Ausschluss von Minderheitsaktionären - und die Angemessenheit der Barabfindung

Aus­schluss von Min­der­heits­ak­tio­nä­ren – und die Ange­mes­sen­heit der Bar­ab­fin­dung

Für die Ange­mes­sen­heit der Bar­ab­fin­dung im Fal­le des Aus­schlus­ses von Min­der­heits­ak­tio­nä­ren ist bei Vor­lie­gen eines (Beher­r­­schungs- und) Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags der auf den Anteil des Min­der­heits­ak­tio­närs ent­fal­len­de Anteil des Unter­neh­mens­werts jeden­falls dann maß­geb­lich, wenn die­ser höher ist als der Bar­wert der auf­grund des (Beher­r­­schungs- und) Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags dem Min­der­heits­ak­tio­när zuste­hen­den Aus­gleichs­zah­lun­gen. Nach §

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Die angemessenen Barabfindung beim Squeeze out - und ihre gerichtliche Bestimmung

Die ange­mes­se­nen Bar­ab­fin­dung beim Squee­ze out – und ihre gericht­li­che Bestim­mung

Eine empi­risch genaue Fest­le­gung der Markt­ri­si­ko­prä­mie ist – nach dem aktu­el­len Stand der Wis­sen­schaft – nicht mög­lich. Die Bestim­mung des Beta­fak­tors erfolgt unter Berück­sich­ti­gung des unter­neh­mens­ei­ge­nen Beta­fak­tors und der Beta­fak­to­ren von Peer Groups. Der Wachs­tums­ab­schlag muss nicht not­wen­dig der erwar­te­ten Infla­ti­ons­ra­te ent­spre­chen. Ange­mes­sen ist eine Abfin­dung, die dem aus­schei­den­den Aktio­när

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Schätzung des Verkehrswertes des Aktieneigentums in Spruchverfahren

Schät­zung des Ver­kehrs­wer­tes des Akti­en­ei­gen­tums in Spruch­ver­fah­ren

Ergibt sich aus einem gericht­lich ein­ge­hol­ten Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten, dass die Pla­nung des Vor­stands nicht auf zutref­fen­den Infor­ma­tio­nen und dar­an ori­en­tier­ten, rea­lis­ti­schen Annah­men beruht oder nicht in sich wider­spruchs­frei ist und des­halb Plan­an­pas­sun­gen erfor­der­lich sind, kann das Gericht im Rah­men der Prü­fung, ob der Abfin­dungs­be­trag bei einem Squee­­ze-out ange­mes­sen ist, bei der

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Die Festsetzung der Barabfindung bei der Hypo Real Estate Holding AG

Die Fest­set­zung der Bar­ab­fin­dung bei der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG

Eine Bar­ab­fin­dung in Höhe von 1,30 Euro je Aktie anläss­lich des Squee­ze out bei der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG, die sich am durch­schnitt­li­chen Bör­sen­kurs eines Zeit­raums von drei Mona­ten vor der Bekannt­ga­be der Squee­ze out-Absicht ori­en­tiert, ist ange­mes­sen. So die Ent­schei­dung des Land­ge­richts Mün­chen I in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Anforderungen an Bewertungsrügen im Spruchverfahren

Anfor­de­run­gen an Bewer­tungs­rü­gen im Spruch­ver­fah­ren

Wur­de im Rechts­streit über die Anfech­tung eines Haupt­ver­samm­lungs­be­schlus­ses über einen Squee­­ze-Out ein Ver­gleich über ein gegen­über der Beschluss­fas­sung erhöh­tes Bar­ab­fin­dungs­an­ge­bot erzielt, so müs­sen im Spruch­ver­fah­ren kon­kre­te Bewer­tungs­rü­gen erge­ben, dass der Antrag­stel­ler das erhöh­te Ange­bot für nicht ange­mes­sen hält; setzt er sich nur mit dem ursprüng­li­chen Ange­bot aus­ein­an­der, fehlt es an

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Hypo Real Estate - und ihre früheren Aktionäre

Hypo Real Esta­te – und ihre frü­he­ren Aktio­nä­re

Der Zwangs­aus­schluss (Squee­ze out) der frü­he­ren Aktio­nä­re der Hypo Real Esta­te Hol­ding AG vom 5.10.2009 war rech­tens, wie jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ent­schied. Die beklag­te Hypo Real Esta­te Hol­ding AG, eine bör­sen­no­tier­te Akti­en­ge­sell­schaft, die noch 2009 zu den größ­ten Kre­dit­in­sti­tu­ten Deutsch­lands zähl­te, war, wie bekannt ist, in der zwei­ten Hälf­te

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