band nicht ver­pflich­tet wer­den, Sport­ler, die nicht bei der Nomi­nie­rung berück­sich­tigt wor­den sind, als Teil­neh­mer für die Olym­pia­de beim Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bund vor­zu­schla­gen oder eine wei­te­re Qua­li­fi­zie­rungs­chan­ce ein­zu­räu­men. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Ham­burg in

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Hart­platz­hel­den

In dem Streit um um das Inter­net­por­tal „Hartplatzhelden.de“ um die Ver­öf­fent­li­chungs­rech­te um pri­va­te Vide­os von Ama­teur­fuß­ball­spie­len hat jetzt in zwei­ter Instanz das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart das Urteil des Land­ge­richts Stutt­gart bestä­tigt, wonach der Würt­tem­ber­gi­sche Fuß­ball­ver­band ver­lan­gen darf, dass der pri­va­te Betrei­ber „Film­auf­zeich­nun­gen von Fuß­­ball-Ver­­­band­s­­spie­­len, Fuß­­ball-Ver­­­band­s­­po­­kal­­spie­­len, Fuß­­ball-Aus­­­wahl­­spie­­len, Fuß­­ball-Freun­d­­schafts- und ‑Tur­nier­spie­len sowie Fußball-Hallenspielen,

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